Aktien-Kurs-Tip für eine Leserin und ein kurzes Lebenszeichen für Euch

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◾ Inzwischen ist es schon wieder über fünf Wochen her, dass ich hier einen Blogeintrag veröffentlichte. Wieso? Nun, zum einen hat sich seit dem kaum etwas Berichtenswertes ereignet und zum anderen hatte ich so gut wie keine Zeit…

Deshalb kann ich mich auch erst jetzt nach einer knappen Woche an meine neueste Abonnentin richten, nachdem diese mir (eigentlich privat) eine Frage gestellt hatte. Diese möchte ich nun hier auch für die Allgemeinheit sichtbar beantworten, weil ich vermute, dass der Tipp, den ich der wertgeschätzten Neuleserin als Antwort geben möchte, auch für ein paar weitere Leser interessant sein könnte… Die Dame schrieb mir:

„(…) In dem Artikel, dass du deinen Job nach 17 Jahren an den Nagel gehangen hast, schreibst du auch über das Traden und Online-Schulungen, um überhaupt mal in das Thema zu kommen. Das würde mich durchaus interessieren. Wo finde ich die geeigneten Online-Schulungen dazu? Hast du einen Tipp, damit ich mir diese lästige Sucherei im Netz ersparen kann? (…)“

Ich würde ihr – oder Dir, schöne Grüße an dieser Stelle! 🙂 – am ehesten jenen Kurs empfehlen, mit dem ich mir im März diesen Jahres erste Grundlagen des Börsengeschäftes draufgeschafft habe (über jene rudimentären Erfahrungen hinausgehend, die ich mir als sporadisch tätiger Börsianer bereits vor über zwanzig Jahren learning by doing angeeignet hatte).

Der Online-Kurs ist bei Udemy belegbar (hier ein Link zu jenem Blogeintrag, in dem ich etwas ausführlicher davon berichtete, worum es sich bei „Udemy“ handelt). Wenn man sich bei Udemy neu angemeldet hat, gibt’s für sechs Stunden saftige Rabatte auf alle Kurse – diese kosten dann teils 70 bis 90 Prozent weniger, als später. Deshalb den Kurs am besten gleich nach der Anmeldung buchen.

0557 ChartDer konkrete Kurs heißt Praxiskurs Aktien und ETFs und wird von einem freundlichen älteren Dozenten namens Thomas Blees geleitet. Die Materie ist ihrer Natur entsprechend recht trocken, wird aber sehr gut verständlich und recht gründlich vermittelt. Absolut Gold wert waren für mich die vielen konkreten Tipps zu Aktien-Analyse-Websites und Finanztools. Hätte ich mir die selber heraussuchen müssen, hätte ich nach Monaten allenfalls die Hälfte davon gefunden – wenn überhaupt. Der Kurs hat von seinen Teilnehmern eine Bewertung mit 4,6 von 5 möglichen Sternen erhalten und richtet sich sowohl an absolute Neulinge, als auch an bereits etwas fortgeschrittene Teilnehmer.

0605 RiskFür mich war dieser Online-Kurs eine gute Grundlage für den Einstieg. Falls Du noch weiteres Börsenwissen erwerben möchtest, gibt es alleine auf der Lern-Plattform „Udemy“ zig Angebote zu diesem Zweck. Ich möchte an dieser Stelle aber noch nichts konkret empfehlen, weil wir dann bereits über Spezialwissen reden – da hat jede/r nach dem Einführungswissen andere Vorlieben, welche Schwerpunkte persönlich gesetzt werden sollen – eher langfristiges Investment, oder eher Daytrading? Aktienhandel, oder Warentermingeschäfte? Eventuell auch was mit Kryptowährungen? Eher Gesamtmarktanalyse, oder Charttechnik? Solche Fragen wirst Du womöglich nach der Beschäftigung mit dem von mir empfohlenen Grundlagenkurs selbst beantworten können und Deine Prioritäten dann entsprechend setzen. Ich wünsche Dir viel Erfolg mit dem trockenen Stoff – ich denke: „Dranbleiben lohnt sich!“ 😉👍

Lebenszeichen – ich habe kaum noch Zeit für WordPress

◾ Nun zurück zu meinen anderen Lesern. Ich habe Euch hier so sträflich vernachlässigt, weil ich momentan kaum noch Zeit für die Beschäftigung mit WordPress habe. Ich beschäftige mich quasi jeden Tag acht bis zehn (manchmal sogar sechzehn) Stunden lang mit dem Thema „Börse“. Ich kämpfe mich durch geologische Karten des US-Bundesstaates Nevada, um zu eruieren, ob sich ein frühes Investment in dortige neu an die Börse gegangene Rohstoff-Explorer lohnen könnte… Ich wälze interne Statistiken von kanadischen Privatbanken, um zu recherchieren, wie diese der Implementierung von Kryptoprodukten gegenüber eingestellt sind… Ich analysiere Geschäftsberichte von schwedischen Biotechnologie-Firmen… Ich schaue mir endlose Listen mit Insidergeschäften, IPO-Terminen und Dividendenhöhen an… Ich klicke mich stundenlang durch diverse Renditedreiecke, Aktienscreener und Heatmaps… 🥵

Da ich nahezu mittellos, bzw. abgrundtief im Dispositionskredit unterwegs war, als ich mich vor etwas mehr als einem Jahr intensiver mit diesem Thema zu beschäftigen begonnen hatte, kann ich allerdings immer noch keine großen Sprünge mit dem machen, was durch diese mitunter bereits manische Beschäftigung letztendlich hinten herauskommt (trotz einiger Zeitabschnitte mit einer monatlichen Rendite von bis zu 40 Prozent, etwa durch den furchtlos forcierten Einsatz von Hebelprodukten). Wenn ich bei McDonald’s Burger braten würde, bekäme ich dort ein besseres Gehalt… 😏

„Warum machst du Depp das dann? Wenn dabei kaum etwas herumkommt? Geh lieber Burger grillen!“ Never!

Lohnarbeit wird vollkommen überbewertet

Ich habe mir geschworen, in diesem Leben niemals mehr als Lohnsklave zu arbeiten! Für den Wohlstand anderer zu schuften… Ich hasse Hierarchien, werde niemals mehr Kollegialität heucheln, oder vor einem Vorgesetzten katzbuckeln! Entweder bin ich der OberBoss™, oder ich bin zumindest vollkommen unabhängig und selbständig tätig. Selbst auf Kunden habe ich eigentlich keinen Bock mehr… Deshalb hängte ich meinen langjährigen Beruf (wie ich in diesem Beitrag hier schrieb) auch gerade erst kürzlich an den Nagel (es kam dabei eh nichts mehr herum – u.a. auch aufgrund der Pandemielage). Außer 2004 für ein halbes Jahr im Beamtenverhältnis (ich wurde unter jenen Bedingungen auch prompt körperlich krank und depressiv) hatte ich niemals übergeordnete Chefs oder Abteilungsleiter. Ich war entweder „Freelancer“, „Inhaber“, oder „selbständiger Freiberufler“! Lohnsklave? Am besten noch in einer sinnentfremdeten Beschäftigung? Nur über meine Leiche… Dann schon lieber Hartz-IV. 😁

Mittel- bis langfristig hoffe ich (trotz einiger aktueller Rückschläge – die Märkte sind momentan vor dem ungewissen Omikron-Hintergrund bekanntlich „nervös“) weiterhin, dass ich mich finanziell freischwimmen kann. Wie Münchhausen am eigenen Schopfe aus dem Sumpf ziehen… Sobald ich etwas mehr finanzielle „Hebelmasse“ habe – sollte es eigentlich leichter und leichter werden.

Noch habe ich jene Liste, die ich hier im Blog immer mal wieder platzierte, noch nicht mit weiteren grünen Punkten füllen können:

  1. 🟢 aus wenigen hundert Euro tausend machen ✔️
  2. 🟢 (bis Ostern) meine Restschulden bei Philomena ausgleichen ✔️
  3. 🔴 (bis Weihnachten) mein Girokonto wieder ins Plus bringen
  4. 🔴 (bis 2023) insgesamt (Konto & Wertpapierdepot) 10.000 Euro im Plus sein
  5. 🔴 (bis 2028) insgesamt 100.000 Euro Vermögen aufbauen
  6. 🔴 (bis 2033) insgesamt 1.000.000 Euro Vermögen aufbauen

Aber ich bleibe dran! Auch wenn der Punkt (3) wahrscheinlich an der konkreten Zeitvorgabe scheitern dürfte. Augenblicklich könnt ich mein Girokonto zwar bereits ausgleichen – aber dann hätte ich nicht mehr genug „Anlagemasse“ für mein Trading an der Börse. Deshalb steht es (noch) in den Sternen, ob ich das innerhalb von nur noch knapp drei Wochen hinbekommen werde, bzw. möchte.

Neue Standbeine werden ausgefahren

◾ Neben dem aktiven Handeln an der Börse bin ich seit einer Weile auch als „Social-Trader“ und Finanz-Influencer unterwegs. Beim Social-Trading teilt man Börsentipps und Börsenwissen mit anderen und führt öffentliche Musterdepots, damit andere sich davon inspirieren lassen oder diese nachhandeln können… Ich bin da inzwischen – und zusätzlich auch innerhalb von #fintwit (der „Finanz-Bubble“ von Twitter) – in einer kleinen, feinen Community unterwegs. 0558 Dollar🙂 Mit etwas Glück wird sogar noch diesen Monat ein von mir geführtes Musterdepot an der Börse Stuttgart als echtes Zertifikat handelbar. 😃 Es gibt da entsprechende Kooperationen zwischen Social-Trading-Websites und privatwirtschaftlichen Finanzdienstleistern, die dann entsprechende Derivate auflegen, an denen man dann als quasi „Fondsmanager“ gewinnbeteiligt ist. Im Idealfall und mit einer dicken Portion Glück könnte das dann längerfristig ein weiteres Standbein von mir werden. Im Extremfall kann man damit sogar Millionär werden, realistischer ist es jedoch, dass man immerhin ein paar hundert oder gar tausend Euro Nebeneinkünfte pro Jahr auf diese Weise generieren kann. Drückt mir die Daumen! 😉

So, jetzt habe ich keine Zeit mehr und muss zurück an die Arbeit. Morgen wird’s an den Märkten vermutlich turbulent zugehen und ich muss mich noch ein paar Stunden weiter darauf recherchierend und analysierend vorbereiten… Bis bald mal – ich verbleibe mit hypermentalen Grüßen!

13 Gedanken zu “Aktien-Kurs-Tip für eine Leserin und ein kurzes Lebenszeichen für Euch

  1. So schmerzlich ich dein Schreiben hier vermisse, so sehr wünsche ich dir von Herzen, dass du auf einen grüne(re)n Zweig kommst. Ich bewundere dich dafür wie du dich da rein- und durchbeisst und mir ist sehr klar, dass das viel Zeit braucht.
    Dass du kein Lohnsklave sein möchtest, kann ich sehr gut verstehen – bei mir ist es zwar genau umgekehrt, doch ich könnte nie die Verantwortung einer Selbständigkeit stemmen. Ich hoffe, mein kleiner Job besteht noch bis zu meiner Pension oder doch wenigstens so lange bis ich was ähnliches in der Nähe des Wohnorts finde (was ich nicht allzu aktiv verfolge).

    Wie gehts Philomena?

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  2. Ich war schon immer jemand, der finanzielle Sicherheit braucht. Daher bin ich sehr viel lieber Lohnsklave, als mich der ständigen Unsicherheit der Selbstständigkeit auszuliefern. In diesem Zustand könnte ich keine Nacht ruhig schlafen. Die Börsen- und Finanzwelt ist mir fremd und ich hätte keine Ausdauer und auch keine Lust, mich da so durchzubeißen, wie du es tust. Respekt – und weiterhin viel Erfolg. Auf dass deine Anstrengungen alsbald große Früchte tragen mögen 💶💎

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  3. Moin… ja die Leserin meldet sich zu Wort. Als ich die Frage an dich abgeschickt hatte, wollte ich gleich eine neue Nachricht an dich verfassen…. in der ich formuliert hätte, wie peinlich mir die Frage im Nachhinein doch ist. Ich löschte sie wieder… denn warum soll mir sowas peinlich sein? Heute früh las ich im Vorschaufenster die ersten Zeilen von deinem neuen Artikel und befürchtete, dass du mich vielleicht für meine Frage nun in aller Öffentlichkeit an den Pranger stellen könntest… Wieso in aller Herrgotts Namen ist man eigentlich unsicher, wenn man andere um einen Rat in Bezug auf Aktienhandel bittet? Ist das so sehr in Verruf geraten, oder wo befindet sich der Ursprung des Ganzen – ich ahne es schon… wahrscheinlich wegen Kryptowährung und Co.? Um so mehr war ich über deine Antwort erfreut. Und was soll ich sagen… gestern Abend bin ich selbst mal auf Suche dazu gegangen und auch bei Udemy gelandet. Auf dieser Plattform bewege ich mich immer mal wieder für alle möglichen Kurse. Und sie sind meist informativ und auch echt erschwinglich. Ich hatte mir schon einen Kurs aus dem Bereich Aktiengeschäft herausgesucht… bin aber, dank deines Tipps, nun auf deinen Kurs gesteuert. Heute, in einer ruhigen Minute, schaue ich mir die ersten Lektionen des Kurses dazu genauer an. Also, danke schön für deinen hilfreichen Tipp!! Übrigens, ich bin es auch in den vielen Jahren Angestelltenverhältnis, irgendwann echt leid gewesen, für den Wohlstand anderer arbeiten zu müssen. Mit unserer sau-saugut, wenn sie denn mal arbeiten dürfte und mit meiner Selbständigkeit als Virtuelle Assistentin geht es mir deutlich besser. Ich arbeite zwar immer noch für andere, aber ich steuere nun, mit wem ich das tue. Und gerade als future4web… ähm als VA, kann ich von überall arbeiten. Ich muss nicht mehr stundenlang ins Büro gurken, um mich letztendlich diesem Korsett an Arbeitszeiten und für mich unsinnigen Pausenzeiten zwängen lassen. Liebe Grüße Angela

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    • Warum sollte Dir so etwas peinlich sein und welches Recht bzw. welche Motivation hätte ich, jemanden deshalb an den Pranger zu stellen? Nö – solche Fragen sind sehr berechtigt. Schließlich dienen sie schlussendlich der eigenen Existenzsicherung… Welche Motivation zu fragen wäre somit essentieller? Ich freue mich jedenfalls riesig, dass ich Dir mit meiner Empfehlung weiterhelfen konnte und verbleibe mit besten Grüßen! 🙂

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        • Ich mische mich mal ein – ich verstehe das auch nicht. Ich frage aber auch nur Leute, die mich nicht überheblich behandeln.

          Hypermental hat mir die Sicherheit für die mRNA-Impfung gegeben, da ich ihm vertraue. Und auch bei Börsengeschäften würde ich ihm vertrauen.

          Ich habe einen Chef, dem ich fast Mutter sein könnte, doch ich weiss, dass der sich nicht nur im Geschäft 1A auskennt sondern auch bei vielen anderen Sachen und ich habe Null Hemmungen was für mich privat zu fragen. Der vorherige Chef musste mir immer mit Excel-Formeln aushelfen, da ich das nur sehr rudimentär beherrsche.

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  4. Mit „Udemy“ habe ich schon ein paar mal geliebäugelt (wegen ganz anderer Interessen), konnte mich aber nie wirklich dazu entschließen. Habe mich nicht getraut, dachte oft, so etwas ist bestimmt unseriös und man hat sofort einen 2-Jahres-Vertrag an den Hacken und einen „vergoldeten“ Fön dazu. — Freut mich von dir zu hören und dass du dich allmählich zu einem Profi hocharbeitest. Viel Erfolg!

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    • „Udemy“ halte ich für ziemlich seriös – zumindest sind sie der Weltmarktführer und mit der Firma gerade erst vor kurzem selbst an die Börse gegangen. Ich werde demnächst auch ein paar Udemy-Aktien kaufen, weil ich an das Potential des Konzeptes von Udemy glaube… Beste Grüße und eine schöne Adventszeit!

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