Shitstorm im Wasserglas und endlich den richtigen Schläger gefunden

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◾ Ein paar Tage lang habe ich an dieser Stelle nicht mehr geschrieben, aber dennoch gleich mehrere neue Abonnenten erhalten, die ich an dieser Stelle ausdrücklich willkommen heißen möchte – ironischerweise scheint sie mir ein eher gegen mich gerichteter Shitstorm an Bord des „Absurdistan“-Kreuzers gespült zu haben… 😉

Ausgegangen ist das von einem humorlosen, verbitterten älteren Herren, der als Tier-Messi in einer hundeverpissten spanischen Bauernhofruine sein freudloses Alkoholiker-Leben fristet und sich, gleichermaßen selbstgefällig wie selbstgerecht, in der Rolle eines selbsternannter „Aktivisten“ gefällt – ein einsames Tastaturheldendasein schablonenhaften Schwarzweiß-(Freund/Feind)-Denkens zwischen den engstehenden Eckpfeilern linksradikalen Alt-68ertums und aktuellen Mode-Ökologismus‘ aufgespannt.

Unerfreulicherweise hat er um den Monatswechsel herum mein Blog hier in einem wahren Amoklauf nächtlicher Rage mit dutzenden wüsteten Beleidigungen und haltlosen Anschuldigungen zugespamt (die er perfiderweise oftmals als direkte Antworten auf Eure Kommentare zu gänzlich anderen Themen verfasste) – sollte dadurch Euer „Daily News from Absurdistan“-Leservergnügen geschmälert worden sein, bitte ich dieses zu entschuldigen, leider konnte ich seine Verbalinjurien erst am Folgetag entfernen. 🙁

Offenbar reichen die verbliebenen Gehirnzellen dieser bedauernswerten Existenz (er schreibt selbst über sich, dass er nicht mehr in der Lage dazu sei, längere Texte zu rezipieren) nicht mehr dazu aus, selbst meine Holzhammersatire und Brecheisenpolemik – die ich in meiner Rolle des Advocatus Diaboli in meinem Blog und als Kommentator zum Besten gebe – als das zu erkennen, was sie eben sind: Satire und Polemik. „Zynische Zwischenrufe“, wie Ihr sie von mir gewöhnt seid. 😉 Dass er mich aufgrund seiner eingeschränkten Möglichkeiten als einen „Frauenfeind“, „Rassisten“, „Hetzer“, „Kinderhasser“ und „Klimaleugner“ (mit diesem Wort erzeugen Hypermoralisten bewusst einen die Verbrechen des Nationalsozialismus relativierenden Bezug zum Begriff „Holocaustleugner“ um somit ihre vermeintlichen Feinde zu verleumden – so funktioniert Framing) erkannt haben will, lasse ich ihm ja fast noch unwidersprochen durchgehen – aus manchem Munde ist das heutzutage ja fast schon ein lobender Ritterschlag – aber meiner Meinung nach hört der Spaß auf, wenn er damit beginnt meine Kommentare in seinem Blog im Nachhinein durch Einfügen von (zwar von mir stammenden, aber aus dem Sinnzusammenhang gerissenen) Grafiken und durch textliche Veränderungen und Verkürzungen meines dort Geschriebenen gezielt so zu manipulieren, dass ich dadurch mehr als das erscheine, was ich in seinen Augen bin! Das ist hinterfotzig und „link(s)“ – aber was will man von einem hypermoralistisch vor sich hin blubberndem Grünen auch schon anderes erwarten? Auslöser waren wohl meine zynischen Greta-Einwürfe. Bin ich deshalb ein „Frauenfeind“ und „Kinderhasser“? Ich kritisiere ja nicht das Kind an sich, sondern seinen Missbrauch als „Symbol“. Das Mädchen hängt an den Puppenspielerfäden einer Industrielobby, die man am ehesten mit dem Wort „Windenergie-Mafia“ umschrieben könnte… Außerdem bin ich als bekennender Atheist und diplomierter Naturwissenschaftler ein Feind jeglicher Form von blinder Götzenverehrung. Greta ist das neue „goldene Kalb“. Da kann man auch schon mal eine primitiv daherkommende, aber intelligent gemeinte Greta-Dildo-Satire vom Stapel lassen, die reflektionsgehemmte Tastaturhelden auf die Palme bringt… Mission accomplished. 😁

Jedenfalls habe ich den humorlosen alten Bock blockiert, damit er hier nicht mehr weiter herumsudeln und dadurch Euer Lesevergnügen schmälern kann. Soll er ruhig weiterhin in seinem eigenen Blog verbale Scheiterhäufen in Serie für mich errichten – ich bin ja immer froh, wenn ich Menschen zu ein bisschen Beschäftigung verhelfen kann… 😉

◾ Lag es an diesem Shitstorm im Wasserglas, dass ich ein paar Tage hier nicht schrieb? Natürlich nicht. Mein geschätzter Alt-Leser „AN AB (der unter anderen Pseudonymen schon seit myTagebuch-Zeiten mit an Bord ist) sprach mich heute im Kommentarbereich einer anderen Bloggerin an: „Du schweigst auf deiner Seite? Keinen passenden Tennisschläger gefunden bislang :)?“ Nun, auch das war nicht der Hauptgrund, obwohl er damit der Sache schon näher kam: Tennis beschäftigte mich in den letzten Tagen schon recht umfänglich. Meine Suche nach dem perfekten Schläger hat mich eine geraume Zeit ausgefüllt, bis ich dann am Dienstag in jenem Tennisgeschäft in „Shangri-La“ zuschlug, wo ich mir drei Schläger zum Ausprobieren ausgeliehen hatte. Letzten Endes wurde es dann der Prince Beast 104“:

0312 prince

Die auf die Rückschlagspiele Tennis, Squash und Badminton spezialisierte Sportartikel-Marke wurde 1970 von  Robert H. McClure in Princeton, New Jersey gegründet – daher der Name „Prince“. Der unbesaitet lediglich 280 Gramm schwere Schläger „Beast 104“ gilt als sehr präzise, erzeugt angeblich recht viel Spin und ermöglicht ein temporeiches Spiel für fortgeschrittene Tennisspieler – ist aber wohl auch sehr gut für Anfänger geeignet. Vielleicht kann er mich daher eine Weile begleiten, ohne dass ich sofort wieder einen neuen Schläger bräuchte, wenn ich ein paar Fortschritte gemacht haben werde… 🙂 Da der ausgeliehene Testschläger mit einer Wilson NXT power“-Saite aus polyurethan-imprägnierten Microfaserbündeln bespannt war, ließ ich meinen Schläger gleich im Geschäft ebenso bespannen. Diese Besaitung hat einen besonders großen „Sweet-Spot“. Beim Tennis wird damit ein bestimmter Bereich im Saitenbett des Schlägers bezeichnet. Dieser Bereich muss nicht unbedingt in der geometrischen Mitte liegen, sondern kann je nach Konstruktion des Schlägers auch näher am Hals oder näher am Kopf liegen. Auch Größe und Form seiner Ausdehnung müssen nicht rund, sondern können auch oval sein. Wird der Ball mit dem Sweet-Spot getroffen, erreicht man größtmögliche Beschleunigung und Genauigkeit. Gleichzeitig werden Aufprallschock und Vibrationen optimal gedämpft, was bei Treffern außerhalb des Sweet Spots nicht der Fall ist. Ich nehme mal an, dass diese Besaitung deshalb auch besonders arm- und handgelenkschonend sein wird. Sehr wichtig für mich als Anfänger.

0313 Tri-TennisBei unserer jüngsten Trainerstunde setzte unser Tennislehrer eine Übungswand der niederländischen Marke „Tri-Tennis“ ein – eine Art Gummimatte, in die man den Ball ruhig mit voller Wucht hineindreschen kann – er kommt dennoch stets kontrolliert und verlangsamt auf ähnliche Art und Weise zurück und kann dann erneut geschlagen werden. Ähnlich wie bei einer Ballmaschine, nur dass es immer der gleiche Ball ist. Philomena und ich haben auch bei unserer letzten Übungsstunde ohne Trainer stundenlang an dieser Gummi-Matte geübt. Inzwischen treffe ich ziemlich gut und kann den Ball auch abwechselnd mit Vor- und dann wieder Rückhand annehmen. Philomena meint, dass ich für mein Alter und angesichts nicht vorhandener Vorkenntnisse (außer Tischtennis während meiner Kindheit) erstaunlich schnell Fortschritte mache. Vielleicht werde ich in ein paar Monaten doch regulär spielen können. Hätte ich eigentlich nicht erwartet. Ich halte mich nämlich für ausgesprochen unsportlich – fast schon für einen „Bewegungslegastheniker“. Aber vermutlich sehe ich das zu negativ. Ich empfinde mich ja auch äußerlich als eher grobschlächtig, schmerbäuchig und wenig attraktiv und hörte dann in einigen Fällen ziemlich aus allen Wolken gefallen, dass dem nicht unbedingt so wäre. ☺️ Ich dachte vielmehr, dass meine innere Hässlichkeit, die mir Leute wie die eingangs dieses Beitrags beschriebene Existenz immer attestieren, auf mein Äußeres irgendwie „abfärben“ müsse…0314 Heiland Der hasserfüllte „Rassist“ (seit wann ist Religion eine „Rasse“?) und „Frauenfeind“ (der einstmals ein von den Ladies umlagerter Gentleman war und von einigen Kumpels als „Frauenversteher“ gescholten wurde)…

Dabei bin ich doch fast der „Heiland“ selbst. Ein friedfertiger Segensspender, der seinen Lesern die Absolution erteilt, oder etwa nicht? 😁 Alles Definitionssache… 😉

Hypermentale Grüße an meine alten und neuen Leser und Abonnenten!


P.S.: Einen wirklichen „Hauptgrund“ gab es für meine Schreibpause gar nicht. Ich habe einfach unterschiedlich viel Zeit und Lust zum Schreiben. Mal ist hier mehr los, mal weniger – manchmal schreibe ich dann, manchmal nicht. So einfach ist das!

17 Gedanken zu “Shitstorm im Wasserglas und endlich den richtigen Schläger gefunden

  1. Mist. Schon zu myTB-Zeiten habe ich solche Shitstörme immer verpasst. Menno… Wenigstens einmal will ich mir Popcorn machen, mich zurücklehnen und schaudernd genießen. Ich kriege nur das gemäßigte Zeugs zu lesen☹️

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  2. Zu deinem grünen Stalker: Gegen die autoritäre Linke. Ich blocke die bei Twitter alle weg. Ich lasse mich mit denen auch auf keine Diskussionen mehr ein. Am Ende, wenn sie keine Argumente mehr haben, wird man beschimpft. Ich sehe oft, wie der linke Mob bei Twitter tobt, zuletzt wegen Toennis und Linnemann. Ein paar Trigger-Worte und sie toben. Auch verstört es mich, wie die linke Blase auf die Morde in Frankfurt und Stuttgart reagiert hat. Sie haben mehr Angst vor dem, was irgendwelche AfD – Honks posten, als vor solchen Tätern. Und es wird relativiert und verharmlost. Die Presse hat dem ermordeten Jungen von Frankfurt nicht mal einen Namen gegeben, das hat System. Und es ist ganz schnell wieder raus aus den Medien, der Schwertmord ist auch kein Thema mehr, wohingegen man uns wegen Lübcke (der ermordete Regierungspräsident) wochenlang zumüllte. Aber Hauptsache mal „Nazi“ schreien, dann kriegt such sie letzte Flachpfeife Beachtung.

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    • Die haben den Schaum als Dauerzustand vor dem Mund. Stimmt leider. Eigentlich lauter Fälle für die Psychiatrie…
      Nach einer Spiegel-Umfrage sind 70% der Deutschen über Tönnies entsetzt und hätten sich einen sofortigen Rücktritt gewünscht. Zu den Bahnsteigmorden gibt es natürlich keine Umfragen. Was ist in Deutschland schon das Leben eines Kindes wert im Vergleich zu einem unbedarft geäußerten Satz?

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      • Vor allem hat dieser Tönnies ja nichts weiter gesagt, als dass sich die Afrikaner vermehren. Und der hat recht, bis 2050 hat sich die Bevölkerung in Afrika verdoppelt. Aber das reicht für den linken Mob, um zu toben

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    • Ich habe ein paar Dutzend Kommentare gelöscht und danach auch einen zu scharf formulierten Eintrag meinerseits. Ich wollte dem damit den Wind aus den Segeln nehmen. Ich finde zwar „Selbstzensur“ eigentlich blöde, aber der Klügere gibt halt nach… Wenn er auf seinem eigenen Blog gegen mich hetzt, ist mir das egal – vielleicht mögen seine Fans das ja so. Die Gutmenschen-Rotte braucht ja immer einen gemeinsamen äußeren Feind um sich heimelig zu fühlen. 😉

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      • Ich kenne persönlich keine Gutmenschen…
        Wenn ich anderer Meinung bin, sage ich es ganz einfach. Wenn ich mal keine Nerven zeigen kann, zensiere ich mich auch selbst und/oder entschuldige mich beim Angesprochenen – ganz egal, um was für ein Thema es geht.
        Rassismus halte ich für scheiße, aber gegen Rassisten zu hetzen, ist ebenso scheiße.

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  3. Da das alles in der Nacht ablief, habe ich es auch verpasst und nur die Auswirkungen in Form von merkwürdigen Kommentaren unter meinen Messages mitbekommen. Es wird oft gedacht, dass man einen Menschen nur anhand seiner geschriebenen Worte einschätzen kann, woraus eine entsprechende Bewertung und Einordnung in verschiedenste „Schubladen“ folgt. Wie falsch das ist, erkennen die meisten leider nicht. Selbst wenn man mit einem Menschen jeden Tag viele Stunden verbringt, kennt man ihn dennoch nie ganz, sondern nur so viel, wie derjenigen preisgibt.

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  4. Gratuliere zum Schläger – schade kann man den nicht gegen den Shitstorm einsetzen 😛

    Ich habe die sich x Mal wiederholenden Kommentare in meinen Benachrichtigungen gesehen und mir nur so gedacht: WTF?

    Mit dem Grinsen am Schluss kriegste doch jede *kicher*

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  5. Bin an sich zu müde, hab halt seine Kommentare mit unflätigen Schimpfworten zum Teil mitbekommen, und mir tut das alles Leid – zu schade dazu unsere knappe Zeit.
    Es geht auf die zwei Jahrzehnte zu, daß wir uns schon „kennen“. Gibt mehrere Gründe, warum ich Dich wirklich nimmer missen möchte. Aber ich verweile eben einfach neutral zwischen den Stühlen, ist ja jedermanns eigene Sache.
    Und natürlich unten das Foto, Dings, behandelt, doch wie ich schon sinngemäß mitteilte, im Schnitt tritt die Wahrheit zutage. 😎 Denn hier wieder deutlich zahlreiche übereinstimmende Gesichtszüge mit meinem kleinen Bruder, freilich als es ihm noch gut ging, oder als er noch jünger war. Er war mein geliebtes Herzblatt, demgemäß sympathisch sind mir seine Gesichtszüge verinnerlicht verblieben … 😉

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