Die alten und die Schwachen

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Meine eigene Corona-Panik hält sich aktuell noch ziemlich in Grenzen. Mehr Sorgen mache ich mir um die geschwächten und bereits gesundheitlich schwer angeschlagenen Personen in meinem Umfeld: Mein über 80-jähriger nierenkranker und herzgeschwächter Vater würde in seinem gesundheitlichen Zustand vermutlich bereits die normale Grippe nicht mehr überleben… 😞

Und Philomenas Schwester Berenike ist seit vorgestern wieder zurück in ihrer 9-Millionen-Stadt, in der sich die halbe Menschheit beruflich und touristisch die Klinke in die Hand gibt. Ihr Immunsystem ist momentan völlig im Keller. Als Philomena und ihre Mutter sie zum Flughafen gebracht haben, starteten dort aufgrund von Schneechaos einige Stunden lang keine Flugzeuge. Deshalb musste sie zwischen Italienern und Chinesen eingepfercht eine kleine Ewigkeit lang dort ausharren, bis die Maschine dann statt mittags am Abend doch noch flog. Die Hin- und Rückfahrt zum in einem Nachbarland gelegenen Airport dauerte wegen des Wintereinbruchs wohl auch noch erheblich länger, als sonst.

Philomena und ihre Mutter werden sich jetzt nach dem emotional belastenden Ärzte-Marathon und den schlimmen Krankheitsthemen von Berenike nun noch ein paar Tage in Süddeutschland erholen, bevor ich Philomena dann von dort mit dem Auto abholen werde. Dann wird sie fünf Wochen lang fort gewesen sein – seitdem sie hier einzog, waren wir noch nie dermaßen lange räumlich getrennt. Sie hat unter anderem meine ganze OP-Geschichte (Diagnose/Eingriff/Heilung) verpasst. Unsere Teilnahme an der kommenden Tennisclubsitzung musste ich jetzt auch absagen. Na ja – wenigstens ein potentielles Covid19-Ansteckungsereignis weniger. 😉

7 Gedanken zu “Die alten und die Schwachen

  1. Dann hoffe ich mal, dass es keinen erwischt aus Deinem Umfeld, egal von was und Du Deinen Wagen dann später bei der Fahrt durch halb Deutschland auch nicht wie im Filmklassiker durch ein Heer von Zombies steuern musst. Obwohl, diese Hoffnung war es auch vor Corona schon nur noch eine Illusion 😜

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  2. Fünf Wochen schon 😳. Krass, wie schnell die Zeit vergeht. Ja, die Alten und Kranken sind besonders zu schützen. Ich unterlasse momentan auch den Körperkontakt zu meiner Mutter. Sie selbst ist aber auch sehr vorsichtig und geht sowieso kaum aus dem Haus.

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  3. Wie 5 Wochen? Das hätte ich jetzt auch nicht gedacht.

    Dass du dir um deinen Vater Sorgen machst, ist doch völlig klar und richtig, dass man ihn daheim behält und abschirmt. Meine Mutter ist erst 70 und die körperlich gesündeste von uns allen, um die muss ich mir keine Sorgen machen.

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