„just feelin‘ Greta inside“

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Über 60 Abonnenten (heute heißt‘s indes wohl eher „Follower“) konsumieren mittlerweile meine „Daily News from Absurdistan“ – alle paar Tage kommt jemand Neues hinzu. Manche gehen auch wieder – so hat mich nach 17 Jahren gemeinsamer Blogging-Koexistenz gestern das „Phantom vom Bürgerpark“ nicht nur deabonniert, sondern gleich auch noch komplett blockiert. Damit muss man leben – ich kann hier nicht gegenüber jedem Mimöschen und seinem Neuröschen Rücksicht walten lassen… Aber die anderen Leser und Abonnenten sind mir dafür umso willkommener! Schöne Grüße jetzt mal ausdrücklich an die Neuen (die ich nicht schon seit Jahren kenne, weil sie zur hiesigen myTagebuch-Diaspora auf WordPress gehören)! 👋😃

Euch erwartet hier allerlei. Falls Ihr Euch übrigens über die komischen hellgrünen Ränder wundern solltet, die – wenn ihr die Absurdistan-News im WordPress-Reader lest – meine im Blog eingestreuten Bilder umgeben, dann liegt das daran, dass ich das Design für das Lesen direkt auf meiner Blogseite optimiert habe: Dort sind die Abbildungen dann nahtlos in den blassgrünen Seitenhintergrund eingebettet…

0237 sarcasmAnsonsten erwartet Euch hier mitunter auch mal0238 skelli Abseitiges oder Zeugs, das gegen jegliche „political correctness“ verstößt – ich bin halt so: Immer ironisch, sarkastisch und zynisch bis an den Rand des heutzutage noch Sagbaren… Ein komischer alter Knochen, der sich selbst in sein ländliches Exil verräumt hat und dort halbgestört vor sich hin kichernd komisches Zeugs am Rechner zusammenschustert – so auch im heutigen Blogbeitrag hier…

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Morgens (also bei Euch „vormittags“) wird mein Scheißhaus zum Presseclub: Von Kaffee-, Raumluftbedufter- und selbstproduzierten Schwaden angenehm umnebelt, bin ich reif fürs aktuelle politische und gesellschaftliche Weltgeschehen…

Immer häufiger ist nicht meine Hausgenossin Philomena die erste Person, die mir nach dem Aufstehen ins Gesicht blickt, sondern – beim Öffnen diverser Newsseiten parallel zum Morgenschiss auf dem Tablet – ein bezopftes Koboldgesicht: Greta Thunfisch Thunberg, die neue Jeanne d’Arc der Gutmenschen! Vermutlich wird dieses mondgesichtige Mädchen bald heiliggesprochen. Der Friedensnobelpreis gilt jedenfalls schon als gesetzt… Wann trifft Greta eigentlich den Dalai Lama (oder ist der inzwischen schon im Pflegeheim verschwunden)? Hat schon irgendein Biologe eine seltene Kröte nach ihr benannt? Werden sogenannte „Klimaleugner“ demnächst ein Poster von ihr an der nackten Steinwand der Umerziehungslager-Zelle anschauen müssen? Wird sie dem Papst als erste Frau auf den Thron folgen? Fragen über Fragen… 🤔

Aber unstrittig ist: Die Masse der Millennials hyperventiliert, wenn sie die Bühne betritt. Greta, erteile unserer Generation die Absolution! „Hüpf, wenn Du für’s Klima bist!“ Pharisäerhafte Wollust für Wollmützenträger – „grüner“ geht’s nimmer: Greta ist „Grün“ bis zum Anschlag! Am liebsten würden sie die Kleene auffressen vor Freude, oder (da sie ja oftmals auch der Rinderfürze wegen Veganer sind) sonst wie inkorporieren… Letzteres dürfte demnächst wohl möglich sein – denn hier ist es, das neueste Produkt für alle an Selbstreflektion Selbstbefriedigung interessierten „Gutis“:

0236 Greta Love

Demnächst in jedem schwedischen Möbelhaus erhältlich, oder direkt in der Parteizentrale von Bündnis 90/Die Grünen. Weitere lustbetonte Absolutions- Applizierhilfen sind in Vorbereitung – etwa der Butt-Plug „Robert Habeck“. 😉

40 Gedanken zu “„just feelin‘ Greta inside“

  1. Ich fühle nur, dass ich ihr ins Gesicht schlagen möchte und sonst nichts.

    Sarkasmus, Ironie und Zynismus sind auch meine bevorzugten Waffen – mind. die Hälfte der Menschen, mit denen ich regelmässig zu tun habe, verstehen das nicht – mit der anderen Hälfte liefere ich mir fliessende Schlagabtausche.

    Und danke fürs Willkommen – Zeitungen lese ich seit Jahren nicht mehr.

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  2. nach diesem hypersensuellen glückszustand, in dem ich mich immer noch befinde, trotz totalem chaos in meiner klause ( rein äußerlich darf es noch eine geraume zeit so bleiben, zumal – mein häufigst geflügeltes wörtchen – es mich umtreibt, meine lebenszeit sinnvoller zu verschwenden als mit putzorgien und sauberkeitsfimmeln ). punktum: bin nicht nur glücklich, sondern habe auch noch jede menge glück in petto – in jüngst vergangenen und gegenwärtigen tagen ( so als ob ich vor einem staatsbeamten ein gelübde ablegen müsse, heiratswillig bin ich noch nicht – unbedingt fern vom bedingten reflex.
    ergo bibamus ( glück fällt nicht vom himmel, man muss bereit sein, das GLÜCK zuzulassen, es zu wollen, notfalls zu grapschen mit beiden händen, mit allen sinnen und den rest an verstand ES SEHEN UND WAHRNEHMEN – ein gerüttelt maß von allem und die selbstbeteiligung immerzu vorausgesetzt ).

    grüsse alle optimisten ( sind nur schlecht informiert ) und pessimisten ( wollen die welt nur so sehen, wie sie erscheint, nicht a priori negativ, doch immer auch eine frage der selbstwahrnehmung.
    was auch ansonsten oder noch nie als störend im kopfe hängenbliebe ( konjunktiv ). kann ein ziemlich ( auch häufig benutztes wort ) sinnloser zeitvertreib sein. wenn ärger, dann raus damit, luft ablassen, tief einatmen und ausatmen nicht vergessen. aus spass an der unlust? mag sein, wenn kaum noch zum lustprinzip tauglich, wird halt die unlust permanent zur ersatzbefriedigung.

    sich dem FRIEDEFREUDEEIERKUCHEN nicht anschliessen zu wollen, da bin ich dabei. daß es auch andere ansichten und lebensarteneinfalt gibt, damit spreche ich eine binsenweisheit gelassen aus – bin wieder weg und mit praktischeren dingen zugange, als buchstaben in einem kommentar zu stapeln. das gewöhne ich mir auch noch mal ab, kommt zeit, geht ratlosigkeit beizeiten in melancholie und traurigkeit baden. frischer fühlt man sich damit ganz bestimmt nicht.

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    • „20 cm Schulstreik für zuhause“ gefiel mir unter den Greta-Dildo-Slogans selbst am besten. Ganz ohne Drogen auf soetwas zu kommen stellt schon eine Art „Lebensleistung“ dar, nicht? 😂
      Tja, es freut mich ja immer, wenn ich mit meinen geistigen Fürzen hier einen unterhaltsamen Raumduft verbreiten kann. Schön, wenn es jemanden erheitert. 😉

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  3. Zum Konzept der Hypermentalität, dessen Kenntnis zum adäquaten Verständnis dieses Beitrags, der bereits fehlinterpretiert worden ist, notwendig ist, vgl. meine Kommentare auf https://campogeno.wordpress.com/2019/08/06/greta-thunbergs-reise-beginnt/
    Zum Thema vgl. https://sternkekandidatkreistagvg.wordpress.com/2019/08/15/die-thunbergs-und-die-grimaldis-gemeinsam-emissionsfrei-durch-die-jahrhunderte/
    sowie https://rotherbaron.com/2019/08/14/die-heilige-und-die-revolution/

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    • ▪️Danke für Deine verteidigenden Bemühungen bei jenem selbsterwählten Trockenklimatbewohner, aber das ist dort ein Kampf gegen Windmühlenflügel – wenn Ideologie auf regelmäßigen Alkoholabusus trifft, entsteht daraus mit den Jahren eine Art bockige Unbelehrbarkeit… Du hast die „hypermental“-Kunstausstellung übrigens treffend als Inspirationsquelle meiner Namensgebung identifiziert – bei mir schwingt auch immer ein bisschen Till Eulenspiegel mit… 😉
      ▪️Der Grimaldi-Greta-Gastbeitrag auf Deiner Website ist wirklich exquisite Satire – Chapeau!
      ▪️Der rot(h)e Baron schießt auch mit hoher Treffgenauigkeit.

      Beste Grüße!

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  4. Ob der Beitrag von Anton Schober eine Satire ist, könnte erst durch eine eingehende Textanalyse festgestellt werden. Er benennt historischen Tatsachen und bezieht sie aufeinander. – Eine bestimmte Sichtweise in den Beiträgen eines anderen Autors ist möglicherweise nicht ausschließlich durch Alkoholkonsum in praller Sonne zu erklären. Es ist wie ein in einem science-fiction-Film: Ein Held, der 15 Jahre lang außerhalb der Zeit gelebt hat, sei es, dass er im Koma lag, eingefroren war oder auf einem anderen Planeten weilte, kommt zurück und erklärt nun dem Publikum die Welt. Er lebt noch in den Zeiten von Rot/Grün, beweihräuchert die Grünen und wettert gegen die CDU. Er bemerkt überhaupt nicht, dass wir längst in der Ära von Schwarz/Grün angekommen sind und dass es so feine Messgeräte gar nicht gibt, wie man benötigte, um Schwarz und Grün noch auseinanderhalten zu können.

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  5. Hier ist ein Essai des Philosophen Michel Onfray:
    https://michelonfray.com/interventions-hebdomadaires/greta-la-science
    Ich habe den Text übersetzt, weiß aber noch nicht, ob ich die Übersetzung auf meinem Blog veröffentlichen darf.
    Er analysiert die hypermental-phatasmagorische Dimension so ähnlich (grüner Look, Cyborg, orgasmusprovozierend, Ventilation), aber er sagt außerdem noch, von wem die Texte stammen, die Greta aufsagt, welcher Philosoph die Strategie einer derartigen Inszenierung (Manipulation der Massen über die Erzeugung von Angst) erdacht hat und wer aus dieser Inszenierung enormen materiellen Profit zieht. Er stellt das hypermentale Phänomen in den Zusammenhang eines in seine grüne Phase eingetretenen Kapitalismus und einer im höchsten Stadium des Nihilismus angelangten Zivilisation. Zum Schluss vermenschlicht und entzaubert er den Cyborg, sodass nichts als eine Göre übrigbleibt, die austestet, wie weit sie gehen kann.
    Wie der Romancier Pascal Bruckner, der ebenfalls die Infantilisierung der Wissenschaft kritisiert hat, ist Onfray von den Wohldenkenden stark angegrifen worden. Der Greta-Hype wird vielleicht bald vorüber sein, aber den extrem umweltzerstörerischen „grünen“ Kapitalismus, der sich hinter dieser und anderen Masken verbirgt, werden wir möglicherweise so schnell nicht wieder los.

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    • Ich denke auch, dass der grüne Ökologismus den gesellschaftlichen Mainstream noch eine Weile im Griff haben wird. Künstliche Intelligenz wird bei der gesamtgesellschaftlichen Verdummung/Vereinheitlichung noch zunehmend eine unterstützende Rolle spielen. Und die grassierende intellektuelle Feigheit in Zeiten der schnellen Austauschbarkeit von Individuen – „wenn ich sage, was ich denke, würde ich meinen Job verlieren“.

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      • Es wäre gut, wenn Du mir auch helfen wolltest, folgende Petition weiterzuverbreiten: Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten! (http://chng.it/RpH6JFqh).
        Es geht darum, die Schäden, die der grüne Kapitalismus, wie Onfray das nennt, erzeugt, zu begrenzen. Durch die Ausrottung von Arten entstehen unwiederbringliche Verluste. Vorgeblich geht es um Klimaschutz, in Wahrheit jedoch um Kapitalumverteilung-

        Gefällt 2 Personen

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