Am Anfang war die Erde wüst und leer…

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Inspiriert von Euren gewogenen Kommentaren 🙂 zu meinem letzten Gartenfoto-Eintrag, habe ich mir eben alte Bilder von meiner Anfangszeit hier im ländlichen Exil von Haus „Zweieichen“ angesehen – da war hier nix!

Ihr habt ja die jüngere Entwicklung unseres hiesigen Gartens in den letzten Monaten auf Fotos quasi live verfolgen können. Einige altgediente Stammleser aus meiner Blogging-Zeit auf „myTagebuch“ kennen außerdem noch ältere Garten-Entwicklungsstufen, die ich damals dort dokumentiert hatte. Nun habe ich nach Fotos gesucht, die den Zustand kurz nach meinem Einzug im Herbst 2012 wiedergeben. Auf denen sieht man die sprichwörtliche „grüne Wiese“, auf der immer alles angelegt und geplant wird. Nur die zwei Eichen und sonst nichts als Rasen bis zu den das Grundstück umgebenden Zäunen. Ich glaube die verbliebene Rasenfläche ist seit jenen Tagen auf ein Sechstel bis Achtel geschrumpft. 😉

0262 Garten am Anfang

Seit Ende August 2013 lebt auch Philomena hier – in jenem Jahr legte ich ein schmales Wildblumenbeet am hinteren Zaun an und pflanzte ein paar solitäre Büsche in einer leicht geschwungenen Reihe vor den Eichen in den Rasen. Im Herbst bauten wir ein Fundament für unser Gartenhäuschen, das dann im Frühjahr 2014 von Philomena und mir aufgebaut wurde. Im Sommer legten wir dann am Grundstücksrand richtige Beete an, die wir mit einer in leichten Bögen verlaufenden Kante zum Rasen hin abgrenzten, im Herbst entstand das aus mit gepresster Erde gefüllten Kartoffelsäcken aufgeschichtete Hügelbeet. 2015 wurde unheimlich viel gepflanzt – der Garten sah damals aus wie ein Gartenschaugelände. Parkartig und perfekt gepflegt. Dabei war das eigentlich eine Try- & Error-Phase, denn etliche Pflanzen gingen bald wieder ein, weil ich damals noch nicht allzu viel Ahnung hatte, was hier überhaupt gut wächst und was eher nicht. Inzwischen habe ich diesbezüglich eine gewisse Intuition entwickelt. 2017 wurden das erste Schildkrötengehe und die Hochbeete gebaut und 2018 das Schildkrötenhaus. Im Sommer des vergangenen Jahres wurde der Garten sehr viel natürlicher und ökologisch wertvoller, denn Philomena grub einen Großteil des verbliebenen Rasens um und legte dort eine Wildblumenwiese an, in der vorwiegend auch Schildkrötenfutterpflanzen gedeihen. Im Frühjahr 2019 wurden das Schildkrötenhaus und das Gartenhäuschen elektrifiziert und kürzlich baute ich dann das zweite Schildkrötengehege, indem ich Philomenas Wildblumen- & Futterpflanzen-Paradies mit Holzpalisaden einfasste. Demnächst kann „Kröt“ 🐢 dann dort auf die Weide gehen…

Whats’s next? Ich werde vermutlich noch ein paar weitere Wege pflastern, den Standort der Mülltonnen hinter die Garage verlegen und dort eine Beleuchtung installieren, damit man auch im Dunkeln etwas in den Müll bringen kann. Die Rasenfläche wird vermutlich weiter schrumpfen… 😆 Irgendwann baue ich vielleicht noch ein kleines, unauffälliges Sonnendeck quasi „illegal“ zum Graben hin auf Pfählen außerhalb des eigentlichen Grundstücks – denn dort kommt deutlich mehr Sonne hin, als auf unser schattiges „Waldgrundstück“ hier (durch unsere zwei Eichen und vier weitere direkt südwestlich angrenzende Eichen beim Nachbarn ist der Garten lichttechnisch eher ein „Miniatur-Wald“). Langfristig und bei einem unerwarteten Geldsegen könnte ich mir auch noch vorstellen, die Terrasse gläsern zu überdachen oder teilweise mit einem Anlehn-Gewächshaus oder Wintergarten zu überbauen. Auf der Garage könnte man außerdem eine Dachterrasse konstruieren… Zukunftsmusik! 😉

16 Gedanken zu “Am Anfang war die Erde wüst und leer…

  1. Cool – mir wäre das ja schnuppewurst, wenns mein Garten wäre, da ich vermutlich eh nie nach draussen ginge, doch schön anzuschauen ist es auf jeden Fall und so lange es Freude macht, ist es gut!

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  2. Stimmt – das Video war teils im Zeitraffer – gugg ich nämlich jetzt nicht an. 😎
    Liegt da eigentlich ein Gullideckel in Deiner Wiese? Und verläuft ein Weg zwischen Dir und dem Nachbargrundstück? Aus obigem Text entnehme ich allerdings, daß es sich gar nicht um einen Weg sondern einen Graben handeln könnte.

    Gefällt 1 Person

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