Lifetime-Zufriedenheitskurve

#0358[1268]

0002 Logo

Ich schreibe hier zurzeit kaum noch – zum einen, weil schlichtweg nichts passiert, über das man schreiben könnte, und zum anderen, weil ich mittlerweile meistens zu platt/müde/antriebslos/lustlos zum schreiben bin

Ich könnte es eigentlich genau so gut wie „Inorbit“ machen, der hier auf WordPress kürzlich mal wieder sein Blog gelöscht hat. Aber dieser Schritt kommt mir für mich selbst zu endgültig vor. Lieber lasse ich meine Schreibtätigkeit hier eine Weile lang schleifen oder ruhen.

nothing never

Ein anderer WP-Autor, der mir bereits aus myTagebuch-Bloggingzeiten bekannt ist, ist neben „Inorbit“ „mohseschoh“, dessen Blog- und Lebensmotto „everything now“ heißt. Mein aktuelles Motto ist hingegen seit etlichen Jahren „nothing never“. Ich verkomme über die Jahre immer weiter und surfe nur noch auf einer maximal ereignislosen Nulllinie entlang. Für alles andere als „nothing never“ fehlen mir Kohle, Kraft und Motivation. Eigentlich wollte ich diesen Eintrag bereits letzten Samstag vor einer Woche tippen, aber ich war seitdem einfach zu schlapp, müde und sowohl körperlich wie geistig unfit dazu…

Ich konnte mich bislang auch kein weiteres Mal zum Tennisspielen aufraffen – war nach der ersten Stunde auf dem Platz in diesem Jahr viel zu kaputt. Ich weiß nicht ob es am Alter liegt, oder am Wetterwechsel – aber ich konnte die letzte Woche oftmals nur den ganz Tag lang im Dämmerzustand auf der Matratze liegen und allenfalls mal ein bisschen lesen. Zu komplizierteren Dingen reichte meine Konzentrationsfähigkeit nicht aus und zu körperlichen Betätigungen mein Fitness- und Wachheitsgrad nicht.

Irgendwie passiert seit Corona hier auch rein gar nichts mehr. Außer Philomena und sporadisch meinen Eltern, begegne ich seit Monaten keinerlei Leuten mehr. Gehe nirgends mehr hin. Esse prinzipiell täglich das gleiche. Spare an fast allem, weil ich mir de facto nichts mehr leisten kann. Nach dem Abgang der (zugegebenermaßen aus der Perspektive hartzender Habenichts betrachtet recht hohen) Fixkosten für Privatkrankenversicherung, weitere Versicherungen, Haus, Auto und laufende Verträge, bleibt mir pro Monat allenfalls noch das übrig, was ein Hartz IV-Empfänger monatlich zur Verfügung hat. Luxuskonsum, Investitionen, Geldanlage, sowie Anschaffungen, die über den Erwerb von Benzin, Lebensmitteln und Drogeriemarktprodukten hinausgehen, sind inzwischen kaum noch möglich.

Meine gesellschaftliche Stellung ist inzwischen auch ziemlich weit unten angekommen. Die meisten Menschen meines Bildungsniveaus können heutzutage berechtigt verächtlich auf mich herabschauen. Auf den „gescheiterten“ „Loser“. Der nur noch mit den Versatzstücken besserer Zeiten glänzen kann (Einrichtung, Sammlungsobjekte, Kunstgegenstände – alles wurde vor mindestens zehn Jahren angeschafft). Der sein Haus mieten muss, weil er es nicht kaufen konnte… Der nur noch deshalb ein repräsentatives Auto fährt, weil es ein Almosen Philomenas ist…

Stillstand. Gratifikationskrise. Isolation. Scheitern.

Einen dritten WP-Blogger erwähne ich nach „Inorbit“ und „mohseschoh“ nun auch noch: „rabi“ (auch wenn ich den seit etwa anderthalb Jahren nicht mehr lesen kann, weil er mich aus seinem Blog ausgesperrt hat). Euch mag es an jenen zwanghaft buchhalterisch- kleinkarierten Pedanten-Spießer mit der Krämerseele erinnern, wenn ich Euch verrate, dass ich seit über anderthalb Jahrzehnten monatlich meine Befindlichkeit (auf den jeweils abgeschlossenen Monat zurückblickend gemittelt) auf einer Skala von plus fünf bis minus fünf protokolliere und (seitdem ich mich beruflich selbständig gemacht habe) auch (ebenfalls monatlich) meine addierten Kontostände und Wertpapierdepotaufstellung… Man sagt ja, dass es einen Zusammenhang von Lebenszufriedenheit und Kontostand geben soll. Um dieser Korrelation nachzugehen, habe ich mal eine Art „Lifetime-Zufriedenheitskurve” visualisiert, bei der unterhalb meiner monatlichen Zufriedenheit auch der entsprechende monatliche Kontostand zu sehen ist. Alles, was ich noch nicht so genau protokolliert hatte wie in den letzten Jahren (Zufriedenheit und auch Vermögen), musste ich allerdings zurückblickend schätzen.

„Lifetime-Zufriedenheitskurve“

Einer, der außerhalb der Gesellschaft existiert, zudem noch als Habenichts, der hat auch kein Liebesleben. Früher war ich zu introvertiert und schüchtern – deshalb fing meine sexuelle Betätigung auch erst im fortgeschrittenen Alter an, als ich mich zu einem eher extrovertierten Wesen selbst-therapiert hatte und auch zunehmend mit einem dicken Bankkonto punkten konnte (man muss den Ladies schließlich etwas bieten können, damit sie überhaupt anbeißen) und hörte dann auch recht früh wieder auf – weil ich mich auf dem gesellschaftlichen Rückzug und dem finanziell absteigenden Ast befand. Jetzt bin ich im wahren Leben wieder eher zurückhaltend und gehe nicht mehr so schnell auf die Menschen zu, wie noch zu meinen „Goldenen Zeiten“. Ich bin mittlerweile ja auch ein gebranntes Kind, das nach herben (zwischen-)menschlichen Enttäuschungen und Stalking-Erfahrungen wieder ähnlich vorsichtig geworden ist, wie schon einmal während der tatsächlichen Kindheit und Jugend, als ich ein Mobbing-Opfer war (Neider wurden von meiner Intelligenz überfordert und schlugen zurück). So direkt und vorwärts wie hier im Schriftlichen, bin ich im wahren Leben mittlerweile nicht mehr – eher ein stiller Beobachter von der Metaebene aus. Die Intro- und Extrovertiertheit habe ich in der Grafik ebenfalls eingetragen (schwarz-weiß-grauer Balken). Und auch jene Monate, in denen ich ein aktives Sexleben hatte (blau).

Hier folgt nun diese Allzeitkurve von Zufriedenheit/Vermögen/Liebesleben/Extrovertiertheitsgrad meines Lebens:

0475 Zufriedenheitskurve

Ich habe auch meine retrospektiv subjektiv so empfundenen „Goldenen Zeiten“ eingetragen – als ich vergleichsweise vermögend war, viel reiste, einen riesigen Bekannten- und erlesenen Freundeskreis hatte, ein Liebesleben und einen permanenten Strom von Erfolgserlebnissen und angenehmen Erfahrungen. Interessanterweise lag (wie ich beim Betrachten der fertigen Kurve entdeckte) auch der einzige Zeitpunkt, zu dem ich innerhalb meines ganzen Lebens wirklich akut suizidal war (nicht nur verstimmt darüber schwafelte), mitten in diesen eigentlich „goldenen“ Lebensjahren – und zwar im einzigen emotionalen Absturz innerhalb dieses Zeitraums.

Vielleicht nahm mich dieser abrupte Absturz auf eine Monatszufriedenheit von „minus 4“ (später ging es phasenweise sogar bis „minus 5“ runter, ohne dass ich deswegen nicht mehr weiterleben wollte) gerade deshalb dermaßen stark mit, weil er mitten in einer eher positiven Phase erfolgte. Ich hatte damals beruflich alles auf eine Karte gesetzt und erlebte dann meinen konkret daraus herrührenden Arbeitsalltag als hochgradig frustrierend und auszehrend. Es war grausam und ich hatte binnen weniger Monate ein Burnout-Syndrom. Nach dem ich gesundheitlich steil bergab vor die Hunde ging und suizidal wurde, kündigte ich meinen Job, begann dann vier Wochen später meine Beziehung mit Giulia und machte mich im Folgejahr beruflich selbständig. Es folgte die zweite Hälfte meiner extrovertierten „Goldenen Jahre“, während derer ich gesellschaftlich tief verwurzelt war, ein epikureischer Genussmensch und finanziell aus dem Vollen schöpfen konnte (und deshalb auch viel ausgab, der Kontostand fiel deshalb wieder, obwohl ich gut verdiente). Die goldene Zeit endete für mich nach zwei Trennungen in Berlin, als ich dort den Stalking-Prozess gegen Mandy führen musste und mein Einkommen versiegte. Ich wurde argwöhnisch und misstrauisch, zog mich mehr und mehr zurück. Freundschaften vertrockneten schleichend, weil sich die jeweiligen Lebenswege und -situationen zunehmend unterschieden. Ich konnte nun oftmals auch finanziell nicht mehr mit meinen ehemaligen Bekannten mithalten. Schluss mit Charity-Veranstaltungen, Champagnerabenden, Shoppingreisen… Neue Häuslichkeit statt Jetset. Glück an der Börse hatte ich seit dem Platzen der Dotcom-Blase übrigens auch nicht mehr…

Kann man nun einen signifikanten Zusammenhang zwischen Sexleben, Kontostand und Lebenszufriedenheit identifizieren? Zumindest nicht so eindeutig – wie ich es in der Theorie eigentlich gedacht hatte. Gerade nach dem Endpunkt meiner aktiv ausgelebten Sexualität kam es interessanterweise zu weniger Abstürzen ins tiefe Zufriedenheits-Minus, als vor dem Anfertigen der Kurve von mir vermutet. Dabei heißt es doch, dass jeder Mann, der seine Triebe nicht ausleben kann, unweigerlich aggressiv oder depressiv würde! Vermutlich brachten es die Trennungen und der Beziehungsfrust meiner „aktiven Jahre“ (blaue Zeitabschnitte) mit sich, dass man mit der emotionalen Achterbahn auch mal geschwind bis ins Kellergeschoss runter rauschte…

Wo keine zwischenmenschliche Emotionalität mehr gelebt wird, gibt es zwar keine positiven Peaks mehr – aber anscheinend auch keine negativen Ausreißer nach unten. Ich lebe auf der sanft vor sich hin plätschernden Nulllinie. Eine ähnlich gerade Talsohle übrigens, wie meine fehlenden Finanzen, denn jene Linie folgt nun bereits seit Jahren ziemlich konstant meinem Dispo-Rahmen. Ohne Geld also irgendwann auch keine Sexualität mehr, keine Gefühle, keine Erlebnisse, kein Leben. Mein Leben ist kein Leben (mehr).

nothing never anymore

Stillstand. Nulllinie. Gleichförmigkeit. „Aufstehen, kacken, fressen, liegen, lesen, fressen, eine Zigarre rauchen, liegen, lesen, schlafen – repeat.“ Was kann man darüber schon noch berichten? Kein Wunder, dass „Inorbit“ mal wieder mit dem Schreiben aufgehört hat – er ist einer der ganz Wenigen, die ich kenne, welche ein ähnlich gleichförmiges Leben führen.

Ich bin momentan nicht wirklich depressiv – aber auf der Nulllinie maximal antriebslos. Rolle träge von links nach rechts und von rechts nach links und bekomme vom vielen Liegen auf der Matratze chronische Rückenschmerzen. Vielleicht bin ich ja auch aufgrund irgendeiner Mangelernährung so passiv und träge geworden? Ich gehe aus Kostengründen (über tausend Euro Selbstbeteiligung, bevor meine PKV Arztkosten übernimmt) nicht mehr zum Arzt – obwohl meine Leber und Bauchspeicheldrüse völlig im Arsch sind und eigentlich engmaschig überprüft werden sollten.

Ich werde schlapp, weil ich mich zu wenig bewege und bin zu schlapp, um mich noch zu bewegen – Teufelskreis. Gesundheitlich geht’s bergab. Emotional auf der Nulllinie entlang. Nix passiert mehr. Nix kann ich mir noch leisten. Niemanden kann ich mir noch leisten. Niemand kann sich mich noch leisten. Ich lege mich hin. Ich lege mich still. Gibt dafür leider keine Abwrackprämie.

Ich bin inzwischen „lebensmüde“ aber nicht im Sinne einer Suizidalität, sondern im Gefühl einer tatsächlichen Müdigkeit. Ich bin pappsatt. Habe alles schon erlebt. Der Aufwand lohnt sich nicht mehr. Erst recht nicht mehr für andere Menschen oder das System – ich bin aus allem raus. Endgültig.

Was soll ich darüber also hier noch weiterhin schreiben?

Gut, ich könnte mich einmal mehr als Geschichtenerzähler betätigen – aber ich bin derzeit auch zu schlapp, müde, träge, geistig down, um mir etwa eine neue Folge „Sternenkreuzer Pirmasens“ auszudenken. Mir ist hier in der Dachetage oft zu heiß zum Arbeiten. Draußen lauert die Raupendermatitis. Ausflüge sind teuer. Kulturelles findet dank Corona momentan eh nicht statt. Die Leute hier direkt am Ort sind stumpfe Arbeiter-&-Bauern-Trolle, die mir am Arsch vorbeigehen mit ihren Lebensrealitäten zwischen Bundeligatabelle und neuen Felgen für alte Autos. Wenn ich intellektuell in der Stratosphäre drifte, sind sie unten in ihrem flachen Tümpel. Aber die Großstadt mit ihren interessanten Leuten kann ich mir nicht mehr leisten. Das Haus kostet hier in „Niedergüllestunk“ monatlich so viel wie in „Shangri-La“ (meiner alten Heimat) ein Garagenstellplatz in städtischer Randlage. Aber ich brauche den vielen Platz – für die Versatzstücke meines alten Lebens. Stellfläche im Stillstand.

[Das Aufraffen zum Verfassen dieses Beitrags war für mich der geistig-körperliche Kraftakt der Woche – jetzt gehe ich mich wieder auf der Matratze zusammenrollen, auf der ich bis zum Lebensende abwarten werde]

16 Gedanken zu “Lifetime-Zufriedenheitskurve

  1. Mit der „Matratzengruft“ bist du zumindest kognitiv nicht in der schlechtesten Gesellschaft. Ich finde diese deine Beobachtungen interessant und lese sie gerne, wie ich bereits schon mal schrieb, ist es dabei aber meiner Meinung nach nicht nötig, andere herabzusetzen. Dass sich die Graphik im grünen Bereich einpendelt, finde ich angesichts deiner verbalen Klagen über deinen Zustand ganz interessant. Vielleicht musst du dich auch bewusst einfach noch etwas radikaler vom vermeintlichen Glanz der Vergangenheit lösen und von dem, was du denkst, was „die Gesellschaft“ oder „andere“ denken / erwarten. Dein Unterbewusstsein scheint das ja bereits zu schaffen.

    Gefällt 2 Personen

  2. Ich weiss gar nicht, was ich kommentieren soll. Ich versuche es einfach mal.

    Ich verstehe dich und ich kenne den Zustand. Ich weiss, man sollte nicht, doch ich wünsche mir oft, ich wäre in dieser Lage und könnte mich einfach daheim einigeln.

    Vielleicht bist du auch schlapp, weil deine Werte ausgeartet sind, weil du so lange nicht mehr in der Kontrolle warst?

    Ich vermisse ja keine Veranstaltungen und bin zufrieden mit dem Mann in unserer Winzig-Wohnung. Trotzdem verstehe ich auch hier, dass anderen das fehlt.
    Bei dir weiss ich wenigstens, dass du bereits selber so reflektiert und gescheit genug bist, dass es nicht daran liegt, dass du dich nicht mit dir beschäftigen kannst wie bei den Partypeople.

    Übrigens: Wenn nur Geld die Freundschaften erhält, kann man auf solche Zeitgenossen getrost verzichten. Ich hätte zwar auch einen reichen Kerl genommen, bevorzuge jedoch einen armen, bodenständigen, der zu mir passt jederzeit. Sowohl der Mann hatte als ich ihn kennen lernte – sowie zwei Männer vor ihm hatten keine bis kaum Kohle während wir zusammen waren und das hat mich nie gestört. Dann zahle ich eben was im Rahmen der Möglichkeiten liegt. Es kommt immer wieder auf irgendeinem Weg zurück. Ich glaube ja an Karma.

    Pass auf dich auf.

    Gefällt 1 Person

  3. Es scheint, als wären ich bzw. mein Motto der Gegenentwurf zu Dir. Weiß nicht, ob Du das wirklich so siehst oder ob es tatsächlich nur so rüberkommt. Ich sehe das nicht so, ich fühle mich Dir (auch wenn da jetzt ein wenig theatralisch klingt) sogar eher verbunden, als dass ich in mir das Gegenteil von Dir sehe. Du bist in einer anderen Situation, bist anders motiviert, hast vielleicht auch einfach schon mehr hinter Dir. Und auch mir fällt auf, dass Du dich momentan ja laut Deiner Zufriedenheitskurve (die ich übrigens genial finde) eher im grünen Bereich befindest. Auch wenn sich Dein Eintrag tendenziell schwermütig liest, so scheinst Du letztendlich doch ganz gut klar zu kommen mit dem, wie es nun ist. Und das ist ja die Hauptsache.

    Gefällt 1 Person

  4. Aha, dachte mir schon, dass Inorbit wieder geschmissen hat. Kam so verdächtig lange nix von ihm. Er wird zurückkommen, wie immer 😉
    Wusste gar nicht, dass das Haus gemietet ist, dachte, du hättest es gekauft. Aber so bleibst du flexibler, falls sich an deinen Lebensumständen doch noch mal etwas ändern sollte. DASS sich etwas ändert, zumindest im kleinen machbaren Rahmen, das wünsche ich dir. Es kann auf Dauer nicht gut sein, in der Bettengruft sein Lebensende zu erwarten. Da muss mehr passieren 🙂 Vielleicht solltest du doch mal Blutwerte checken lassen, ob da ein Mangel vorliegt, der diese Schlappheit und Müdigkeit verursacht. Alles Gute 🍀🌺

    Gefällt 1 Person

    • Hatte das mit dem Mieten bewusst offen gelassen, weil es mir ein bisschen peinlich war – in meinen Kreisen werden Wohnungen gemietet und Häuser gekauft. ETW kaufen oder Haus mieten ist eher ungewöhnlich…
      Als ich auf WP zu Bloggen begonnen hatte, wollte ich hier zunächst auch möglichst wenig über sehr persönliche Dinge wie die finanzielle, sexuelle oder generell emotionale Situation schreiben – eher allgemeine Essays. Inzwischen schreibe ich aber eh wieder wie auf myTB, schließlich habe ich hier weiterhin einen sehr überschaubaren Leserkreis und keine 25.000 Abonnenten, von denen mich dann womöglich etliche (er)kennen könnten… 😉

      Liken

  5. Dass Kontostand, Sexleben und Lebenszufriedenheit positiv miteinander korrelieren, lese ich durchaus aus den Kurven. Im nächsten Schritt würde ich sogar noch sagen, dass mit einsetzendem Sexleben der Kontostand immer weiter abnahm. Ob es da eine Kausalität gibt, weiß ich allerdings nicht.
    Was mir allerdings auffällt, ist, dass der finanzielle Abstieg recht langsam erfolgte, und zwar ab etwa dem Zeitpunkt, wo du suizidal warst. Auch hier ergibt sich die Frage nach der Kausalität, die aber nur du beantworten kannst. Zwischen Extrovertiertheit und Zufriedenheit scheint es auch eine positive Korrelation zu geben. Den Grund dafür kennst aber auch nur du selber.

    Gefällt 1 Person

  6. Hallo Hyper, ich habe heute irgendwo im Internet gelesen, dass es aufgrund der Corona-Krise leicht ist, aus der privaten Krankenversciherung zu kommen. Grüße an Phil!

    Gefällt 1 Person

    • Danke für Deine Nachricht – leider gilt das schon wieder nur für Angestellte und einige Sorten von Selbständigen – bei Freiberuflern ist es immer noch sehr schwierig, ich habe mich da schon zig Stunden lang überall informiert… es ist zum Mäusemelken! Aber egal. Schöne Grüße auch von Phil zurück! Und schreib hier mal wieder – sonst habe ich nix mehr zum Lesen! 🙂

      Liken

      • Ich glaube nicht, dass ich hier nochmal schreiben werde, könnte tatsächlich sein, dass das Thema nun endgültig erledigt ist. Was soltle ich auch schreiben, ich erlebe ja nix mehr. Und besondere intellektuelle Fähigkeiten für irgendwelche interessanten Essays habe ich ja nun auch nicht. Ich bin ein recht einfach gestrickter dude.

        Gefällt 1 Person

        • Twitter ist inzwischen eher Dein Medium – die letzten Einträge waren ja auch oft schon entsprechend kurz…
          —-
          Should auld acquaintance be forgot
          And never brought to mind?
          Should auld acquaintance be forgot
          And days of auld lang syne?

          For auld lang syne, my dear
          For auld lang syne
          We’ll tak a cup o‘ kindness yet
          For days of auld lang syne
          —-
          Dann mal alles Gute abseits der Blogosphäre! 🙂

          Liken

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.