Ergebnis der Lebensmittelkauf-Umfrage und „Anti-Hühner-Shabby Chic“

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Manchmal ist es ganz aufschlussreich, wenn man sich mit anderen vergleichen kann – so glaubte/befürchtete ich bevor ich meine gestrige Leserbefragung durchführte, dass meine monatlichen Prokopfausgaben für Lebensmittel von ca. 400 bis 500 Euro pro Monat exorbitant hoch wären. 0336 Umfrageergebnis Essen.jpgIn Wirklichkeit scheinen sie aber absolut im guten Mittelfeld zu liegen (zumindest innerhalb der Stichprobe meiner an der Umfrage teilnehmenden Leser). Die meisten geben laut nebenstehender Grafik ähnlich viel für Lebensmittel (inklusive Getränke, aber ohne Restaurant- oder Kantinenbesuche, etc.) aus. Gemeinsam mit vier weiteren meiner Leser & Abonnenten finde ich mich diesbezüglich ziemlich in der Mitte wieder. Vier Befragte geben übrigens für ihre Lebensmitteleinkäufe weniger als 100 € monatlich aus. Vermutlich jene, die auf staatliche Unterstützung angewiesen sind, oder eine sehr schmale Rente beziehen. Vielleicht aber auch Leute, die einfach gerne „am Essen sparen“. 😉 Dafür gibt es oben an der Spitze einen Ausreißer mit vierstelligen Kosten. Ich tippe mal auf die Schweiz, weil die dortigen Lebenshaltungskosten deutlich höher sind, als in der Bundesrepublik Deutschland…

Interessante Ergebnisse jedenfalls!


P.S.: Von den Hühnern gibt es auch noch Neues zu berichten – ich hatte gestern nämlich gleich zwei von denen gleichzeitig scharrend im Garten erwischt und bin dann (nach erfolgter Verjagung) umgehend nach nebenan gegangen und habe Sturm geklingelt. Inzwischen hatten übrigens schon fünf verschiedene Nachbarshühner voneinander gelernt, wie man es über den Zaun schafft, um unseren Garten zu verwüsten!

Es öffnete die Nachbarin – sie war dann tatsächlich sehr erstaunt und auch etwas betreten bis bestürzt, dass mittlerweile gleich so viele ihrer Tiere dann auch noch dermaßen häufig auf unsere Zaunseite kämen. Ich erzählte ihr auch, dass sie mittlerweile bereits Pflanzen im Gesamtwert von bald 200 Euro gekillt hätten. Ich bin zum Glück ein guter „Diplomat“ und bleibe bei solchen Ansprachen zwar sehr bestimmt, aber immer auch höflich, freundlich und sachlich. Der Nachbarin war die Angelegenheit sichtlich unangenehm, zumal ich mehrfach betonte, dass wir ja eigentlich mit den immer noch nicht beseitigten Eichenprozessionsspinner-Nestern dieses Jahr schon genug gestraft“ seien! Sie versprach zeitnah Abhilfe zu schaffen (mit den Hühnern, mit den Raupennestern leider nicht).

Die Frau fing dann auch trotz der tropischen Hitze, die wir hier zurzeit haben, umgehend nebenan herumzurödelnd an. Zum Glück gibt es auf dem nachbarlichen Gelände einen reichen Fundus an Gerümpel aller Art – so hatte sie schnell ein paar unterschiedliche Plastikplanen, Reste eines Kaninchengeheges und ein paar Wellblechtrümmer zur Hand, um daraus einen erhöhten Sichtschutzzaun zu improvisieren. Sieht absolut nach „Slum-Architektur“ aus. Als „Formalästhet“ und ambitionierter Hobbyhandwerker hätte ich das sicherlich anders designt… Aber wenigstens scheint es einigermaßen zu funktionieren: Innerhalb der gestrigen zweiten Tageshälfte und der heutigen ersten kam noch kein Federvieh wieder hierher. Hoffentlich bleibt das auch so! Anderenfalls bedarf es dann doch aufwendigerer Bauten – zumindest eine Rolle Zaunreste hätte ich noch hier, die ich den Nachbarn dann stiften würde.

12 Gedanken zu “Ergebnis der Lebensmittelkauf-Umfrage und „Anti-Hühner-Shabby Chic“

  1. Deutschland ist eines der größten Verschwendungsländer in Sachen Lebensmittel. Im Durchschnitt schmeißt hier jeder im Jahr fast 90 Kilogramm Essen weg.
    Lebensmittel werden viel zu billig angeboten. Die Qualität leidet, und die Erkrankungen und Todesfälle durch Fehlernährung steigen…
    Voll ätzend, wenn man über diesen seit Jahrzehnten fehlgeleiteten Konsum und die Nahrungsmittelindustrie nachdenkt.
    Drum sage ich schon lange: Lieber gutes Bier als scheiß Essen – Prost!

    Gefällt 1 Person

  2. Ich sehe, wir sind die teuersten, was sicher auch an den Kosten hier liegt. Ausserdem kaufen wir auch viel Fertiges und Halb-Fertiges. Miteingerechnet waren auch Hygiene-Artikel, wovon wir nicht sooo übertrieben viel brauchen und meine teuren Sachen nicht eingerechnet sind, da ich diese meistens in irgendeinem Online-Shop bestelle und mit der Kreditkarte zahle.

    Immerhin hat sie guten Willen gezeigt – wenn es nicht schön ist, kannst du ja ein paar Büsche davor pflanzen *GG*

    Gefällt 1 Person

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