Bornholm-Fotos 🏖

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0279 UrlaubsbrĂ€uneEtwas neu gewonnene UrlaubsbrĂ€une erinnert mich – wenn mein Blick zufĂ€llig auf meine HĂ€nde oder in den Spiegel fĂ€llt – daran, dass ich ĂŒberhaupt fort war – inzwischen hat mich der Alltag wieder, obwohl meine Reise erst eine Woche zurĂŒck liegt. Vielleicht waren wir einfach zu kurz auf der Insel – im RĂŒckblick kommt mir die Tour fast schon wie ein zu schnell abgebranntes Feuerwerk von EindrĂŒcken vor
 Andererseits kann man uns keinesfalls vorwerfen, wir hĂ€tten die acht Tage nicht gut genutzt. „Aktivurlaub“ nennt man das wohl – Wandern, Klettern, Besichtigen und Erkunden, statt faul auf der Haut zu liegen. Am Strand waren wir insgesamt nur knapp anderthalb Stunden – und haben die dortige Zeit auch genutzt, um ein paar Runden Kubb („Wikingerschach“) zu spielen


Moment, wer ist in diesem Blogeintrag eigentlich mit „wir“ gemeint und auf welcher Insel ĂŒberhaupt?

0281 Aussicht Haus

In meinem letzten Blogeintrag schĂŒrte ich die Spannung, indem ich es offen ließ, wo ich mich aufhielt, als mein abendlicher Blick ĂŒber die Terrasse so aussah, wie der Wohnzimmerausblick ĂŒber diesem Satz hier. Einige meiner Leser haben sich daran versucht, das RĂ€tsel zu lösen – am nĂ€chsten dran lag ĂŒbrigens Glaeserne Cassandra, die mit ihrem Tipp „Usedom“ nur etwa 140 km daneben tippte. Gut geraten! 🙂

Auflösung: Wir waren auf BORNHOLM. Einer zu DĂ€nemark gehörenden Ostsee-Insel, die zwischen Schweden und Polen liegt und 588 kmÂČ groß ist (zum Vergleich: Nordseeinsel Norderney 26 kmÂČ, Berlin 892 kmÂČ). Mit der AutofĂ€hre fĂ€hrt man von der deutschen Ostsee-Insel RĂŒgen aus ungefĂ€hr 80 km weit, bis man dort ist. Wir hatten uns an der steilen, felsigen NordwestkĂŒste zu viert ein etwa achtzig Meter ĂŒber dem Meeresspiegel am Hang gelegenes Ferienhaus gemietet, von dessen großzĂŒgig mit modernen Loungemöbeln ausgestatteter Holzterrasse aus man stets direkt auf den Sonnenuntergang im Meer blicken konnte  – außer mir waren noch meine engsten drei Freunde mit an Bord: Mitch, Oliver und Rudi.

Dir recht kurze Urlaubsdauer war unter anderem dem Umstand geschuldet, dass es relativ diffizil ist, die Terminkalender von vier Leuten, die an vier verschiedenen, teils weit voneinander entfernten Orten in recht unterschiedlichen Lebenssituationen leben, zu synchronisieren. Der letzte gemeinsame Urlaub in genau dieser Viererbesetzung muss ein kurzer Wandertrip wĂ€hrend unserer Studentenjahre gewesen sein. Schon recht lange her. 😉 Aber es war dann durchaus sehr kurzweilig (und aufschlussreich!), mal wieder etwas LĂ€ngeres mit den drei uralten Freunden zu unternehmen, als nur ein Kurzbesuch am jeweiligen Wohnort, oder ein Spontantreffen um die Weihnachtstage herum (an denen Mitch, Oliver und ich unsere jeweiligen ElternhĂ€user in „Graustadt“ besuchen – Rudi stammt hingegen aus der Zone). 0000 AnklickerIn einer ganzen gemeinsamen Woche kann man die tatsĂ€chlich nur scheinbar „Altvertrauten“ gut neu kennen lernen und die Freundschaft auffrischen, oder aber auch erfassen, dass sie eigentlich nur noch auf Nostalgie fußt. Mit Oliver fremdele ich beispielsweise ein wenig – sicherlich, weil er der „Etablierteste“ von uns ist. Er hat als einziger aus dieser Runde Familie und lebt recht rechtschaffen-saturiert sein von Karriere, katholischer Kirchengemeinde, Frau und Kindern bestimmtes, bĂŒrgerliches Leben. Er wirkte sicherlich auch deshalb wĂ€hrend unseres Trips schon rein Ă€ußerlich am ehesten wie ein typischer „Tourist“ – Fotokamera vor der Wohlstands-Wampe, kurze Hose, Socken in den Sandalen und ein drolliges HĂŒtchen auf dem Kopf. Mitch wirkte zwar auch recht touristisch, aber nicht ganz so klischeemĂ€ĂŸig, da kameralos und lang behost
 Rudi hingegen, mein irrer UFO-Kumpel aus Berlin – der sieht immer noch aus wie ein großer Junge, der draußen in der Wildnis zuhause ist. Rudi kletterte auch am mutigsten und sehr souverĂ€n ĂŒber die Granitklippen, an denen Mitch immer als erster streikte – nun, der gute Mitch ist ja auch LokfĂŒhrer, er wĂŒrde niemals freiwillig irgendwo langgehen, wohin man nicht auch Gleise verlegen könnte
 😉

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In ihrer Friedfertigkeit erinnerte die Insel Bornholm an die heile Welt aus alten Astrid Lindgren-Romanen – irgendetwas zwischen BullerbĂŒ und Saltkrokan. Hier ist die Welt noch weitgehend in Ordnung: Vor vielen Gehöften, aber auch an innerorts gelegenen Straßenecken, stehen beispielsweise Tapeziertische, auf denen ohne die Anwesenheit eines VerkĂ€ufers oder Aufsehers diverse Dinge zu erwerben sind – gezahlt wird mit einer „Kasse des Vertrauens“, d.h. man nimmt sich einfach die Ware und legt das entsprechende Geld in eine mit einem Stein beschwerte Butterbrotdose, aus der man auch das Wechselgeld entnehmen kann. Interessanterweise funktioniert das nicht nur mit eher gĂŒnstigen Produkten wie Imkerhonig, sondern sogar bei Kunsthandwerk (auf der Insel gibt es zahlreiche traditionelle KeramikwerkstĂ€tten und kleine GlasblĂ€sereien) – hier betrĂ€gt der Verkaufspreis schon mal umgerechnet an die achtzig bis hundert Euro und entsprechend viele dreistellig bezifferte Kronen-Scheine liegen in der unverschlossenen Geldkassette. In „Graustadt“ – wo die Bevölkerung mittlerweile zu einem signifikanten Anteil aus aggressiven Musellacken-Gangs, sĂŒdosteuropĂ€ischen Kleinganoven und Ă€hnlich verhaltensgestört-inzĂŒchtig-asozialem Gesindel besteht – wĂ€ren solche Kassen binnen 30 Sekunden ausgeplĂŒndert und/oder die Ware lĂ€ge zertrĂŒmmert auf dem Trottoir. Dank einer recht homogenen Bevölkerung, der eher dĂŒnnen Besiedlung, eines im Vergleich zu anderen EU-LĂ€ndern sehr hohen Preisniveaus und weitgehend fehlender Partytouristen-Attraktionen, die den Einfall von bildungsfernen Pauschalurlauberhorden fördern wĂŒrden, stĂ¶ĂŸt man auf Bornholm in einen kleinen, heilen Mikrokosmos vor, wie man ihn allenfalls noch aus fernen ErzĂ€hlungen der Eltern oder Großeltern kennt. Die Zahl der Touristen wird auf Bornholm durch die limitierende Zahl der stattfindenden FĂ€hrfahrten bewusst in einem ĂŒberschaubaren Rahmen gehalten: Obwohl die dĂ€nische Ostsee-Insel 23 mal so groß ist, wie die deutsche Nordsee-Insel Norderney, ĂŒbernachten auf beiden Inseln etwa gleich viele Besucher – jeweils rund 400.000 pro Jahr. Es ist dort also angenehm „un-ĂŒberlaufen“. Diesen Kontrast bekamen wir nach der FĂ€hrĂŒberfahrt von Bornholm auch gleich auf der (massen-)touristisch boomenden Insel RĂŒgen zu spĂŒren, wo wir unmittelbar im Stau landeten. Und nach nur 40 Metern Fahrt (und einer Woche Pause) auch gleich wieder die erste Niqab-TrĂ€gerin mit Doppelkinderwagen sahen
 Willkommen daheim!

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Was ich nach einer Woche Bornholm vermisse? Alles! Die charmanten kleinen StĂ€dtchen, die grandiose, einsame Landschaft, den frisch gerĂ€ucherten Fisch 🐟, die Ruhe und sicherlich auch die frische Luft: Wenn ich aus dem brodelnden Moloch Berlin zurĂŒck ins vertraute „NiedergĂŒllestunk“ komme, ist die Luft hier (trotz der an einigen Tagen stinkenden GĂŒlle) erheblich besser – man kann gleich freier atmen und nachts sieht man am Himmel etliche Sterne. Im Ă€hnlichen Maße, wie die Luft hier besser als in Berlin ist, ist sie auf Bornholm nochmals besser als hier! Man fĂŒhlt sich gleich erheblich wacher und gesĂŒnder.

Aber nun bin ich wieder hier und der Alltag tut so, als ob man gar nicht weg gewesen wĂ€re. Ich könnte Euch noch stundenlang von der Reise berichten, diverse Details schildern und Anekdoten zum Besten geben – aber ich finde leider momentan keine Zeit dazu. Deshalb mĂŒsst Ihr, werte Leser und Abonnenten, vorerst mit diesem Blogeintrag und den enthaltenen Fotos vorlieb nehmen. Vielleicht raffe ich mich in einem der nĂ€chsten EintrĂ€ge nochmals auf, ein paar weitere Urlaubsbegebenheiten zu berichten oder Fotos einzubetten (insgesamt schoss ich ĂŒber 600 StĂŒck – Oliver sogar noch erheblich mehr und Rudi filmte oft mit seiner Drohne)


Bis dahin hypermentale GrĂŒĂŸe!

32 Gedanken zu “Bornholm-Fotos 🏖

  1. So cool – ich stehe zwar nicht auf Aktiv-Ferien, doch das mit den alten Freunde finde ich gut und so ne Woche kann mans auch aushalten, wenn man mit manchen nicht mehr ganz so nahe ist.

    In unserer Wohngegend ist das auch ĂŒberall so, dass vor allem Bauern, Blumen zum SelberpflĂŒcken oder in einem Raum neben dem Haus ihre Produkte/Lebensmittel mit so einer Selbstbedienungskasse verkaufen – ebenfalls alles auf Vertrauensbasis. Durch das Lesen wurde mir grad wieder bewusst in was fĂŒr einer schönen Welt ich doch mehrheitlich wohne.

    Wir sind auch grad in den Ferien – wenn ich nur endlich einen Blogbeitrag zustande bekĂ€me – in Viareggio, das ist etwas unterhalb von Forte dei Marmi, oberhalb von Pisa – hier hat es zu dieser Zeit kaum Touristen, nur Italiener – das ist so schön – keine Menschenmassen, kein GedrĂ€nge – einfach Ruhe und Musse. Ich bin noch immer gleich weiss wie bei der Ankunft und habe noch nicht mal das Meer gesehen, das mache ich morgen 😀

    Die Luft ist hier nicht unbedingt besser als daheim (gefĂŒhlt), doch das Klima ist angenehm.

    Lass dich nicht gleich wieder hetzen – eins ums andere! Mehr Fotos spĂ€ter, wĂŒrde ich gerne sehen.

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    • Ja, bei Euch in der Schweiz gibt’s etliche Gegenden, wo die Welt auch noch vergleichsweise „heil“ ist… 😉
      Ich wĂŒnsche Dir erholsame, schöne Urlaubstage in Italien! Die Bornholmer Landschaft wirkte auf mich ĂŒbrigens wie Skandinavien mit einem mediterranen Einschlag… GrĂŒĂŸe!

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    • Falls es Euch da wirklich einmal hinziehen sollte, mĂŒsst Ihr unbedingt rechtzeitig die FĂ€hre und das Ferienhaus buchen (wir haben das bereits um den Jahreswechsel herum getan)… LG.

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  2. Schöne gepflegte HĂ€nde, dachte ich eingangs. Biste selber schuld, daß ich das jetzt betonen muß, wenn Du uns Deine tadellos gebrĂ€unte Hand gleich vornean zur Schau stellst. 😉
    Eine Woche ist doch ideal, zumal Ihr Euch ja auch erstmal wieder beschnuppern mußtet, wie es um den ehemaligen Zusammenhalt steht. Wenn der Rudi nicht aus Eurer gemeinsamen Graustadt stammt, wie ist er denn dann zu Euch gestoßen?
    Das mit den unbewachten VerkaufsstĂ€nden konnte ich erstmals in den Neunzigern bei Rendsburg aufm Dorf bewundern: Da konnte sich meine Freundin am Hl. Sonntag z.B. noch mit regionalem GemĂŒse oder Eiern eindecken. Bin ich fast wieder neidisch geworden. 😉

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    • Danke fĂŒr das HĂ€ndekompliment 😊 – in meinem Alltagsumfeld bekomme ich von Damen allenfalls alle paar Jahre mal ein Kompliment fĂŒr eines meiner extravaganten ParfĂŒms…
      â–ȘZu den drei Freunden und woher ich sie kenne: Mitch und Oliver gingen auf dem Gymnasium in zwei verschiedene Parallelklassen, Mitch lernte ich kennen, weil ich im Religionsunterricht (wo wir klassenĂŒbergreifend nach Konfessionen sortiert wurden) neben ihm saß. Wir waren in unseren Klassen die jeweiligen Außenseiter. Nachdem spĂ€ter in der Oberstufe die KlassenverbĂ€nde zugunsten eines Kurssystems aufgelöst worden waren, stieß Oliver hinzu, der zunĂ€chst nur mit Mitch befreundet war. Oliver war der Super-Streber, der an der Schule eines der besten Abis aller Zeiten ablegte und mir durch seinen demonstrativ zur Schau gestellten Katholizismus immer etwas suspekt. SpĂ€ter studierte Oliver in einem anderen Bundesland und machte dort mit seinem Studienkollegen Rudi eine WG auf. Mitch und ich lebten mittlerweile an unserem Studienort auch in einer WG. Rudi stieß deshalb vor nun auch schon ĂŒber einem viertel Jahrhundert als letzter zu unserer Runde dazu, die sich interessanterweise als sehr viel langlebiger erwies, als alle sonstigen Runden und Freundeskreise in meinem Leben, die sich inzwischen allesamt wieder aufgelöst haben.
      GrĂŒĂŸe!

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  3. Sehr schön 😃. Und dieser Blick aufs Meer ist richtig toll 😊 . Es ist immer mit einem gewissen Risiko behaftet, mit Freunden zu verreisen. Man denkt zwar, man kennt sich gut, aber wenn man viel Zeit miteinander verbringt, lernt man noch ganz andere Seiten kennen 😉. Bei euch liefs aber offensichtlich glĂŒcklicherweise harmonisch ab 😎

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    • Bis auf einen heftigen Streit mit Rudi, weil mir sein Themenkanon mal wieder auf den Sack ging – bei mir springt dann manchmal fĂŒr ein oder zwei SĂ€tze lang der „verbale Zerstörungsmodus“ an. Im konkreten Fall sorgte das dafĂŒr, dass Rudi in einem CafĂ© abrupt vom Tisch aufstand und das Fischerdorf eine Stunde lang alleine erkundete… Hinterher war aber alles wieder okay. Ich kann dann brutal gut so tun, als ob zuvor gar nichts gewesen sei – dagegen kommt er nicht an… 😁

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  4. Zitat Akif Pirincci; „Eine Katharina Schulze und ihre ausschließlich aus Zwangsjackenkandidaten bestehende Sekte namens die GRÜNEN z. B., die einer verblödeten urbanen Klientel, die zumeist staatlich alimentiert wird, erzĂ€hlen, daß alles so bleiben wird wie es ist, wenn man die Sonne anbetet anstatt den Lichtschalter betĂ€tigt. Es handelt sich um naive Pferdekacke aus KinderbĂŒchern, die den Leuten als Jacke-wie-Hose-Wohlstand in einem modernen Industrieland ohne Industrie verkauft wird.“

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      • Ja. Habe neulich getweetet: „Ich lese immer, die GrĂŒnen seien links. Das stimmt nicht, grĂŒne Gutverdiener scheißen auf die Unterschicht in den Asi-Vierteln.
        GrĂŒn, das ist ein ignorantes, abgehobenes, in sich abgeschottetes, elitĂ€res, zutiefst spießbĂŒrgerliches Juste-Milieu.“

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        • Jetzt wollen die GrĂŒnen auch noch die verschiedenen Schulformen und die Benotung abschaffen – demnĂ€chst können Mongos also an die Uni! Deutschland schafft sich auch durch galoppierende Massenverblödung ab!

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        • Der IQ weltweit ist seit den FĂŒnfziger Jahren dramatisch nach unten gegangen. Habe heute einen Artikel darĂŒber gelesen. Die Leute verdummen. Selbst STudenten sind nicht mehr in der Lage, einen lĂ€ngeren Text zu erfassen. Die Aufmerksamkeit fĂŒr ein Youtube-Video betrĂ€gt 4 Minuten, danach fahren die ihr Gehirn runter. We’re done, das dauert jetzt nicht mehr lange.

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        • ich mag die grĂŒnen nicht mehr, seit joschka fischer mit dem langstreckenlaufen abnahm und bald darauf wieder zum fetten sack wurde. da wurde mir klar, der wĂŒrde auch seine oma fĂŒr seine karriere verkaufen. ebenso wie schröder. die passten als alpha-tiere wunderbar zusammen – diese arschgeigen!
          okay, die grĂŒnen waren nach dem sieg der fundis gegen die realos in der etablierten politik angekommen. man kommt in dieser etage der politik nur an, wenn man seine ziele verrĂ€t – sowas nennt man dann realpolitik. okay. so ist es wohl. realistisch gesehen muss man ein verdammter schwanzlutscher der macht sein, um dann dort anzukommen, wo die ganzen schwanzlutscher sich gegenseitig einen lutschen, aber nichts wesentliches fĂŒr das volk, welches sie vertreten, bewegen. jedenfalls nicht fĂŒr die mehrheit, sondern nur fĂŒr die, die ihnen die geldscheine in den arsch stecken. scheiß auf demokratie, wenn das volk eine herde von armleuchtern ist! aus diesem grund entstand die afd, und genau deswegen haben sie erfolg. faschistische saubande! hatten wir doch so Ă€hnlich schon mal.

          ach ja. das mit der intelligenz ist in der tat eine haarige sache. so wie mit den unrasierten huren.

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        • sag ich doch – die haben sich alle selbst verraten damals. aber die grĂŒnen konnten sich besser verkaufen als die spd, die als halbverschimmelte traditionspartei nach leitfiguren sucht, die sie nicht hat.
          heute sind die grĂŒnen bei den yuppies angekommen, der arroganten verlogenen ökogeneration, die einem die scheiße schönreden, wenn man nur auf öko ist und blablabla.

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  5. Solche MĂ€nnerfreundschaften fehlen mir. Ich hatte sie frĂŒher. Dann verlief sich alles, als sie nach und nach an Frauen hĂ€ngen blieben, immer spießiger wurden und seltener in die Kneipe kamen… oder wegzogen. Ich vermisse oft meine alten Kumpels.

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    • Bis auf Oliver sind bei mir alle „FamiliengrĂŒnder“ auch komplett als Freunde und Bekannte weggefallen (eigentlich selbst mein Bruder – wir haben uns seit 7 Jahren nicht mehr tiefgrĂŒndiger als Smalltalk unterhalten, obwohl wir frĂŒher sehr viel zusammen unternommen haben) – Rudi und Mitch sind vielleicht deshalb geblieben, weil sie Dauersingles sind.

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      • Ja, so ist das. Ich habe auch einen Bruder. Wir wuchsen zusammen auf, aber sind sehr unterschiedlich. Nur als unsere Eltern starben mussten wir uns miteinander auseinandersetzen. Gott sei Dank nicht im Streit. Danach stellte sich dieselbe Distanz wie vorher ein. Ich denke, er ist ein Spießer. Was er von mir hĂ€lt, sagte er mir nie.

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