Kurzes Lebenszeichen an die Community

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0340 Phallischer KürbisHerbst. Zeit des phallischen Gemüses (auf dem Bild nebenstehend stehend)… Zeit großer Regenfälle – im Prinzip schüttet es schon seit fast zwei Wochen gefühlt nonstop. Am besten man verkriecht sich dann in einer düster-gemütlichen Kneipe wie der Kreuzberger „Marabu-Bar“ (ein Foto jener Lokalität seht ihr weiter unten in diesem Blogeintrag).

▪️Ich habe mich hier eine ganze Zeit lang nicht mehr bloggend gemeldet – das lag u.a. daran, dass ich gleich zweimal in Berlin war, aber jeweils nur kurz, weil ich damit eine Polenreise einrahmte. In Polen kübelte es ebenso aus Eimern, wie in der Bundeshauptstadt. Gepaart mit den immer noch vergleichsweise günstigen Restaurantpreisen war das Gift für meine schlanke Linie, zumal die polnische Küche der großherzigen Verwendung tierischer Fette nicht ganz abgeneigt ist. Dank Schmand, Schmalz und Speck (diese Triade zog sich prinzipiell quer durch alle Rezepte) erreichte ich zum Monatswechsel mein Lifetime-Höchstgewicht und erahne am Horizont nun bereits dreistellige Kilogramm-Gefilde! Das muss ich unbedingt vermeiden, sonst werde ich Euch bei meiner Fettstoffwechsel-Problematik nicht mehr allzu lange als Blogautor erhalten bleiben…

0339 Marabu Bar

Nach der Reise besuchte mich dann auch noch mein alter Kumpel Rudi, der Euch bereits als ausgewiesen spirituell-esoterisch verpeilter Spökenkieker bekannt ist. Verschwörungstheoretiker und Mitglied einer selbstgegründeten 1-Mann-Sekte. Diesmal erfuhr ich unter anderem, dass nur die Anhänger und Anhängerinnen der „Dunkelkräfte“ (reptiloide Aliens, die heimlich die Welt beherrschen) intime Totalrasur betreiben – ist es denn zu fassen?! …im Nachhinein erklärt das selbstverständlich das Scheitern einiger meiner Beziehungen. 😉

Ein kleines Wiedersehen mit unserer gesamten Sommerurlaubsrunde gab’s dann auch noch, denn Mitch und Oliver waren auch mit von der Partie.

▪️Angesichts der fortgeschrittenen Stunde, möchte ich diesen Eintrag heute kurzhalten und nur als kleines Lebenszeichen meinerseits in die Community verstanden wissen, nachdem ich mich hier länger nicht meldete, weil ich allerhand um die Ohren hatte. Hypermentale Grüße und bis bald!

10 Gedanken zu “Kurzes Lebenszeichen an die Community

  1. Ich hab ja keine Ahnung von der polnischen Küche, aber sie scheint gut zu sein. Macht mich gerade neugierig, wenngleich ich spontan an ein Gericht denke, welches der Entenmann mir letztens machte, das ich gar nicht gut fand… ach, ich muss das googlen, ich glaub es war was russisches… ja, Gottseidank. XD Freut mich jedenfalls dass du eine schöne Zeit hattest. Wo genau warst du denn? Ist das phallische Gemüse aus dem eigenen Garten? Wäre für mich so ein typischer Einkauf mit dem Gedanken, wenn mich jetzt jemand fragt, sag ich, ich kümmere mich gerade um meine Abendgestaltung…. 😉 LG!

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    • Ja, die Polen sehen sehr oft auf eine Wonneproppen-rosige Art „gesund“ aus. Nach dem schweren Essen wird der Verdauung auch stets mit Wodka auf die Sprünge geholfen. Vieles ist sehr lecker, aber mit meiner Fettstoffwechselstörung war es oft zu krass für mich, so dass ich mich hauptsächlich an Fisch gehalten habe. Ging, weil ich direkt in einem Ostseeküstenort zu tun hatte, wo es auch eher touristisch zuging (Międzyzdroje), deshalb gab es etliche gute Fischrestaurants.
      Durch die Eichenprozessionsspinner bedingt, gab‘s aus dem eigenen Garten dieses Jahr nur ein paar Erd- und Johannisbeeren. Der spezielle Kürbis kam aus der Biogemüsetheke bei Edeka. Als Philomena ihn in den Wagen legte, dachte ich auch spontan „oh je, was sollen die Leute nur von uns denken“… 😉

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  2. Weder polnisches Essen noch die Bar wären wohl was für mich. Ich mag kein fettiges Essen und Fisch auch nicht und in der Bar sehe ich mein Gegenüber gerne 😀

    Schön wieder von dir zu lesen

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  3. Das Internet ist furchtbar: Man scrollt mehr, als dass man liest. Der Anfang des Textes hat mir sehr gefallen und im Nu war ich schon in den Kommentaren: „Die polnische Küche ist halt noch ursprünglich, das finde ich sympathisch und das spürt man“, schreibt Mohseschoh und ich lese „Kirche“ statt „Küche“. Dann schreibt Alenka: „Ich hab ja keine Ahnung von der polnischen Küche, aber sie scheint gut zu sein.“ Ich lese immer noch „Kirche“ statt „Küche“ und stutze bei: „sie scheint gut zu sein“. Ich wohne direkt an der polnischen Grenze und bestätige, dass alles, was im Text und in den Kommentaren zur polnischen Küche gesagt wird, auf die polnische Küche voll und ganz zutrifft und zum überwiegenden Teil auch auf die polnische Kirche.

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