Haus „Zweieichen“ demnĂ€chst ohne Eichen? đŸ˜±

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Ich hĂ€tte ja eigentlich vermutet, dass es im Urlaub weitaus heftiger krachen wĂŒrde, als beim einzigen kurzen, aber heftigen Streit ⚡ zwischen mir und Rudi (der daraus entkeimt war, dass mir sein UFO-Gedöns einmal mehr gehörig auf den Zeiger ging, und dazu fĂŒhrte, dass Rudi wortlos aus einem CafĂ© lief und ein Fischerdorf anderthalb Stunden lang alleine erkundete) – ich hatte die Frontlinie eher zwischen Rudi und Oliver vermutet: Schließlich ist der Klimatologe Oliver einer der Erstunterzeichner des Wissenschaftler-Apells „Scientists for Future“, der die schulstreikenden SchĂŒler um Greta beim Aufruf zur Klimarettung unterstĂŒtzt und Rudi hingegen das, was man heutzutage wohl politisch korrekt einen „Klimaleugner“ nennen soll… Da hĂ€tte es eigentlich ordentlich scheppern können – aber das imaginĂ€re Popcorn stand neben meinem Metaebenen-Beobachter-Liegestuhl unnötig bereit. Vermutlich war die Tour mit nur einer Woche Dauer einfach nicht lang genug, damit aus Sollbruchstellen Frontlinien werden konnten – bzw. es war einfach zu viel los an immer wieder neuen, schönen Impressionen


Klimarettung hin oder her – die globale ErderwĂ€rmung hat beschissene Folgen: a) ist es momentan ekelhaft drĂŒckend draußen: Man ölt wie ein Schwein und merkt regelrecht, dass die AtmosphĂ€re mehr Wasser und Energie aufnimmt, als sonst zu dieser Jahreszeit. Obwohl es den konkreten Celsiusgradzahlen nach noch nicht wirklich heiß ist, hĂ€lt man die dunstige, fast schon tropische SchwĂŒle kaum noch aus. Gerade im Obergeschoss von Haus „Zweieichen“ – wenn die beiden großen Baumriesen das Dach nicht beschatten wĂŒrden, mĂŒsste ich hier unbedingt eine Klimaanlage einbauen lassen! b) verĂ€ndert sich durch die gewandelten JahrestemperaturverlĂ€ufe auch fortwĂ€hrend das Biom: Einerseits fehlen mittlerweile etliche altvertrauten Tiere in unserer Gegend, dafĂŒr vermehren sich massenhaft ortsunĂŒbliche, oder gar ortsfremde Arten. Hier ist alles voll mit asiatischen MarienkĂ€ferlarven (die Asiaten verdrĂ€ngen unsere eigenen MarienkĂ€fer aus ihrem Ökotop) und durch das jahrelange Fehlen harter Winterfröste vermehrt sich der berĂŒhmt-berĂŒchtigte Eichenprozessionsspinner explosionsartig (man liest zur Zeit ĂŒberall in der Presse davon – hier bei SPIEGEL ONLINE ein aktueller Fall). Vor zwei Jahren gab es einen Massenbefall in knapp 20 Kilometern Entfernung, letztes Jahr war die Giftraupen-Front auf 3,9 km herangekommen, vor einigen Tagen sah Philomena erste Raupennester in nur noch 300 Meter von uns entfernten Eichen am Wegesrand – die EinschlĂ€ge kommen nĂ€her und jetzt setzte es einen Volltreffer:

⚠ Super-GAU: Eichenprozessionsspinner ist da! ⚠

Am spĂ€ten Nachmittag entdeckten Philomena und ich die ersten bis zu honigmelonengroßen Nester an einer der vier Eichen auf dem angrenzenden NachbargrundstĂŒck, die mit unseren beiden Eichen zusammen einen kleinen Hain bilden! „Sind doch bloß Raupen“, 🐛 wird nun manch einer denken, aber ich schildere Euch nun, was das fĂŒr Biester sind und was ein Befall bedeuten mag:

0284 SpinnerDer Eichen-Prozessionsspinner (Thaumetopoea processionea) ist ein Nachtfalter, dessen massenhaft in Gespinst-Nestern zusammenlebende Raupen sehr feine Brennhaare aufweisen, die ein Eiweißgift namens Thaumetopoein enthalten und beim Menschen eine Raupendermatitis auslösen können. Die Symptome sind Ă€hnlich wie beim Kontakt mit Brennnesseln, nur erheblich stĂ€rker und weitaus langanhaltender. Die feinen Brennhaare rieseln aus den Nestern zu Boden, wo sie mitunter jahrelang aktiv bleibend jegliche normale Gartenarbeit beeintrĂ€chtigen können und werde zudem vom Wind weitrĂ€umig verweht – wenn man sie dabei einatmet, kann das zu Reizungen an Mund- und Nasenschleimhaut, zu Bronchitis, schmerzhaftem Husten und Asthma fĂŒhren. Einige Betroffene reagieren auch stark allergisch auf den Kontakt mit den Brennhaaren. Im Extremfall kann ein allergischer Schock dann sogar zum Tode fĂŒhren.

Worst-Case-Szenario: Wir können im Hochsommer und im Herbst weder unser Haus lĂŒften, noch den Garten betreten, ohne in akute gesundheitliche Gefahr zu geraten! Unsere Schildkröte muss ihr Gehege verlassen und drinnen ins Terrarium umziehen. Gartenarbeit fĂ€llt solange aus. Ab dem Herbst ist dann mit dem Laubfall (und den herunterfallenden Nestern voller Brennhaare) auch die Erde kontaminiert, Gartenarbeit auf lange Zeit nur noch mit GanzkörperschutzanzĂŒgen und Atemmaske möglich. Unsere baumlosen Nachbarn auf der anderen Gartenseite stellen eine Strafanzeige wegen fahrlĂ€ssiger Körperverletzung, die von unserem Grund und Boden ausgeht
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Bevor es so weit kommt sei gesagt, dass man die Gespinstnester auch von professionellen SchĂ€dlingsbekĂ€mpfern entfernen lassen kann. Allerdings sind diese beim diesjĂ€hrigen akuten Massenbefall in unserer Region sehr gefragt – schlimmstenfalls muss man wohl monatelang darauf warten. Außerdem wird solch ein Einsatz sauteuer, weil wir hier „Baumsteiger“ (Profi-Kletterer) brĂ€uchten, da man unser rĂŒckwĂ€rtiges GrundstĂŒck leider nicht mit einem Hubwagen befahren kann. Bei den riesigen BĂ€umen wĂŒrde solch ein Einsatz mehrere hundert bis an die tausend Euro kosten und mĂŒsste dann vermutlich auch jedes Jahr wiederholt werden, wenn man die Biester einmal hat. 😟 GĂŒnstiger wĂ€re es, die beiden BĂ€ume gleich komplett zu fĂ€llen. Auch hierzu brĂ€chte es „Baumsteiger“, welche die Eichen stĂŒckweise zerlegen und vorsichtig abseilen. Wenn man die BĂ€ume einfach umhacken wĂŒrde, wĂ€re der dabei entstehende Flurschaden an unserem feinteilig gegliederten ZiergĂ€rtchen ansonsten extrem hoch. Drei Jahre BekĂ€mpfung sind etwa so teuer, wie komplett fĂ€llen. Angesichts dessen, dass ich hier immer bis zum Halse im Dispo steckend finanziell am Limit laviere, kĂ€me eher ein FĂ€llen der beiden BĂ€ume infrage, als die jahrelange BekĂ€mpfung der Raupen. Aber dann mĂŒsste der Nachbar mit den vier BĂ€umen ebenfalls mitziehen, denn ansonsten fliegen dessen Raupenbrennhaare hier mit der Hauptwindrichtung weiterhin in unseren Garten! Der Nachbar hat als Alleinverdiener mit einem halben Dutzend Kindern sicherlich auch nicht genĂŒgend Kohle fĂŒr eine alljĂ€hrliche BekĂ€mpfung. Als ich seine Frau auf die Raupennester ansprach, zog sie deshalb im Extremfall auch die Lösung „FĂ€llen“ vor


Haus „Zweieichen“ demnĂ€chst also ohne Eichen? Mit EichenstĂŒmpfen? Furchtbare Vorstellung. Wegen der Eichen, die auch in unserem Familienwappen vorkommen, habe ich mir das Haus eigentlich ausgesucht. MajestĂ€tische, seit vermutlich an die 200 Jahre hier stehende Baumriesen, die im Sommer kĂŒhlen Schatten spenden. Sprichwörtlich „baumdicke“ Freunde – in deren Gesellschaft ich abendlich meine Zigarren zu rauchen pflege… Zwar dreimal pro Jahr lĂ€stig (BlĂŒtendreck, Eichelndreck, BlĂ€tterdreck), aber eben auch ein „Miniaturwald“, der unseren Garten wie ein richtiges StĂŒck Natur ausschauen lĂ€sst. Deutsche Eichen, heilige BĂ€ume aus heidnischen Zeiten, WappenbĂ€ume meiner uralten Familie. GrĂŒne Riesen. UrwĂŒchsige Lebewesen
 ZersĂ€gen und abtransportieren lassen? 😱

Wir sind ratlos. Werden abwarten mĂŒssen, wie schlimm es tatsĂ€chlich kommen wird. Wenn Philomena oder ich im Krankenhaus landen sollten, oder die Außenhaltung von „Kröt“ 🐱 unmöglich werden sollte, dann kommen die BĂ€ume weg! Wenn ich Krösus wĂ€re, könnte ich natĂŒrlich zweimal pro Jahr einen BekĂ€mpfer kommen lasen – aber mir fehlt dazu schlichtweg das Geld. Ohne die riesigen Schattenspender werde ich allerdings auch recht viel Geld fĂŒr die Installation einer Klimaanlage berappen mĂŒssen
 Wie man es dreht und wendet – schöne Scheiße!

Einzige Hoffnung: Trotz globaler Temperaturerhöhung kommt in ein paar Monaten endlich mal wieder ein klirrender Frostwinter mit einigen NĂ€chten lang minus 20 Grad Celsius, denn dann wĂŒrden die Eichenprozessionsspinner lokal aussterben und erst wieder in etlichen Jahren bis Jahrzehnten erneut hier auftauchen


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P.S.: Vermutlich lag der leichte Reizhusten, den ich an den letzten Abenden unter den BĂ€umen hatte, nicht an einer zu starken Zigarre, sondern bereits an ersten mikroskopisch-feinen, eingeatmeten BrennhĂ€rchen, die von den NachbarbĂ€umen herĂŒberwehten. Wahrscheinlich wird es wohl auch an unseren zwei Eichen schon Nester geben – die sieht man unter dem ĂŒppig auf die BĂ€ume rankendem Wilden Wein versteckt nur nicht so gut.

26 Gedanken zu “Haus „Zweieichen“ demnĂ€chst ohne Eichen? đŸ˜±

  1. Der HauseigentĂŒmer, muß der das FĂ€llen genehmigen? Kann er finanziell beteiligt werden?
    Ohne die gewaltige Rotbuche gegenĂŒber auf der SĂŒdseite könnten die Sommer unertrĂ€glich werden. Was, wenn sich dort auch ein fremdartiger SchĂ€dling einfindet, oder wenn der Prozessionsspinner alternativ ĂŒbersiedelt? 😳
    Alles katastrophal, schlimme Aussichten …
    Eben im BR-TV: Ein Einfamilienhaus, WaldgrundstĂŒck, alles ĂŒber und ĂŒber voller Spinnerraupen: Fensterrahmen, TĂŒren, Dachrinnen, AußenwĂ€nde, Spielsachen, Werkzeug, und wer weiß, wie es innen ausschaut. 😩 Der Himmel sende ein Wunder. Oder so.
    Hier haben es momentan die Meisen geschafft, den rĂ€udigen Buchsbaum im Vorgarten halbwegs am Leben zu halten: Sie haben die erste Runde der ZĂŒnslerraupen nach kleinen SchĂ€den abgepickt. 🙂
    Aber auf Abermillionen oder Milliarden Spinnerraupen hat bestimmt keiner mehr Appetit. 😩

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    • Außer an Eichen gehen die Eichenprozessionsspinner nur auf Hainbuchen… Was Du da im Fernsehen gesehen hast, waren sicherlich Schwammspinner – die tauchen zur Zeit als Plage in noch grĂ¶ĂŸeren Massen auf, als die Eichenprozessionsspinner. Sie fressen zwar alles kurz und kahl, sind aber kein so großes Gesundheitsrisiko fĂŒr Mensch und Tier, wie die anderen.
      Auf öffentlichen FlĂ€chen sind die Kommunen fĂŒr die Eichenprozessionsspinner-Raupenbeseitigung zustĂ€ndig. Wenn Gefahr fĂŒr Passanten droht, wird die Gegend abgesperrt und möglichst schnell mit der BekĂ€mpfung begonnen. Auf PrivatgrundstĂŒcken bleibt es dem EigentĂŒmer ĂŒberlassen, ob und was er dagegen macht. Werden Anlieger oder Passanten dadurch verletzt, können sie Strafanzeige gegen den EigentĂŒmer oder Wohnungsnutzer stellen. Da die Raupen als „höhere Gewalt“ gelten, mĂŒssen in vermieteten Objekten oftmals auch die Bewohner fĂŒr die Kosten aufkommen.

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      • NatĂŒrliche Feinde sind ĂŒbrigens Pirol und Kuckuck, die können die Raupen unbeschadet vertilgen. Leider haben Kuckucke sehr große Reviere, der nĂ€chste Vogel ruft in einigen hundert Metern Entfernung (und mĂŒsste so groß wie ein T-Rex sein, um alle Raupen der Gegend zu fressen). Pirole gibt’s hier in der Region ĂŒberhaupt nicht.
        Insektenarten, die die Eichenprozessionsspinner-Raupen fressen, kommen lÀngst nicht in den nötigen Mengen vor. Schade.

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      • Glaub schon Prozessionsspinner, drehte sich aktuell darum sowie seine Beseitigung einschl. ZustĂ€ndigkeit: Wenn deren Haus mitten im schattigen Eichenwald erbaut ist …
        Kuckuck – Mensch, frĂŒher hier tatsĂ€chlich, doch jetzt schon lĂ€nger nimmer gehört. Auweia.

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  2. Übel. Angesichts des uralten Baumbestandes wĂ€re das FĂ€llen fĂŒr mich die allerletzte Notlösung. WĂŒrde es wohl erstmal mit dem SchĂ€dlingsbekĂ€mpfer versuchen und darauf hoffen, dass die Population nĂ€chstes Jahr nicht mehr so explodiert. Viel GlĂŒck, vielleicht – hoffentlich – bleibt ihr verschont 😟

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    • Die Nachbarn wĂŒrden lieber fĂ€llen, statt bekĂ€mpfen, weil sie Abnehmer fĂŒr das Holz hĂ€tten und deshalb gĂŒnstig fĂ€llen könnten. Bei ihnen können drei der vier BĂ€ume auch einfach umgehauen werden, wĂ€hrend hier ein erheblich teurerer Baumkletterer kommen mĂŒsste… 🙁 (2000 bis 3000 € pro Baum etwa)
      Ich wĂŒrde auch eher fĂ€llen, wenn die BekĂ€mpfung jedes Jahr 800 bis 1000 € pro Baum kosten sollte… Weil alte Eichen in unserem Landstrich hĂ€ufig vorkommen, stehen sie hier lokal nicht unter dem Schutz einer entsprechenden Baumschutzsatzung.

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  3. Mir rinnt’s kalt den RĂŒcken hinunter … Ich bange mit dir!!! FĂ€llen wĂŒrde ich auch als die allerletzte Notlösung sehen. Ich erinnere mich allerdings dunkel, dass die zwei ebenfalls riesigen Eichen im Garten meiner Eltern (der samt Haus verkauft wurde) die Eichenprozessionsspinner irgendwie ĂŒberlebt haben, leider weiß ich nicht mehr, wie. Mein Vater ließ jedenfalls sicher keine SchĂ€dlingsbekĂ€mpfer kommen und die BĂ€ume stehen heute noch. An besondere Maßnahme wegen der SchĂ€dlinge kann ich mich auch sonst nicht erinnern (gut, ist eine gute Weile her …). Es besteht also durchaus die Hoffnung, dass die BĂ€ume das Desaster ĂŒberleben. Ich drĂŒcke ganz fest die Daumen, dass ihr eure wunderbaren Baumfreunde weiterhin im Garten haben könnt!

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    • Den BĂ€umen schadet der Spinner meist nicht besonders, die schaffen das, es sei denn, es gibt einen Massenbefall.
      Steht man als Mensch in Windrichtung, kann man eventuell etwas abbekommen.
      Ich bin schon unter gering befallenen BĂ€umen entlanggelaufen, es ist nichts passiert.
      Gartenarbeit möchte ich unter betriffenen BÀumen aber wirklich ungern machen.
      Mit Schutzanzug und Atemmaske vielleicht.

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    • Im Gegensatz zu den Schwammspinnern, ĂŒberleben die BĂ€ume den Befall durch Eichenprozessionsspinner fast immer… FrĂŒher gab‘s diese Raupen auch schon – neu ist nur der Massenbefall, da im Winter nicht mehr der ĂŒberwiegende Teil der Tiere erfriert. Die durch das verĂ€nderte Klima vergleichsweise milden Winter fĂŒhren neuerdings dazu. Bei nur wenigen Raupen pro Baum ist es entsprechend unwahrscheinlicher, dass einem etwas passiert, weil auch weniger abgefallene Brennhaare in der Luft oder auf dem Boden auftauchen. Erst der Massenbefall macht das Areal um und unter den Eichen quasi unbenutzbar.

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  4. Das FĂ€llen der BĂ€ume wĂŒrd‘ ich auf jeden Fall vermeiden, zunĂ€chst wenigstens, „Zeit gewinnen“, abwarten wie sich das entwickelt, was kommt…, ob so oder so…, nichts ĂŒbereilen, keine vorschnelle Entscheidung : weg ist weg. Dazu: mit dem Nachbarn sprechen, was e r macht. LĂ€ĂŸt er doch auch SchĂ€dlingsbekĂ€mpfer kommen, erstmal? FĂ€llt er? Also, die Gefahr von d e r Seite muß liquidiert werden! Klar. Und dann : kannst du deinen Vater und vielleicht deinen Bruder bitten, dir so jeweils 500 zu geben? FĂŒr die erste BekĂ€mpfung? Um damit spĂ€ter… entscheiden zu können? / Geldausgaben meiden, wo möglich, Hahn konsequent zudrehen, keine weiteren PflanzenkĂ€ufe etc, Urlaube, sonst was. Jetzt mußt du eben viel mehr „ganz allein aus deiner RĂŒbe schöpfen“. Ist was da, geht das. Abspecken. Less Make UP, abrĂŒsten. VerstĂ€rkte Furzwelt-Absenz. Auch wenn der Dreck Niveau hat, ist es Dreck. Bestimmte GenĂŒĂŸe, spĂ€ter wieder. / Kann die Mutter der Philomena etwas dazugeben?

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    • Ja, erstmal abwarten und sehen, wie schlimm es wird… Notfalls Kohle zusammenkratzen. Nachbar will auch abwarten und notfalls eher fĂ€llen als bekĂ€mpfen, weil ihm die BĂ€ume eh „zu viel Arbeit“ machen.

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      • Ja, „GefĂ€llt mir“ geht mal wieder nicht. Zu dem Nachbarn sag‘ ich nichts, oder : dann sollte die Figur sich aber wirklich an seine Verlautbarung halten, sonst wĂ€ren ja erhaltende Maßnahmen von deiner Seite möglicherweise eher sinnlos und Befall, „Gesundheit“, zu dir hin, massiv(er).

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  5. gerade zurĂŒck aus danzig – mich hĂ€tte es fast vom hocker (d.h. vom fahrrad) gehauen – so eine dicke heiße drecksluft kam mir in berlin entgegen.
    das klima Ă€ndert sich mit und ohne unser zutun. sicher fĂŒr mich ist, dass es sich mit uns schneller verĂ€ndert – und zwar zu unsere ungunsten. leider sind die weichen aber lĂ€ngst gestellt. protest erscheint mir relativ sinnlos. wir menschen sind eine ökokatastrophe fĂŒr die erde, d.h. fĂŒr die biosphĂ€re. es geht nicht nur ums klima. man muss ziemlich blind sein, wenn man das nicht erkennt.
    fĂŒr die nĂ€chsten generationen sieht es ziemlich mau aus – auch wegen der ĂŒberbevölkerung, weil jeder neue kleine lutscher dasselbe will wie alle (natĂŒrlich ganz zurecht).
    wenn wir glĂŒck haben, retten uns die außerirdischen im letzten moment vorm untergang. die mĂŒĂŸten demnĂ€chst mal eingreifen… aber so richtig – ha-ha! nein, ich glaube eher, dass die ufos aus der zukunft sind, und darin touristische zeitreisende sitzen; oder geschichtsstudenten aus der zukunft…
    vielleicht ĂŒberleben doch einige von uns oder schaffen rechtzeitig den absprung.
    wie auch immer. heute ist es extrem schwĂŒl in berlin, und der verkehr lĂ€rmt und stinkt zum himmel. wie soll man das alles unbekifft oder ohne alk aushalten?
    prost!

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  6. Oh Mann – so ein Dreck! Ich bin mit-genervt und ratlos.

    Mir fĂ€llt nur grad ein: Fundraising fĂŒr die SchĂ€dlingsbekĂ€mpfung. Kann man scheinbar auch bei PayPal, ein Freund macht das grad.

    Ich wĂŒnsche mir sehr, dass ihr die BĂ€ume nicht fĂ€llen mĂŒsst und der Nachbar ist ein Depp oder er soll eure Kosten auch grad ĂŒbernehmen. Schliesslich kann er ja das Holz verkaufen *schnaub*

    GefÀllt 1 Person

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