Hommagen, die gar keine sind – wieso klingt das hier „hypermental“?

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◾Manchmal gibt es ja solche vermeintlichen Hommagen an Personen, die natürlich gar keine sind, weil lediglich eine zufällige Namensgleichheit vorliegt… Oder sollte es etwa sein, dass sie in Indien eine Kette von Shoppingmalls (hier der Wikipedia-Eintrag dazu) ausgerechnet nach meinem alten Blogger-Kumpel „Inorbit benannt haben? 😆

0275 Inorbit LogoNun, Inorbit tendiert als Internet-Entität bekanntlich zur fortwährenden Selbstauslöschung (ob er aktuell auf WordPress zugegen ist, soll er Euch lieber selber sagen, oder auch nicht) – die Malls auf dem Subkontinent hingegen, sie florieren und bestehen mittlerweile bereits seit vielen Jahren… Erzkapitalismus in Indien – in dieser einst von tiefer Spiritualität geprägten Gesellschaft heißen nun ausgerechnet Konsumtempel „Inorbit“. Namenskongruenz ist manchmal ein Schelm… 😉

◾Auf eine andere Hommage, die keine ist, stieß ich heute auf YouTube:

Ein mir bis dato unbekanntes Musikstück meines Namens: Hypermental von BLNDR. Hört Euch den Track mal an – ich finde mich durchaus „gut getroffen“. 😁

Aber wieso? DAS, meine lieben jungen Freunde, überlasse ich heute mal dem Publikum!

▶ Also raus damit in den Kommentaren: Warum klingt das Stück, das zufällig „Hypermental“ heißt, wie eine Hommage an den Blogger, den Ihr Euch hier immer reinzieht? Wild ins Kraut schießende (Über-)Interpretationen sind dabei durchaus erwünscht, auf ans fröhliche Spekulieren! Oder seht Ihr das völlig anders und der Track klingt keinesfalls „hypermental“? Bin schon auf Eure Kommentare gespannt und grüße Euch alle! 🙂

31 Gedanken zu “Hommagen, die gar keine sind – wieso klingt das hier „hypermental“?

  1. Passt doch. Gibt einen Independent-Horrorfilm. Leise, unabhängig von allen Moden und Menschen, schreitet der unheimliche Bewohner des Hauses unter den einsamen Eichen durch die dunkle Nacht. Mehr gibt es in dem Film nicht zu sehen, aber man wartet darauf.

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  2. (Stück nicht gehört) Orbit, er, dürfte „Inorbit“ aus dem Internet abgekupfert haben vor Jahren, wie er das öfters macht, da selbst (oft) nichts drauf, so ist das eben, fremde Federn schmücken auch vortrefflich und immer wieder. / Bei „Hypermental“ habe ich sofort an die gleichnamige Düsseldorfer Ausstellung gedacht vor – 10,15 Jahren ? – mit Jeff Koons und anderen, glaube, Sammlung Nordrhein-Westfalen. ( Ist ja eh‘ belanglos, bei diesen, Jahr um Jahr, immer mehr doppelgezwickelten Kittelschürzen. Ihr entkommt euch nicht. Ihr macht euch alle kenntlich, früher oder später… Ganz die Mutti? Ziel erreicht? 🙂

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    • Ich gebe es zu – auch mein Name ist quasi „abgekuppelt“ und mit Koons liegst Du auch richtig: In der Hamburger Kunsthalle besuchte ich 2001 eine Ausstellung mit dem Titel „HYPERMENTAL – Wahnhafte Wirklichkeit 1950-2000. Von Salvador Dalí bis Jeff Koons“. Als ich im Jahre 2002 bei meiner Erstanmeldung auf myTagebuch.de einen geeigneten Nickname suchte, fiel mein in Gedanken schweifender Blick auf den entsprechenden Ausstellungskatalog im XXL-Format, der zuvorderst in meinem Bücherregal stand; durch die Chromstreben des Regalseitenteils leuchtete mich der Katalogtitel „hypermental“ neongelb von grau-schwarzem Grund regelrecht an. „Heureka! Das passt wie die Faust aufs Auge“, rief ich begeistert und meldete mich dann mit diesem Namen als Autor für meinen ersten Eintrag an… Wie hätte ich mich damals auch sonst nennen sollen? Viele potentielle Namen hätten mich nur auf einen Aspekt, auf eine Facette verkürzt (etwa was mit Zigarre z.B.), oder nur für einen Moment gestimmt (damals Snob, Kultur-Schnösel, heute Waldschrat, Misanthrop) – „hypermental“ ist hingegen allumfassend und zeitlos zwecks Deskription meiner selbst.
      ▪️Der letzte Abschnitt mit den Kittelschürzen ist wieder nötig gewesen – als Wichse auf Deinem Personalausweis, nicht? 😉🙂

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      • Ist ja auch ok, „nichts dagegen“. Was Orbit betrifft ebenso. Was mich nur manchmal etwas nervt, ist, kommt das häufiger vor, über Jahre, wird irgendwas zitiert, übernommen und n i c h t, wenigstens ab und zu, als ZITAT deutlich gemacht. Andererseits: nicht wirklich so wichtig. Für mich schon. Aber nicht „objektiv“.

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  3. 2 Versuche kurz was zu den Kittelschürzen zu schreiben, noch, verdeutlichend, was das soll, klappt nicht, bin zu müde jetzt, ich schlafe mich jetzt sofort in den Himmel.

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      • „Mein“ keck-scharfes „nicht?“ am Satzende, hat dir gefallen, nicht?, vor Jahren erstmals? ha-ha / Edeka wäre ja geradezu ein Segen, die Bude nennt sich „Netto“ und dieser Netto, hier, ist nach eigener Angabe noch nicht mal (ein) „Vollversorger“…, d a s fehlt, d a s und…., DDR.

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        • Ob es mir gefallen hat, sei dahingestellt – zumindest aber ist es wesenstypisch für Dich. Vielleicht hatte ich Dich initial auch u.a. deshalb fünfzehn Jahre älter geschätzt. Jeder hat so seine „Altmacher“: Bei mir sind es die hinter dem Rücken verschränkten Hände, wenn ich dozierend auf und ab gehe… 😁

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  4. Für mich ist das alles kein Zufall, sondern die Sache ist sonnenklar: Inorbit wandert stillschweigend nach Indien aus (wieso hätte er sich sonst hier abmelden sollen?), betreibt dort einen Laden (der offensichtlich besser läuft als sein Leben in Deutschland) und spielt dort auf seiner Klampfe einen Song voll tiefer Spiritualität (so was hatte er doch schon immer gemacht), den er seinem Freund Hypermental widmet.

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    • Was kommentierst Du hier plötzlich wieder, alter Mann? Ist Dir mit Deinen zwei verbliebenen Lesern plötzlich langweilig geworden, oder hast Du die inzwischen auch noch bei Dir rausgeworfen und rotierst da nur noch alleine?

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      • Es ist zwar richtig, dass ich dich ent-abonniert habe, aber dasselbe trifft auch auf viele andere Ex-MyTBler zu, wo ich auch nur einmal im Monat oder halbjährlich sporadisch lese.
        Zu deiner Frage: ich habe danach zwar Niemanden mehr rausgeworfen, habe aber auch Lese-Anfragen unbeantwortet gelassen (sprich: Niemand weiterem mehr Leserechte eingeräumt).
        Nunja, sebst auf höchster politischer Ebene scheint man sich ja nicht einig zu sein, wie man mit gewissen Dingen (ob Upload-Filter, Friday-for-Future, YouTubeVideos etc.) umgehen soll. Also, wo persönliche Freiheit aufhört und Zensur anfängt.

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        • Tja. Nun entgehen mir halt Janusz, Vegesack und der Bürgerpark – und ob Du wieder irgendwelche Filmchen drehst, oder Dich vor irgendeiner Webcam suhlst, werde ich auch nie mehr erfahren… So‘n Pech! 🙂

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  5. Ich WOLLTE am Wahlsonntagabend vor der Web-Kamera am Marktplatz suhlen, hatte das auch einige Stunden vorher groß bei WordPress angekündigt. Doch dann – oh Graus – fiel die Kamera aus mir unbekannten Gründen aus.
    Ob die „Ersatzkameras“ von ARD, ZDF, RTL, SAT1 etc. zeitgleich das Geschehen vor dem Bremer Rathaus aufgenommen haben, weiß ich nicht (der Platz war jedenfalls scheinwerfer-erleuchtet). Wenn du also Sonntagabend um 18 Uhr Wahlfernsehen geschaut hast, dann KÖNNTEST du mich gesehen haben.
    Ansonsten hast du aber nichts verpasst: Janusz: NICHTS / Vegesack: nichts Besonderes / Bürgerpark: auch nichts Besonderes, bis auf die Begegnung mit den alten Omas, die sich über die lahmarschige Bedienung im Café beschwert haben

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