Zahlenhuberei und ein neuer V-Cutter

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Kurz nach dem Jahreswechsel stellt man als Blogbetreiber ja gerne ein bisschen statistische Zahlen-Jonglage an – das ist zu Beginn 2021 bei mir bislang ausgeblieben. Vielleicht, weil wir verreist waren. Aber ich hole es nun kurz nach – ich quäle Euch halt ganz gerne mit stinklangweiligen WordPress-Einträgen… 😆

0546 Statistik 2020Ich blogge nunmehr seit etwas über drei Jahren hier auf WordPress, nachdem ich zuvor bereits ab dem Jahr 2002 auf myTagebuch geschrieben hatte. Da ich 2017 aber erst am Silvestertag auf WordPress angefangen hatte, gab es in jenem Jahr insgesamt nur zwei Beiträge – 2018 waren es dafür dann gleich 152 Ausgaben meiner „Daily News from Absurdistan“, 2019 schrieb ich 135 Blogeinträge und im vergangenen Jahr dann 120 Beiträge. Ihr erkennt also einen rückläufigen Trend. Der Grafik unter diesem Absatz könnt Ihr entnehmen, wie oft meine „Absurdistan-News“ in den Jahren 2018 bis 2020 jeweils pro Monat aufgerufen wurden…. Ein weiterer möglicherweise interessanter Fakt: Meine Blogeinträge wurden im Laufe der Jahre statistisch immer länger: War der typische hypermentale Eintrag im Jahre 2018 noch durchschnittlich 801 Wörter lang, so stieg diese Zahl im Jahr 2019 auf 828 Wörter und schließlich im vergangenen Jahr auf 881 Wörter beim durchschnittlichen Blogeintrag. Vermutlich lag diese Zunahme daran, dass der Anteil an Fortsetzungsgeschichten-Folgen an der Gesamtzahl der Beiträge allmählich angestiegen ist.

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Nun aber zu weniger langweiligem Kram – bzw. zu anderem langweiligem Kram: Ich möchte hier noch mal kurz meine neueste Errungenschaft vorstellen. Immer in der Adventszeit bekomme ich von meinem Zigarren-Onlineshop cigarworld.de (riesige, fabelhafte Auswahl, falls Ihr auch Aficionados seid) einen Einkaufsgutschein geschenkt. Da dieser aber aus rechtlichen Gründen leider nicht für Tabakerzeugnisse benutzt werden darf, gönne ich mir davon immer Raucher-Accessoires wie etwa Feuerzeuge, oder Zigarrenabschneider. Nach Feuerzeugen vor einem Jahr war nun ein neuer V-Cutter fällig.

Anfang 2019 schrieb ich einmal einen sehr ausführlichen Blogeintrag über „4 Methoden eine Zigarre anzuschneiden“ (zum erneuten Lesen bitte hier klicken) – damals hatte ich mir einen neuen Kerbschnitt-Zigarrencutter der Marke Xikar zugelegt, den „VX2“. Das solide gearbeitete, angenehm schwer in der Hand liegende Gerätlein wurde umgehend mein Lieblingswerkzeug zum Öffnen handgerollter Longfiller-Zigarren (all diese Fachtermini erkläre ich für Euch auch in jenem zwei Jahre alten Eintrag, s.o.) – ich benutzte seither so gut wie keine anderen mehr. V-Cut rulez! 😃

0547 AbschneiderDurch den täglichen Gebrauch war der Cutter nach ca. 1400 bis 1800 damit angeschnittenen Zigarren binnen der zwei vergangenen Jahre deutlich stumpfer geworden – deshalb gönnte ich mir von meinem letzten „Cigarworld“-Nikolausgutschein für treue Stammkunden abermals einen nagelneuen „Xikar VX2“. Ohne den Gutschein kostet sowas eigentlich stolze € 52,50… Da er in der Farbe „Gunmetal“ (meine Wahl vor zwei Jahren) vergriffen war, gönnte ich mir dieses Mal einen in Metallic-Rot. Ihr seht diese Schönheit auf den beiden nebenstehenden kleinen Fotos…

Vielleicht stutzt Ihr, wenn ich den Peanuts-Betrag 52,50 Euro „stolz“ nenne – aber für mich als jemand mit momentan äußerst reduziertem Einkommen ist alles über 50 Euro tatsächlich schon „viel“. Da zögert man mit dem Ausgeben und freut sich, wenn man einen Gutschein hat.

Aus schierer Neugier mache ich hier mal eine kleine Umfrage: Ab wann ist eine Anschaffung bei Euch hoch genug, um kurz zu zögern? Ab wann erfordert es ein neu zu erwerbender Gegenstand, dass man zumindest kurz darüber nachdenkt, bevor man ihn kauft oder bestellt? Wo ist bei Euch diesbezüglich eine „gefühlte Hürde“? Bei 10 Euro, 100 oder 1000? Unter diesem Absatz folgt die WP-Umfrage (falls Ihr sie im Reader nicht aufrufen könnt, geht zur Teilnahme bitte direkt auf meine Blog-Website).

 

Bin schon gespannt auf das Umfrage-Ergebnis und verbleibe mit hypermentalen Grüßen an alle Leser und Abonnenten!

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32 Gedanken zu “Zahlenhuberei und ein neuer V-Cutter

  1. dachte erst du bist so ein maler ohne hände der seinen Pinsel im Mund trägt. aber ist ja was anderes 😉 bei den Anschaffungen ist es für mich nicht nur eine reine Preisfrage bzw. Frage der Höhe sondern der Relation von Kosten und Nutzen. Da kann ich bei über 100 Euro schon mal schneller zuschlagen als bei 10 Euro

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  2. Durchaus interessanter Eintrag. Gibt’s die Statistiken irgendwo im Bauch von WordPress? In der App gibt’s nicht alle diese Werte.
    Als es auf das Zigarrenthema kam, dachte ich kurz an einen Zigarrenadventskalender, so etwas existiert ja sicher auch 😎
    Wegen der Schmerzgrenze finde ich es ohne Bezugsobjekt etwas schwer, ich denke eher so in „für X würde mir mehr als Y € weh tun „. Zum Beispiel würde ich für 10k sofort einen zweiten Tiefgaragenstellplatz kaufen, wenn ich einen bekommen könnte, aber zum Beispiel nicht für einen Fernseher so viel Geld ausgeben wollen, vermutlich gibt’s diese Dimension in dem Feld auch.

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    • Ja, die Statistiken gibt es in der Webseiten-Version von WordPress (die App nutze ich gar nicht) – wenn man da auf „Meine Website“ klickt, kommt man zu einer Liste mit weiteren Funktionen, dort gibt es dann den Punkt „Statistik“ – von dort aus kommt man zu weiteren detailierten Zusammenfassungen, etwa unter „Traffic“ und „Einsichten“. Man kann sich sogar auf einer Weltkarte anschauen, woher die ganzen Leser kommen… 🙂

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  3. Das Rot ist toll!

    Ich kann nicht abstimmen, kommt sich auf das Produkt an. Schuhe dürfen 200 Franken kosten, Pullover nicht. Bücher nehme ich als Taschenbücher, ausser Bildbände oder Angebote. Vor einiger Zeit habe ich für den Ex-Nachbarn CBD-Tropfen bestellt & weil ich einen Gutschein hatte, konnte ich höher dosierte nehmen.
    Sobald es eng wird, kann ich auch wirtschaften. Ich hatte lange genug wenig.

    Die Statistiken schaue ich mir nie an, weiss aber, dass viele ganz fierig auf die Zahlen sind.

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    • Ja, das Rot ist wirklich toll – ich hätte damals vor über 17 Jahren fast mein Sportcoupé in einem ähnlichen Rotton bestellt – mich dann aber doch lieber für ein extrem dunkles, fast schon schwarzes Blaugrün entschieden… Ein goldstichiges Olivegrün war damals auch noch in der näheren Auswahl. Das jetzige Auto ist schwarz.

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  4. Es ist vollkommen egal, was ich kaufe. Ab 20 Euro wird länger über einen Kauf nachgedacht… so 10 Sekunden. 😁 Ich habe immer ein schlechtes Gewissen, wenn ich über 20 Euro spontan zulange. Liegt wohl an den Zeiten, wo ich sensationelle 10 Mark für ein Wochenende von Freitag bis Montag hatte.

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  5. Bin auf Deiner Webseite, aber kann die Umfrage trotzdem nicht sehen. Hab firefox und alle Sicherheitsmaßnahmen ausgeschaltet, geht trotzdem nicht. Müsste dazu nen anderen Browser benutzen, dann geht es.

    Aber ich kann es sowieso nicht generell beantworten. Kommt auf die Vergleichszahlen an, ob mir was teuer erscheint. Je nach dem, in welcher Preisklasse ich mich bewege. Bei höherpreisigen Sachen denke ich aber natürlich schon länger nach, ob ich das anschaffe und vergleiche viel. Ein Abschneidegerät für 50 Euro finde ich schon teuer, aber das ist halt auch Dein Stil bei Zigarrenabschneidegeräten. Man muss sich schon selber treu bleiben. Man hat ja auch so seine Hobbies.
    Kenne aber auch noch Zeiten, wo ich wenig Geld hatte, auch echte Armut als Studentin.

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    • Vermutlich funktioniert die Umfrage nur dort, wo noch Flash unterstützt wird – schade. So einen Abschneider hätte ich mir ohne den 25-€-Gutschein auch nicht geholt… So kostete er nur noch die Hälfte…
      Miete und Krankenversicherung kosten bei mir zusammen schon einen 1000er. Mehr habe ich momentan monatlich auch nur selten zur Verfügung. Geht also tief in den Überziehungskredit bei mir…
      Hoffentlich ist Corona bald vorbei – die Covidioten, wegen derer wir im Dauerlockdown sind, würde ich am liebsten alle eigenhändig erschießen…

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  6. Du hast mich erinnert: Gleich bestelle ich bei Amazon einen Flötenkessel zu knapp 40 €, brauch ich jeden Tag. Hätte ich nicht gestern mit dem Hausherrn telefoniert, wäre mir die Entscheidung schwerer gefallen. Er meinte, ich hätte zwar niedrige Unkosten hinsichtlich neuer Kleidung, mir jedoch *rspr* beim Kräuterhaus usw für Hunderte Waren bestellt. Da solle es mich doch kalt lassen, ob ich den Flötenkessel beim real zu knapp 23€ oder eben den über Amazon zu 40 € kaufe. Aber siehst Du – so bin ich, ich spare wahrscheinlich leicht mal am falschen Ende. Passiert Dir sowas eigentlich auch mal oder nie?

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    • So gut wie nie…
      Mehr Geld als andere(n) Leute(n unter Abwägung des Für-und-Widers erforderlich erscheint), gebe ich allerdings für Bio-Lebensmittel, für Parfüm und für Zigarren aus. Die Biowaren sind oft doppelt so teuer wie Industrie-Nahrungsmittel, für Parfüms gebe ich etwa 300 Euro pro Jahr aus (und bekomme für ca. weitere 300 Euro welche von Philomena geschenkt), und die Zigarren sind natürlich ein Luxus, den man auch der Gesundheit zuliebe ganz weglassen könnte, den ich mir aber 100 bis 200 Euro monatlich kosten lasse… 🙂
      Zum Ausgleich kaufe ich (im Vergleich mit anderen Leuten so gut wie) keine Kleidung, keine Haushaltsgegenstände, keine Technik und Elektrogeräte und keine Möbel. Seit Corona bin ich auch kein einziges mal Essen gegangen oder auf eine Urlaubsreise.

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  7. Meine Statistik ist für die Tonne, seit ich privat schreibe 😁. Um die 50 Euro für solch einen Cutter finde ich jetzt auch recht hochpreisig, aber es gehört halt zu deinem „Hobby Zigarre“ und da wählst du ja auch nicht die billigsten aus. Insofern finde ich das total in Ordnung. Und es ist wahrscheinlich eine Qualität, die das Teil dann auch fast unverwüstlich macht.
    Was die Anschaffungen angeht, gibt es auch für mich da keine konkrete Grenze. Kommt eben auf das Teil an, für das ich mich interessiere. Ich habe z. B. kein Problem, ein iPhone für 600 EUR oder mehr zu kaufen, knausere dann aber bei Handtüchern für 10 EUR das Stück, weil mir die nicht so wichtig sind. Bei mir wechselt sogar die „Geldstimmung“ laufend – mal bin ich ziemlich sparsam, mal haue ich die Kohle raus, wie nix.

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