Enjoy Capitalism – Hyper ist bald nicht mehr arm dank Daytrading…

#0420[1330]

0003 Logo Schnee

In dieser Nacht soll hier laut Wettervorhersage ein #Schneesturm toben [„Jahrhundert-Wetterkatastrophe“, Generation Z lässt Wasservorräte in die Wanne ein, hamstert Brennholz und verschanzt sich unterm Kinderzimmerbett], noch ist davon allerdings nicht allzu viel zu bemerken. 🧐 Draußen ist es leicht windig und es gibt bislang knapp einen Zentimeter Neuschnee. ❄️🔍  Mal schauen, ob da bis morgen noch ein bisschen mehr zusammenkommt! In meiner Kindheit haben wir jedenfalls um diese Jahreszeit regelmäßig Iglus gebaut – davon sind wir weit entfernt… Wenn man allerdings Twitter konsultiert, dann überschlagen sich die jungen Zoomer mit winterungewohnter Katastrophenangst vorm #Schneesturm [Generation Z zertrümmert das Kinderbett zu Brennholzvorräten oder geht sich gleich in der Badewanne ertränken]… 😆

Immerhin hat das laue Lüftchen dennoch dazu ausgereicht, im Garten vorhin einen ca. fünf Meter langen vertrockneten Ast von einer der beiden Eichen abstürzen zu lassen – der hing aber zugegebenermaßen bereits seit dem Sommer nur noch am seidenen Faden…

Die Eichen müssen weichen – zumindest eine ist bald keine 🌳🪚

Apropos „Eichen“: Falls es örtlich wirklich in den nächsten Nächten saukalt werden sollte (angekündigt sind laut Wettervorhersage bis -13°C), dann gibt es eine zumindest kleine Chance, dass die Eichenprozessionsspinner-Gelege in den Baumkronen erfrieren! ❄️🐛🚫 Nach ein paar heftigen Frostnächten mit zweistelligen Minustemperaturen in Folge, sterben diese Plagegeister laut Fachliteratur lokal aus. Je nachdem wie groß die Region ist, in der diese tiefen Nachtfröste herrschten, kann es dann etliche Jahre dauern bis die Eichenprozessionsspinner aus angrenzenden, nicht vom Frost betroffenen Gebieten zurückeinwandern. Im Idealfall bliebe uns dann im Frühsommer der Gartenaufenthalt im Schutzanzug, bzw. die teure Bekämpfung der Raupenplage durch professionelle Baumkletterer erspart! 😃👍 Aber noch bin ich lediglich sehr verhalten optimistisch, was diese Lösung des Giftraupenproblems auf natürlichem Wege angeht – erfahrungsgemäß wird die Kälte nicht tief und lang genug sein… Aber auch eine leichte Dezimierung der Insekteneier wäre immerhin eine graduelle Verbesserung.

Eine sichere graduelle Verbesserung wird es wohl dennoch geben, denn einer der Bäume steht inzwischen definitiv auf der Abschussliste: Für den März – bevor die Raupenplage losgeht – gibt es bereits einen konkreten Fälltermin. Schweren Herzens haben wir uns dazu entschlossen und bereits vor einigen Tagen eine Firma damit beauftragt. Natürlich ist es eigentlich eine Schande, solche alten Bäume einfach umzuhauen – zumal ich unsere bescheidene Hütte hier bekanntlich „Haus Zweieichen“ getauft habe… 😔

Aber auf der anderen Seite geht von den beiden ausladenden Bäumen nicht nur die Eichenprozessionsspinner-Problematik aus – sie nehmen uns im Garten auch Jahr für Jahr zunehmend das Sonnenlicht weg! Teils ist das durchaus „gewollt“, etwa im Hochsommer, um in der Dachetage Bruthitze zu verhindern (wobei dieses Szenario seit dem Einbau der Klimaanlage im vergangenen Jahr den Großteil seines Schreckens verloren hat) – aber der Baumschatten sorgt auch dafür, dass unsere Griechische Landschildkröte 🐢 im Garten schon ab dem frühen Nachmittag keine Sonne mehr abbekommt und deshalb zu dieser Tageszeit bereits unnatürlich frühzeitig schlafen geht. „Tierwohl“ steht bei Philomena bekanntlich über allen anderen Werten. Deshalb ist ihr die durch das Breitenwachstum der Baumkronen alljährlich gravierendere Verschattung auch ein Dorn im Auge!

Hinzukommt, dass nur ein Baum statt zwei Bäumen auch nur noch halb so viel Abwurfprodukte (trockene Blütenstände im Sommer, Eicheln im Frühherbst, Laubfall im Spätherbst/Winter) produziert, die man dann mühselig aus den Beeten entfernen muss. Durch unsere zwei Eichen und die vier Bäume des Nachbarn bedingt, müssen wir hier jedes Jahr zusammengerechnet etwa 20.000 Liter Bioabfall vom Gelände klauben. Die Bestandshalbierung wäre somit eine signifikante Entlastung.

Falls die Eichenprozessionsspinnerplage nicht alljährlich schlimmer und schlimmer werden sollte (und damit die Bekämpfung immer teurer und schwieriger), wollen wir aber wenigstens einen der schönen alten Eichenbäume erhalten. Zur Kompensation habe ich auch bereits im vergangenen Jahr mehrere kleine Bäume (andere einheimische Arten, die von den Brennhaare abwerfenden Raupen nicht befallen werden) gepflanzt. Weil wir auch vereinbart haben den Wurzelstock der zu entfernenden Eiche herausfräsen zu lassen, wird es dann auch sofort eine passende Pflanzgrube für noch einen weiteren schon etwas größeren Ersatzbaum geben.

Die andere Eiche möchten wir dann im März (wenn die Fachleute schon einmal da sind) durch die Baumkletterer von abgestorbenem Totholz befreien lassen (damit es uns nicht eines Tages auf den Kopf fällt → s.o. den heute Abend abgestürzten Riesenast) und zwei besonders ausladende Äste einkürzen lassen (damit wir dadurch die restliche Grundstücksverschattung noch weiter minimieren)… Die bleibende Frage ist dann nur noch: Wie soll „Haus Zweieichen“ danach dann heißen? „Haus Eineichen“? Oder „Monoeichen-Haus“? Vielleicht „THFKAZ“ („The house formerly known as Zweieichen“)? Ich denke ich werde es dann hier auf meinem Blog beim traditionell bewährten „Haus Zweieichen“ belassen – oder was meint Ihr, werte Leser? 🤔

Fachfirma, Fällaktion – wie können die armen Schlucker das bezahlen?

Die anfallenden Abholzungskosten werden gedrittelt – darauf haben wir uns mit den Vermietern geeinigt. Maximal zweitausend Euro bezahlen wir (Philomena und ich jeweils 1000,-) – alles was darüber hinausgehen sollte schießen uns die Grundstückseigentümer zu.

0558 DollarErst kürzlich schrieb ich hier auf meinem Blog, dass mir Dinge, die mehr als etwa 50 Euro kosten bereits sehr teuer vorkommen – und später dann auch noch, dass ich bei meinem neuen Aktionärs-Hobby über 300 Euro ins Minus gerauscht bin… Außerdem ist allgemein bekannt, dass ich momentan stark reduzierte Einkünfte habe und mehr oder weniger von der Hand in den Mund leben muss… Wie kann sich dieser Habenichts denn nun auf einmal so eben 1000 Euro Baumfällkosten leisten? 🤔

Tja. 😁 Ich konnte den Hebel in den letzten Tagen wieder umlegen und mit etwas Glück & Talent mein Wertpapierdepot um rund 1000 Euro anschwellen lassen! Diese Summe habe ich dann nach entsprechenden Aktienverkäufen gleich für die anfallenden Baumfällkosten reservieren können…

Langfristig betrachtet ist es offenbar wirklich so, dass ich für den täglichen Wertpapierhandel ein gewisses Händchen besitze. Schließlich konnte ich mir vor zwanzig Jahren bereits schon einmal erfolgreich eine fünfstellige Summe zusammenzocken – ich blieb dann nur nicht dran, weil mich damals das Platzen der Dotcom-Blase ernüchterte und ich später auch andere Prioritäten hatte und mir für ein wenig Daytrading keine Zeit nehmen wollte und konnte. Inzwischen sieht das anders aus. Zeit habe ich momentan genug. Und mittlerweile auch mehr Ahnung von der Materie und Erfahrung, als damals.

Das Neueste, was ich für mich entdeckt habe sind „Hebelprodukte“ – durch mehrfach gehebelte Long-Zertifikate auf ein paar totsicher steigende Blockbuster-Aktien habe ich jetzt an mehrerer Tagen in Folge jeweils etwa 200 Euro Gewinn einstreichen können… So lob ich mir das! 😃

0557 ChartJedenfalls habe ich mir für dieses Jahr ein paar finanzielle „Etappenziele“ vorgenommen, von denen ich das erste auch schon erreicht habe. Bis Ostern möchte ich etwa in der Lage sein, Philomena alles zurückzuzahlen, was ich mir von ihr noch an Mitteln geliehen habe. Bis Weihnachten möchte ich mein seit acht Jahren tief im Dispositionskredit steckendes Girokonto endlich wieder aus den roten Zahlen bekommen…

Wenn mir das Anlage-Glück auch in den folgenden Jahren hold bliebe, kämen womöglich sogar noch ganz andere Szenarien in Betracht: Vermutlich werdet Ihr mich für bekloppt halten, aber man wird ja noch träumen dürfen – hier meine (zumindest theoretisch nicht unmögliche – ich habe da mal diverse hypothetische Szenarien mit dem Taschenrechner durchgespielt) „To-do-Liste“ für die nächsten Jahre bei erfolgreichem Daytrading:

  1. 🟢 aus wenigen hundert Euro tausend machen ✔️
  2. 🔴 (bis Ostern) meine Restschulden bei Philomena ausgleichen
  3. 🔴 (bis Weihnachten) mein Girokonto wieder ins Plus bringen
  4. 🔴 (bis 2023) insgesamt (Konto & Wertpapierdepot) 10.000 Euro im Plus sein
  5. 🔴 (bis 2028) insgesamt 100.000 Euro Vermögen aufbauen
  6. 🔴 (bis 2033) insgesamt 1.000.000 Euro Vermögen aufbauen

Den ersten Punkt habe ich bereits erfolgreich abgehakt, der zweite sollte realistisch zu schaffen sein – falls wir bis dahin keinen ausgewiesenen „Börsencrash“ bekommen, müsste auch das mit dem Weihnachtsziel klappen… Was danach auf der Liste steht, ist meinen hypothetischen Berechnungen geschuldet. 😉 Bekanntlich ist es erheblich leichter aus viel Geld sehr viel Geld zu machen, als aus wenige Geld mehr Geld. Eine gewisse Exponentialfunktion ist deshalb nicht vollkommen abwegig. Mich hat jetzt zumindest die nackte Gier der sportliche Ehrgeiz gepackt! 🙂 Ich werde Euch auf dem Laufenden halten…


Ihr seht, wie weit es mit mir schon gekommen ist, werte Leser, kaum dass der Weg zum kaltherzigen Kapitalisten eingelegt wurde, wird der Hypermentale umgehend zum biotopzerstörerenden Baummörder! 😱

17 Gedanken zu “Enjoy Capitalism – Hyper ist bald nicht mehr arm dank Daytrading…

  1. Ja, die sollen sich nur ertränken, das Gejammer ist ja unterträglich.
    Hier ist es angenehm draussen. Wir waren vorhin mit Lola spazieren.

    Ich drücke die Daumen für Frostnächte.
    Das kann doch ruhig weiterhin Zweieichen heissen, kann ja keiner was dafür, wenn eine marode ist.
    Bei uns gibt es eine Richtstätte, die bei den 5 Linden heisst, da stehen aber auch nur noch 3 – ausser sie hätten das irgendwann mal wieder geändert.

    Juhu – hypermental steigt wieder auf!
    Das freut mich und ich drücke auch dafür kräftig die Daumen, dass sich die Finanzen so zum Besseren wenden werden.
    Wer realistisch bleibt und nicht gierig wird, kann auf jeden Fall Erfolg haben, obwohl er zum Baummörder wurde *chchch*

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  2. Das sind ja lauter gute Nachrichten. Endlich Frost für Deine Eichen und Geld und Bäume fällen! Ich finde die Idee gut. Klar ist es echt schade um die gewaltigen alten Bäume. Aber man kann ja neue pflanzen, ohne Eichenprozessionsspinner und weniger schattig. Finde es auch gut, dass der Vermieter sich da beteiligt und Ihr Euch so schön einig geworden seid. Wünsche Dir für Dein Daytrading weiterhin dass Dein gutes Händchen sich bewährt! Ich würde es Dir echt gönnen, wenn Du damit richtig Geld machen könntest. Hast es Dir verdient!

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  3. Sehr gut, konkrete Ziele mit greifbaren Erfolgsaussichten führen doch auch gleich zu einer Steigerung der Gesamtbefindlichkeit 👍 Das Verhältnis mit den Vermietern scheint ja echt zu passen, einerseits dass sie der Vermietung zustimmen, andererseits dass ihr euch auch in der Höhe einbringt. Immer gerne weiter so mit guten Nachrichten!

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  4. Schade ist es schon um so einen schönen Baum, aber man kann nicht allem gerecht werden und einer bleibt euch ja noch. Fürs Daytrading drücke ich die Daumen, dass du das glückliche Händchen behältst. Dann stünde einem Lebensabend als Millionär nichts mehr im Wege 😉

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