Hoffnung auf das Ende allen Leidens

#0237[1147]

0002 Logo

0307 anti-Pirmasens.jpgIch weiß ja, dass meine Science-Fiction-Fortsetzungsgeschichte hier auf WordPress das absolute Quotengift 📉 ist – aber dass die jĂŒngste „Sternenkreuzer Pirmasens“-Episode (Kapitel XI) seit ihrem Erscheinen nicht einmal ein Dutzend Aufrufe erhalten hat, nehme ich meinen Lesern doch schon ein bisschen ĂŒbel
 😠 Meine sonstigen BlogeintrĂ€ge erhalten innerhalb der ersten 24 Stunden meistens um die 50 bis 100 Aufrufe. Deshalb folgt jetzt auch wieder homestoryeskes Alltagsgelaber aus dem Hause „Zweieichen“ – ĂŒbliches Bla-Bla
 😉


Hoffnung auf das Ende der nachbarlichen Raupenhaar-Streubeutel

đŸ˜·Â Seit etlichen Tagen rieseln aus den inzwischen von den ausgeschlĂŒpften Eichenprozessionsspinnern verlassenen Raupennestern, die wie halb zerrissene leere Beutel im Winde flattern, wieder hunderttausende von giftigen Nessel-Brennhaaren auf unser GrundstĂŒck. Mindestens drei Nester können wir mit dem Feldstecher in den nachbarlichen Eichen ausmachen. Wir liegen direkt in der Windrichtung. Zwischenzeitlich sah es in unserem Garten etwas weniger gefĂ€hrlich aus, weil wir nach der professionellen Entfernung des Nestes in den eigenen BĂ€umen unseren Garten an mehrerern Tagen ausgiebig und grĂŒndlich mit etlichen Kubikmetern Wasser stundenlang halbwegs sauber gespĂŒlt hatten. Jetzt ist es wieder so schlimm, wie vor einigen Wochen! Ich gehe kaum noch in den Garten (nur die MĂŒlltonne an die Straße zu rollen, reicht bereits aus, um drei bis fĂŒnf neue Raupendermatitis-GeschwĂŒre an den HĂ€nden zu bekommen). Aber seit heute besteht Hoffnung auf Abhilfe: Mittags habe ich den Nachbarn in seiner Einfahrt abgefangen und dann sehr diplomatisch, aber bestimmt bekniet, doch endlich was zu machen. Ich erzĂ€hlte ihm in voller Dramatik, wie krass die GartennutzungseinschrĂ€nkung und die gesundheitlichen Leiden bei uns inzwischen sind und bot ihm verbindlich und mit Handschlag zugesichert an, dass Philomena und ich uns in jedem Fall mit zweihundert Euro an den Beseitigungskosten beteiligen wĂŒrden. Nun scheint bei ihm tatsĂ€chlich ein echtes Umdenken stattgefunden zu haben – er sicherte mir zu, dass er am Montag die Firma anrufen wolle, die auch bei uns das Raupennest entfernt hatte. Jetzt haben wir wieder leichte Hoffnung, dass wir den Garten dieses Jahr womöglich doch noch ein paar Wochen lang wieder nutzen können werden. Hoffentlich hĂ€lt er sich nun auch an diese Zusage.

Richtig ĂŒbel wird mir ĂŒbrigens beim Gedanken, dass die Eichenprozessionsspinnerplage nĂ€chstes Jahr theoretisch sogar noch zehn- oder zwanzigmal schlimmer werden könnte, als in diesem Jahr – einige Experten warnen bereits vor solch einem Szenario! đŸ˜±

15 Gedanken zu “Hoffnung auf das Ende allen Leidens

    • 1) die Luft fĂŒr eine kurze Weile etwas gesĂ€ubert. Die Brennhaare fallen nĂ€mlich sehr langsam, eher schwebend runter – sind nĂ€mlich im Gegensatz zu den weißen Pelzhaaren der Raupen mikroskopisch klein,
      2) einen Teil der Brennhaare von Pflanzen (Gras, Blumen, StrĂ€ucher) und GegenstĂ€nden (MĂŒlltonnengriffe) auf den Boden gespĂŒlt – nach einem Regentag bekommt man deutlich weniger neue GeschwĂŒre,
      3)vermutlich etliche Brennhaare von der BodenoberflĂ€che fortgespĂŒlt, oder in den Boden hinein – dadurch kann man im Herbst dann etwas weniger gefĂ€hrdet das Laub aufsammeln. Als ich das eine mal noch den RasenmĂ€her benutzt hatte, sah ich hinterher wie eine Pizza aus – dabei mĂŒssen tausende HĂ€rchen hochgewirbelt worden sein.

      Regen ist also hilfreich – aber systematisches AbspĂŒlen noch besser: Dabei kann man auch die Blattunterseiten reinigen, gezielt von oben nach unten arbeiten, auch die Bereiche unter dichten BlĂ€tterdĂ€chern erwischen und Stellen an denen wir besonders hĂ€ufig zu tun haben (etwa die Pflanzen im Schildkrötengehege) gezielt ausgiebiger abspĂŒlen.

      GefÀllt mir

      • Meinen aufrichtigen Dank fĂŒr Deine gewissenhaften Antworten. Fast hĂ€tt ich ein schlechtes Gewissen ob der umfangreichen Schreibarbeit, gemildert wird dies dadurch, daß nachfolgende Leser auch was davon haben. Anders halt leider, als frĂŒher bei myTB, da waren Mitteilungen ĂŒbersichtlicher gehalten.
        Ich hab einige WP-BeitrĂ€ge mit lediglich 10 Einschaltungen, obwohl ich nie mehr als 1 Beitrag pro Tag gepostet hab. Da wackelt aber inzwischen doch der mĂŒde Stolz, dabei betonte ich hier wiederholt, es lohne sich fĂŒr jeden einzelnen Leser zu schreiben. Und in meinen myTB-AnfĂ€ngen Ende 2002, da hatte ich genauso nur rund 10 Einschaltungen pro Eintrag, hab mir aber noch nix dabei gedacht.
        Meine besten WĂŒnsche fĂŒr Dich was die besch … Mistviecher betrifft.

        GefÀllt 1 Person

  1. Vielleicht wĂ€re es hilfreich, wenn du die Sternenkreuzer-Kapitel jeweils etwas kĂŒrzer hĂ€ltst. Ich könnte mir vorstellen, dass es so manchen abschreckt, wenn er viel lesen muss. Heutzutage hat ja niemand mehr Zeit 🙄. Ich bleibe jedenfalls treuer Fan 🙂

    Super, dass der Nachbar offenbar zu Vernunft kommt. Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass es nicht nur leere Worte waren, um Ruhe vor dir zu haben, sondern er auch Taten folgen lÀsst.

    GefÀllt 1 Person

    • Milou, Du bist eh bekanntlich der treueste Fan der Serie… 👍🙂🚀
      Vielleicht sollte ich das Ergebnis eines Sternenkreuzer-Schreibmachmittages tatsĂ€chlich auf zwei oder drei Paket aufteilen, mal sehen… Andererseits freuen sich die Leser, die die Story gut finden, aber auch, wenn es nicht nur tröpfchenweise weitergeht. Zuviel Sternenkreuzer pro GesamtblogbeitrĂ€geanzahl schreckt hingegen vielleicht jene Leser ab, oder vertreibt sie gar, die die Story nicht leiden können. đŸ€”

      GefÀllt 1 Person

  2. Ich muss leider gestehen, dass ich noch nicht die Zeit hatte, mich in die Sternenkreuzer-Serie einzulesen, darum habe ich diese BeitrĂ€ge bislang ignoriert – tschuldigung 😀

    Ich drĂŒcke die Daumen, dass der Nachbar einlenkt und hoffe, du hast ihm die Pusteln unter die Nase gehalten!
    Vorbeugendend kann man wohl nichts tun, damit die Plage sich nicht jedes Jahr erneut niederlÀsst?

    GefÀllt 1 Person

  3. Angenommen, es gĂ€be weltweit 100.000 „Sternenkreuzer Pirmasens“-Fans (also, alle, die sich grundsĂ€tzlich fĂŒr deine Story interessieren und die automatisch eine Übersetzung in ihrer Muttersprache bekommen wĂŒrden). Was glaubst du, wie viele von denen dann zufĂ€llig auf deine WordPress-Seite gelangen wĂŒrden?
    Oder anders gerechnet: Wenn sich von 100 „Normal-Lesern“ ein knappes Dutzend auch noch fĂŒr „Sternenkreuzer Pirmasens“ interessieren, wĂ€ren das etwa 10 %. Das halte ich schon fĂŒr eine ganze Menge.

    GefÀllt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.