„Mit Musik geht alles besser“ – Hypermental entdeckt nach 25 Jahren das Internetradio

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đŸŽ¶ Aus nicht allzu klar auf der Hand liegenden GrĂŒnden habe ich ĂŒber die letzten anderthalb Dezennien zunehmend stetig seltener Musik gehört – regelmĂ€ĂŸig zuletzt nur noch in meinem vorherigen Auto. Ich glaube der Verlust meiner Harman/Kardon-Anlage, als ich 2017 nach 14 Jahren mein SportcoupĂ© verkaufen musste, hatte mir in puncto Musikhörwilligkeit den endgĂŒltigen Todesstoß versetzt


Außerdem bin ich ja bekanntlich ein kulturchauvinistischer (BĂŒcher statt Netflix, E ĂŒber U, TV-Verzicht) Technikverweigerer, der mit Ausnahme von Smartphone und Tablet keinerlei GerĂ€te zuhause hat, die es so prinzipiell nicht auch bereits in den 90er-Jahren gegeben hĂ€tte. Ich glaube demzufolge habe ich auch zunehmend immer weniger Musik gehört, weil ich prinzipiell auf dem Technikstand der CD hĂ€ngengeblieben bin. Mit MP3s und spĂ€ter dann Streaming bin ich bislang nicht so recht warm geworden. Hielt das fĂŒr irgendeinen Firlefanz fĂŒr Millennials und noch jĂŒngere Generationen


Auch im Radio lĂ€uft ĂŒberall nur noch gequirlte Scheiße – ich höre kein Radio mehr, seitdem dort hauptsĂ€chlich Konservengedudel von irgendwelchen Autotune-eunuchisch klingenden Klon-BĂŒrschchen gespielt werden
 Schund fĂŒr weichgespĂŒlte Degenerierte


Vermutlich höre ich demnĂ€chst wieder öfters Musik


Insofern feiere ich gerade vehement eine wundervolle Neuentdeckung (ja ich weiß, dass ich damit sehr, sehr spĂ€t dran bin): Internetradio! Interessanterweise habe ich das gar nicht am Computer oder Tablet „entdeckt“, sondern durch eine aktuelle Neuanschaffung von Philomena (die hier Technologie-mĂ€ĂŸig schon öfters den hypermentalen Budenmuff lĂŒftete), genauer gesagt durch diese Technik-Schönheit in weißem Klavierlack, die uns seit letzter Woche als KĂŒchenradio dient:

0534 MeisterstĂŒck

0535 MeisterstĂŒck in KĂŒchePhilomena besorgte fĂŒr die hiesige „Haus Zweieichen“-KĂŒche das auch in der Modelbezeichnung so genannte „MeisterstĂŒck“ vom deutschen Hersteller sonoro. Vom Klangvolumen, der SoundqualitĂ€t und der hochwertigen Verarbeitung des GerĂ€tes (das ĂŒbrigens dieses Jahr den „Red Dot Design Award“ erhielt), war ich sofort sehr angetan. Der Subwoofer des recht kompakten Apparillos ist der Hammer!  😃Technisch hat sich da in den letzten 20 Jahren offensichtlich durchaus so einiges getan
 Das neue „KĂŒchenradio“ kann nicht nur Radiosender und CDs abspielen, sondern auch (ĂŒber WLAN) Internetradio und (ĂŒber Bluetooth) Musik, die ĂŒbers Handy gestreamt wird (was Philomena im Gegensatz zu mir regelmĂ€ĂŸig tut).


weil ich jetzt das „Internetradio“ fĂŒr mich entdeckt habe!

Irgendwie ist „Internetradio“ in den letzten 25 Jahren (die es sowas bereits gibt!) komplett an mir vorbei gegangen. Umso faszinierter war ich nun davon, welch eine gigantische Senderauswahl einem dort angeboten wird (allein im deutschen Raum ĂŒber 2500 Stationen)! Nie wieder KonservenmĂŒll fĂŒr gleichgeschaltete Mainstream-Dumpfmuckel hören mĂŒssen
 Klasse! 😃 Das „MeisterstĂŒck“ von sonoro sortiert die Vielzahl der Webradiosender nach Genres vor und erleichtert einem dadurch die Auswahl – ich hing heute stundenlang in der KĂŒche gebannt vorm GerĂ€t und probierte Sender aus. Ein Aberwitz, was fĂŒr geniale Stationen ich dort so alles fand
 Mehrere hundert Klassik-Radiosender, spezielle Stationen nur fĂŒr Electro-Experimentelles, reine Viking-Metal-Sender. Fabelhaft!

đŸŽ¶ Auch wenn ich jetzt oben in meinem Arbeitszimmer am PC sitze, werde ich nun wahrscheinlich öfters das Internetradio laufen lassen – zumal ich an meinem inzwischen auch schon ĂŒber zwölf Jahre altem Personal Computer ein klangtechnisch ganz brauchbares PC-Speaker-Set inklusive Subwoofer von Logitech hĂ€ngen habe. Zum Blog-Schreiben bevorzuge ich eine eher ruhigere, nicht zu sehr ablenkende musikalische Untermalung – ich höre deshalb gerade „Radio Maschinengeist“ (zum Reinhören diesen Link klicken)


đŸŽ¶ Vielleicht wird mir das verstĂ€rkte Musikhören sogar psychisch gut bekommen – ich habe ja stimmungsmĂ€ĂŸig stark abgewirtschaftet in den letzten Jahren, bin permanent niedergestimmt oder emotional völlig gleichgĂŒltig. Mit Musik soll ja bekanntlich alles besser gehen.

25 Gedanken zu “„Mit Musik geht alles besser“ – Hypermental entdeckt nach 25 Jahren das Internetradio

  1. DAB?
    Das habe ich am Radio hier im BĂŒro auch – doch der Empfang ist mau.

    Daheim hören wir via App und Bluetooth-Lautsprecher Vintage Radio. Es gibt auch ne Webseite, wo viele Sender aus aller Welt direkt auf einer Landkarte anzuklicken sind. Da ich aber noch im BĂŒro bin, kann ich dir den Link nicht geben – der Mann nutzt den manchmal.
    Seit wir neu Swisscom-TV haben, können wir auch via TV Radio hören.

    Im Auto höre ich mit der Ford-eigenen Anlage CDs, das muss genĂŒgen – mp3 sind mir völlig fern. Der Mann hingegen hat alle Musik so und kann auch via Handy auf die Cloud daheim und somit seine Musik zugreifen.

    Was ich als Teenie toll fand: Da mein Vater im Ausland arbeitete, hat er sich einen WeltempfĂ€nger gekauft (Kurwellenradio, wenn ich mich nicht irre). Da kamen daheim im Wohnzimmer coole Sender rein – jetzt nicht unbedingt musikmĂ€ssig, sondern weil man Sender aus aller Welt hören konnte – DAS war fĂŒr mich faszinierend.

    Viel Spass beim Entdecken.

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  2. Ist ne feine Sache, man kann sich glatt doof stöbern bei dieser unendlichen Sendervielfalt 😄. Theoretisch könntest du auch das ganze Jahr Weihnachtslieder hören đŸ€Ł. Viel Spaß mit der Neuentdeckung, wirst sicher deine Freude daran haben 🙂

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    • Jau. Philomena lebt noch spartanischer als ich – aber wenn sie sich mal was gönnt, dann High-Quality. Ich halte das grundsĂ€tzlich genauso, durchlaufe aber in diesen Zeiten eine ĂŒble Durststrecke… Aber in der KĂŒche können wir ja beide vom Radio profitieren… 🙂

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