Rattenloch „Zweieichen“ – shit’n’piss

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Die strahlendweiße Schneedecke wirkt leider oftmals wie ein Präsentierteller – man sieht plötzlich „Dinge“, die man lieber nicht gesehen hätte… Zum Beispiel überall kleine Häufchen – eindeutig Kacke! 💩🔍🤨

Shit-In und gelber Schnee…

Direkt um unsere Terrassentür herum liegen überall Exkremente und der Schnee hat sich an vielen Stellen gelb verfärbt. Eindeutig Rattenpisse & Rattenscheiße! 😬 Das hat gerade noch gefehlt… Es ist leider kaum möglich, nicht hindurchzulatschen.

Ich glaube das ist der Nachteil unserer momentan sehr ausgiebigen Vogelfütterung. Weil einige Vogelarten nicht ins Vogelhäuschen fliegen können, werfen wir auch regelmäßig was auf den Schnee. Dadurch werden leider die Ratten angelockt. Aber deshalb die Vogelfütterung bei teils zweistelligen Minusgraden aufgeben? Nein. Hier sind den ganzen Tag über oft 30 bis 40 Vögel gleichzeitig an der Hauptfutterstelle (Amseln, Spatzen, Buchfinken, Kohl-, Blau- und Haubenmeisen, zwei verschiedene Taubenarten, Rotkehlchen, Elstern, Dohlen und obwohl eigentlich Zugvögel sogar reisefaule Stare, etc.) – ohne die Fütterung würden viele von denen nicht durch die extreme Kälteperiode (nachts wird’s aktuell bis 18 Grad minus) kommen.

Da lachen nicht nur die Hühner…

Deshalb scheinen sich nachts die Ratten über die verstreuten Vogelfutterreste zu freuen. Wir hatten zwar auch schon in früheren Jahren ab und an mal eine Ratte im Garten gesehen – das bleibt nicht aus mit mehreren Bauernhöfen (wo immer mal Tierfutterreste herumliegen) und dem Asylheim (wo oftmals die Mülltonnen überquellen) in der Nähe – aber in den letzten Jahren wurde es mit den Ratten erheblich mehr. Ziemlich genau seit jenem Zeitpunkt, wo unser Nachbar mit der Hühnerhaltung auf dem Gelände nebenan begann! Die Ratten tun sich nachts an den Hühnerfutterresten gütlich, die dort herumliegen… Seit jener Zeit stößt man hier auch schon mal dann und wann auf ein Rattenloch in unserem Garten. Tja.

Und jetzt sieht man halt ihre „Spuren“ im Schnee, die sonst vertrocknen, vom Winde verweht oder vom Regen weggespült werden würden. Im Schnee und der Kälte werden die Häufchen konserviert…

Nächtliche Zusammenkünfte auf der Fußmatte…

Aber warum ausgerechnet rund um unsere Tür zum Garten ein einziges Kackorama? Vermutlich weil die Tür nicht besonders dicht schließt und deshalb Wärme aus dem Wohnzimmer in die nächtliche Kälte entweicht.0578 Rattenshit Ich befürchte, die pelzigen Mistviecher wärmen sich deshalb nachts rund um die Terrassentür auf und hinterlassen deshalb auch dort ihre Geschäfte. Sieht mittlerweile echt übel aus. Shithole „Zweieichen“! So viel Scheiße & Pisse auf dem Boden sieht man selbst in äußerst schlecht gepflegten Parkplatz-Toilettenhäuschen selten… Die weiße Pracht und die klirrende Kälte haben halt auch ihre Schattenseiten. 😠

9 Gedanken zu “Rattenloch „Zweieichen“ – shit’n’piss

    • Ja danke für den Tipp 🙂, aber ich glaube das Dichtungsklebeband passt nicht mehr rein an der Tür, zumal die eigentlich schon eine Dichtung hat, die eigentlich auch noch in Ordnung ist… Aber die ganze Tür hat sich im Laufe der Zeit verzogen, weil das Haus abgesackt ist und sich dabei verwunden hat (deshalb haben wir an einigen Stellen leider auch Risse im Mauerwerk). Völlig undicht (so, dass es richtig zieht) ist die Tür auch noch gar nicht – aber offenbar bereits ausreichend als Wärmequelle für die Ratten. Eventuell halten die sich auch generell an der Hauswand auf, weil es dort drei bis vier Grad wärmer ist, als weiter draußen im Garten. Das dem so ist wissen wir, weil wir einen Außentemperaturfühler haben, der zwanzig Zentimeter von der Außenmauer entfernt an einem Haken hängt und die Temperatur per Funk überträgt. So dicht am Gebäude ist es immer etwas wärmer als die „offizielle“ Außentemperatur… 😉

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      • Meine Eltern hatten sowas früher an ihren verzogenen Holzfenstern. Davon haben wir hier auch, bislang stört aber der Zug niemanden.

        Wir haben auch Risse in den Mauern. Ich erachte das als normal, da der Untergrund ja immer arbeitet.

        Ah ja, das könnte natürlich sein.

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  1. Klingt logisch, vielleicht sind es aber neben Ratten auch noch andere Nager? Denke auch, dass sie sich da aufhalten, wo es ein bisschen wärmer ist. Ab nächster Woche soll es wieder wärmer werden, dann wird der Schnee und die Kleckselarbeit verschwunden sein 😉

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    • Vom Kaliber her eindeutig Ratte (Mäuseköttel sind erheblich kleiner)… Wenn es wärmer wird, werde ich nur noch ins Vogelhäuschen Futter tun und wie gehabt Knödel aufhängen. Auf Streufütterung am Boden verzichte ich dann wieder – vermutlich wird’s dann hier für Ratten wieder uninteressanter werden.

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