Hoffnung auf das Ende allen Leidens

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0307 anti-Pirmasens.jpgIch weiß ja, dass meine Science-Fiction-Fortsetzungsgeschichte hier auf WordPress das absolute Quotengift 📉 ist – aber dass die jüngste „Sternenkreuzer Pirmasens“-Episode (Kapitel XI) seit ihrem Erscheinen nicht einmal ein Dutzend Aufrufe erhalten hat, nehme ich meinen Lesern doch schon ein bisschen übel… 😠 Meine sonstigen Blogeinträge erhalten innerhalb der ersten 24 Stunden meistens um die 50 bis 100 Aufrufe. Deshalb folgt jetzt auch wieder homestoryeskes Alltagsgelaber aus dem Hause „Zweieichen“ – übliches Bla-Bla… 😉


Hoffnung auf das Ende der nachbarlichen Raupenhaar-Streubeutel

😷 Seit etlichen Tagen rieseln aus den inzwischen von den ausgeschlüpften Eichenprozessionsspinnern verlassenen Raupennestern, die wie halb zerrissene leere Beutel im Winde flattern, wieder hunderttausende von giftigen Nessel-Brennhaaren auf unser Grundstück. Mindestens drei Nester können wir mit dem Feldstecher in den nachbarlichen Eichen ausmachen. Wir liegen direkt in der Windrichtung. Zwischenzeitlich sah es in unserem Garten etwas weniger gefährlich aus, weil wir nach der professionellen Entfernung des Nestes in den eigenen Bäumen unseren Garten an mehrerern Tagen ausgiebig und gründlich mit etlichen Kubikmetern Wasser stundenlang halbwegs sauber gespült hatten. Jetzt ist es wieder so schlimm, wie vor einigen Wochen! Ich gehe kaum noch in den Garten (nur die Mülltonne an die Straße zu rollen, reicht bereits aus, um drei bis fünf neue Raupendermatitis-Geschwüre an den Händen zu bekommen). Aber seit heute besteht Hoffnung auf Abhilfe: Mittags habe ich den Nachbarn in seiner Einfahrt abgefangen und dann sehr diplomatisch, aber bestimmt bekniet, doch endlich was zu machen. Ich erzählte ihm in voller Dramatik, wie krass die Gartennutzungseinschränkung und die gesundheitlichen Leiden bei uns inzwischen sind und bot ihm verbindlich und mit Handschlag zugesichert an, dass Philomena und ich uns in jedem Fall mit zweihundert Euro an den Beseitigungskosten beteiligen würden. Nun scheint bei ihm tatsächlich ein echtes Umdenken stattgefunden zu haben – er sicherte mir zu, dass er am Montag die Firma anrufen wolle, die auch bei uns das Raupennest entfernt hatte. Jetzt haben wir wieder leichte Hoffnung, dass wir den Garten dieses Jahr womöglich doch noch ein paar Wochen lang wieder nutzen können werden. Hoffentlich hält er sich nun auch an diese Zusage.

Richtig übel wird mir übrigens beim Gedanken, dass die Eichenprozessionsspinnerplage nächstes Jahr theoretisch sogar noch zehn- oder zwanzigmal schlimmer werden könnte, als in diesem Jahr – einige Experten warnen bereits vor solch einem Szenario! 😱

15 Gedanken zu “Hoffnung auf das Ende allen Leidens

    • 1) die Luft für eine kurze Weile etwas gesäubert. Die Brennhaare fallen nämlich sehr langsam, eher schwebend runter – sind nämlich im Gegensatz zu den weißen Pelzhaaren der Raupen mikroskopisch klein,
      2) einen Teil der Brennhaare von Pflanzen (Gras, Blumen, Sträucher) und Gegenständen (Mülltonnengriffe) auf den Boden gespült – nach einem Regentag bekommt man deutlich weniger neue Geschwüre,
      3)vermutlich etliche Brennhaare von der Bodenoberfläche fortgespült, oder in den Boden hinein – dadurch kann man im Herbst dann etwas weniger gefährdet das Laub aufsammeln. Als ich das eine mal noch den Rasenmäher benutzt hatte, sah ich hinterher wie eine Pizza aus – dabei müssen tausende Härchen hochgewirbelt worden sein.

      Regen ist also hilfreich – aber systematisches Abspülen noch besser: Dabei kann man auch die Blattunterseiten reinigen, gezielt von oben nach unten arbeiten, auch die Bereiche unter dichten Blätterdächern erwischen und Stellen an denen wir besonders häufig zu tun haben (etwa die Pflanzen im Schildkrötengehege) gezielt ausgiebiger abspülen.

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      • Meinen aufrichtigen Dank für Deine gewissenhaften Antworten. Fast hätt ich ein schlechtes Gewissen ob der umfangreichen Schreibarbeit, gemildert wird dies dadurch, daß nachfolgende Leser auch was davon haben. Anders halt leider, als früher bei myTB, da waren Mitteilungen übersichtlicher gehalten.
        Ich hab einige WP-Beiträge mit lediglich 10 Einschaltungen, obwohl ich nie mehr als 1 Beitrag pro Tag gepostet hab. Da wackelt aber inzwischen doch der müde Stolz, dabei betonte ich hier wiederholt, es lohne sich für jeden einzelnen Leser zu schreiben. Und in meinen myTB-Anfängen Ende 2002, da hatte ich genauso nur rund 10 Einschaltungen pro Eintrag, hab mir aber noch nix dabei gedacht.
        Meine besten Wünsche für Dich was die besch … Mistviecher betrifft.

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  1. Vielleicht wäre es hilfreich, wenn du die Sternenkreuzer-Kapitel jeweils etwas kürzer hältst. Ich könnte mir vorstellen, dass es so manchen abschreckt, wenn er viel lesen muss. Heutzutage hat ja niemand mehr Zeit 🙄. Ich bleibe jedenfalls treuer Fan 🙂

    Super, dass der Nachbar offenbar zu Vernunft kommt. Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass es nicht nur leere Worte waren, um Ruhe vor dir zu haben, sondern er auch Taten folgen lässt.

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    • Milou, Du bist eh bekanntlich der treueste Fan der Serie… 👍🙂🚀
      Vielleicht sollte ich das Ergebnis eines Sternenkreuzer-Schreibmachmittages tatsächlich auf zwei oder drei Paket aufteilen, mal sehen… Andererseits freuen sich die Leser, die die Story gut finden, aber auch, wenn es nicht nur tröpfchenweise weitergeht. Zuviel Sternenkreuzer pro Gesamtblogbeiträgeanzahl schreckt hingegen vielleicht jene Leser ab, oder vertreibt sie gar, die die Story nicht leiden können. 🤔

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  2. Ich muss leider gestehen, dass ich noch nicht die Zeit hatte, mich in die Sternenkreuzer-Serie einzulesen, darum habe ich diese Beiträge bislang ignoriert – tschuldigung 😀

    Ich drücke die Daumen, dass der Nachbar einlenkt und hoffe, du hast ihm die Pusteln unter die Nase gehalten!
    Vorbeugendend kann man wohl nichts tun, damit die Plage sich nicht jedes Jahr erneut niederlässt?

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        • Es gäbe da ein spezielles Bakterium, aber es braucht riesige Spezialkanonen, um das flächig in die Kronen zu blasen. Bei absoluten Massenbefällen wird das in allgemein wichtigen Innenstadtparkanlagen gemacht. Aber dazu muss das Gelände mit LKW befahrbar sein – geht hier nicht. Außerdem kostet so ein Einsatz zig Tausende Euro. Sonst kann man erst dann was machen, wenn die Nester da sind.

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  3. Angenommen, es gäbe weltweit 100.000 „Sternenkreuzer Pirmasens“-Fans (also, alle, die sich grundsätzlich für deine Story interessieren und die automatisch eine Übersetzung in ihrer Muttersprache bekommen würden). Was glaubst du, wie viele von denen dann zufällig auf deine WordPress-Seite gelangen würden?
    Oder anders gerechnet: Wenn sich von 100 „Normal-Lesern“ ein knappes Dutzend auch noch für „Sternenkreuzer Pirmasens“ interessieren, wären das etwa 10 %. Das halte ich schon für eine ganze Menge.

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