Schweine im Waldraum ðŸ—

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Worüber soll ich heute schreiben? 🤔 Irgendwie möchte ich auch diesen Kurzmonat Februar wieder auf meine mindestens 1️⃣0️⃣0️⃣0️⃣ Klicks pro Monat kommen, die ich bislang hier auf WordPress stets hatte. Also irgendein nächtlicher Sermon wieder. Vielleicht, dass ich hier aus meinem Arbeitszimmer blogge, das gerade nach Rumpelkammer ausschaut? Der Rumpelzustand ist vom Wohnzimmer, das inzwischen wieder halbwegs vorzeigbar aussieht, eine Etage weiter nach oben gezogen. Irgendwo rumpelt es immer, das Gerümpel… Habe einfach zu viele Dinge. Wegschmeißen ist aber nicht drin, denn in der unweigerlich drohenden Altersarmutsphase brauche ich noch Ersatzmaterial, Ersatzkleidung, Ersatzhausrat – wenn Neuanschaffungen nicht mehr möglich sein sollten. Oder ich kann dann im Alter das ganze Geraffel wenigstens noch peu à peu zu Geld machen. Eigentlich bräuchte ich mittlerweile 300 Quadratmeter, um halbwegs gediegen weitläufig und repräsentativ ungerümpelig zu residieren. Angemessen zu leben. Bis auf eine Ausnahme konnte ich zum Glück meine Wohnverhältnisse bisher bei jedem meiner zahlreichen Umzüge anhaltend um jeweils 15 bis 20 Quadratmeter vergrößern. Sonst würde ich längst wie auf’m U-Boot leben – platzmäßig.

Ansonsten bin ich momentan halbwegs zufrieden im Leben, denn es ist wieder Wildschweinschinken im Kühlschrank. Es sind diese kleinen Freuden, die einen überhaupt noch durchhalten lassen, hier im Exil. Sollen sich diese metropol-mietspiegel-pushenden Vegan-Aktivisten doch ihre Hipster-Avocados hochkant in den Arsch stecken! Nicht nur, dass das Zeug um den halben Erdball geflogen werden muss – nein, man holzt dafür auch noch die letzten Regenwälder ab! Aber soweit denkt dieses grüne Gutmenschen-Gelumpe ja nicht – Strom kommt ja auch aus der Steckdose. Das Hipstergemüse für die geschlechtsverwirrten Einhörnchen wächst halt nicht auf einem Acker der norddeutschen Tiefebene. Dieser neue Brasilien-Trump (Jair Bolsonaro) hat eh schon angekündigt, jetzt auch die letzten Naturschutzgebiete und Indianerreservate am Amazonas abholzen zu lassen. Also drauf geschissen! 0000 Zwischenrufe-Bildchen Sympathisanten der Grünen gehören übrigens (gleich nach den FDP-Jüngern selbstverständlich) zu jenen Leuten, die statistisch am häufigsten mit dem Flugzeug unterwegs sind. Ist also nicht weit her mit dem Klimaschutz-Aktivismus – bei Tageslicht betrachtet. Jeder alte Bauer schont mit seinem uralten, rußenden Diesel-Benz das Weltklima mehr – weil er auf seiner Scholle klebt… „Meine Wildschweine hole ich mir gleich umme Ecke aussem Wald, in dem se auch leben.“ Da gibt’s diesen Bio-Hofladen, beschaulich mitten im Forst gelegen. Philomena und ich kaufen dort blog-bekanntlich regelmäßig ein. Die kriegen alle paar Wochen frisch geräucherten oder luftgetrockneten Wildschweinschinken rein – von Schweinen, die im umliegenden Wald hier nach einem glücklichen Leben abgeknallt wurden. Kurze Wege. Mir gefällt das – fast so schön, wie in der Steinzeit. Man geht in den Wald und kommt mit einem erlegten Beutetier raus. Im 21sten Jahrhundert und im grandiosen Örtchen „Niedergüllestunk“ sogar gleich gegen kleines Entgelt fertig luftgetrocknet und frühstücksbrotgerecht in Scheiben geschnitten… So muss das! 😁

So, dieses Meisterwerk hingeschluderte Machwerk wird wieder 60 bis 80 Klicks generieren – dürfte die 1️⃣0️⃣0️⃣0️⃣ im Februar also wohl noch vollbekommen. 😉

18 Gedanken zu “Schweine im Waldraum ðŸ—

  1. Das „grüne Gutmenschen-Gelumpe“ ist zwar schön alliteriert aber auch gemeines Gülle-Geschreibsel. Wie gut ich als Mensch bin, weiss ich nicht, aber ganz grün gewiss. Kaufe keine Avocados und hatte in den letzten 40 Jahren nur eine einzige Flugreise. Nächtliche Grüsse, alter Gumpel!

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    • Dich verorte ich auch im eher ur-grünen „Gelumpe“ (Umweltschutz und Friedensbewegung), das ja auch meinen Werdegang prägte, als im aufgesetzten Geheuchel junger, großstädtischer Lifestyle-Grüner, dem hippen Wollmützen- & Gender-„Gelumpe“… 😁 Heuchelgrüne sind Kriegstreiber und Wirtschaftslobbyisten – die bärtigen und strickenden Zottelgrünen der 80er Jahre lasse ich gelten! Die waren noch „cool“… 😉

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      • Friedensbewegung? Wovon redest du?
        Überall Heuchler. Sie kratzen ein wenig an der Oberfläche und meinen, sie wären darum gute Menschen. Wenn’s hart auf hart komm, sind sie die, die zuerst den Schwanz einziehen. So war es schon immer in der Arschlochkultur.

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  2. 1000 Klicks im Monat kamen mir auf den ersten Blick „sehr viel“ vor. Dann habe ich aber gesehen, dass ich bis Mai 2018 auch immer eine vierstellige Monats-Klick-Zahl hatte. Seitdem ich dann nur noch „ausgewählte“ Leser zulasse, sind die Klicks naturgemäß drastisch zurückgegangen.

    Was mich an den GRÜNEN stört, ist, dass die sich – außer um Klima-, Natur- und Umweltschutz – mittlerweile auch noch zu allen anderen politischen Themen äußern. Als „Volkspartei“ muss man das aber wohl auch. Aber eigentlich ist es eben besser, wenn jeder Schuster bei seinen Leisten (sprich: bei seiner Kernkompetenz) bleibt.

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    • Habe mich neulich mit einer Dame unterhalten, die in London lebt, und sich ein bisschen darüber mokiert/amüsiert (manchmal kann man das nicht so genau interpretieren) hat, was die Deutschen so zum Frühstück essen… Es ging dabei wohlgemerkt nicht um Traditionsfrühstücke mit Mettwurstbrötchen oder Schwarzbrot und so weiter, sondern um die deutschen vegetarischen Biobrotaufstriche aus dem Glas. Londoner Hipster würden nie solch ein Fertigzeug essen, sondern immer nur frisch zubereitete Avocadocreme auf Weißbrotsandwiches! Na ja. Dazu fiel mir dann nichts mehr ein, während ich in mein Laugengebäck mit Waldpilz-Zwiebel-Aufstrich biss… 😉

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  3. Von Avocados krieg ich Bauchweh, Flug reise ich nicht, weil ich überhaupt nicht mehr reise. Für die Friedensbewegung hab ich getan, was und so lange ich es konnte. Und wenn das mit der weltweiten Massentierhaltung nicht wäre, dann wären selbst Avocados kein Thema mehr. Was sind das denn für Leute, denen das Elend der Tiere, die sie essen, am Allerwertesten vorbeigeht? Ab und zu mal eine arme Wildsau, das geht okay für mich. Guten Appetit, weil, wenn wir nix mehr essen würden, was uns schmeckt, was hätten wir – beide – denn dann überhaupt noch für eine Freude im Leben? 😉

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