Vögeln im Garten (angry white old male – edition)

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Ob es wohl am heutigen „Valentinstag“ (Konsumfest US-amerikanischer Prägung für Mainstreamdeppen, die aus einer hormonell bedingten Psychose heraus Opfergaben an ihre jeweiligen Projektionsflächen abrotzen) lag? Jedenfalls hing etwas „love in the air“, beim heutigen Versprecher des Tages – ich neige ja seit einer geraumen Weile verstärkt dazu, übelste Wortverdreher und Sprachstolpereien loszulassen – zu später Stunde auf dem Weg in den hiesigen Garten, setzte ich Philomena zu deren Erstaunen über mein dortiges Ansinnen in Kenntnis: „Ich gehe noch mal raus – ich muss noch das Futter vögeln!“ 🤦‍♂️

Echt jetzt? 😯 Ich wollte die „Vögel futtern“ – pardon, „die Vögel füttern“! …ist ja auch kompliziert, nicht? Immerhin weiß ich jetzt endlich, was wohl mit „food porn“ gemeint sein könntet: „Das Futter vögeln“ nämlich… 😂

Wie auch immer. Während sich Philomena in ihren Gemächern auf ihre neue, heute endlich angelieferte „Tempur®“-Matratze samt elektrisch verstellbarem Lattenrost bettete (diese Aufbaute ist insgesamt derartig hoch, dass sie dort wie die Prinzessin auf der Erbse liegt – gewissermaßen knapp unter der Zimmerdecke), verließ ich das Haus, um den gefiederten Gartenbewohnern für den morgigen Tag Erdnüsse und Körner ins Futterhäuschen zu schaufeln – mit einer kleinen Handschaufel in der speziellen Ausführung „Sackschaufel“ zur Schüttgutentnahme aus Plastikeimern mit Deckel. Wie Ihr seht, werte Leser, ist der Vorgang des „Futtervögelns“ mit jeder Menge „Hand-Sack“-Action verbunden. Valentinstag? Die Romantik des 21sten Jahrhunderts ist ja bekanntlich die Pornografie… Oder so. „Selfie“ könnte übrigens auch ganz gut eine Begriff für etwas völlig anderes, als ein narzisstisches Autoportrait sein: „Ich geh mal schnell in den Garten ein Selfie machen! Höhöhöhö…“ Eine kleine Handsackschaufelnummer schieben. Dicke Knödel hatte ich übrigens auch. Ich hänge immer diese extra dicken XXL-Meisenknödel an die Äste. Da dauert es länger, bis die leer sind. Wie im echten Leben. Dicke Klöten zählen. 😁

Egal. Was tippe ich hier wieder für einen Shit zusammen? Offenbar führe ich inzwischen ein dermaßen beschauliches Landleben, dass ich schon den Vorgang der Vogelfutterausbringung künstlich sexualisieren muss, um überhaupt noch etwas in meinem Blog berichten zu können. Allerdings ist es auch recht angenehm, so „raus aus allem“ zu sein – diese behagliche, unaufgeregte Beschaulichkeit. Nur wenige Kilometer entfernt in „Graustadt“ geht’s mitunter ganz anders zu: Gerade eben haben sie dort wieder jemanden dermaßen zusammengetreten, dass er nach der Not-OP ins künstliche Koma gelegt werden musste. So was passiert da inzwischen andauernd! Alle paar Tage wird jemand zusammengekloppt oder mit einem Messer traktiert. Ganz übles Pflaster, diese abgehalfterte Großstadt… 😱 Gibt da eine Hauptverkehrsstraßenunterführung unter dem Gleisstrang des Bahnhofs hindurch – auf den begleitenden Bürgersteigen passiert laut Lokalpresse ständig irgendetwas Unerfreuliches – im vergangenen Jahr sind allein in jenem Tunnel an die 120 Straftaten gegen Passanten begangen worden, die der Polizei gemeldet wurden: Raub, Körperverletzung, sexuelle Nötigung, usw..

Bei genauerer Betrachtung stammen die Täter fast allesamt aus dem geheimnisvollen „Südland“. Meiner Meinung/Beobachtung/Einschätzung nach, haben die alle auch fast immer dieselbe Religion. Egal was ist – immer wenn über irgendeine Art von Unerfreulichkeit berichtet wird – es liegt eigentlich immer an dieser Religion: Egal, ob Pisa-Versagen, zunehmender Antisemitismus, Gaffertum und verprügelte Rettungssanitäter – irgendwie sind fast immer die Anhänger einer bestimmten Religion beteiligt, bzw. ist diese einer der bestimmenden Faktoren für das entsprechende Geschehen: Entstehung von Parallelgesellschaften, Problemschulen und Problemkiezen, das Aufkommen von einer Subkultur mit einer Musik voller Frauenverachtung und Schwulenhass, illegale Autorennen, Rüpeleien, zunehmende Verrohung und Mobbing, Bildungsmisere und Machismen übelster Ausprägung. Selten sind’s Buddhisten!

Warum bin ich eigentlich ein „Rassist“, wenn ich die über-strenge Auslegung und Auslebung dieser bestimmten Religion kritisiere? Mit den gemäßigten Anhängern habe ich ja keine Probleme. Schätze persönlich auch etliche Aspekte der entsprechenden Kulturen. Wieso gelte ich dann aber plötzlich in den Augen einiger Zeitgenossen als „rechts“, nur weil ich ein paar antihumanistische Dogmen dieser Glaubensrichtung beanstande?

Eigentlich bin ich ja ur-links. Eher „links“ wie zu Leb- und Wirkzeiten des guten alten Karl Marx, bevor dessen Philosophie als entsprechender „-ismus“ von diversen Oligarchien und Diktaturen gekapert wurde, als „links“ in dieser aktuell modernen, grünlichen Ausprägung mit ihrem „Gender“-Fimmel und dem Appeasement gegenüber meiner Lieblingsreligion! Frauenrechte, Klimaschutz, Inklusion und 50 verschiedene Geschlechter – kurzum eine äußerst progressiv-liberale Weltanschauung – einerseits… Aber warum andererseits dann dieses unkritische „Buntlackieren“ von mittelalterlichem Macho-Patriarchat und antihumanistischer Gewaltkultur? Warum Rücksichtnahme aus „kulturspezifischen“ Gründen? Warum eine Zweiklassenjustiz, die (in auffällig vielen Fällen) Angehörige einer rückständigen Religionsausübung schont (und deren Angehörige dennoch das überwiegende Kontingent der Knastinsassen ausmacht)? Ich verstehe das nicht. Auch nicht diesen daraus resultierenden „Riss durch die Gesellschaft“. Wieso ist da manches schablonenhaft konträr „links“, oder „rechts“? Ich würde die Grenze eher zwischen „oben“ und „unten“ ziehen – oder besser noch zwischen „gesundem Menschenverstand“ und „offensichtlicher Idiotie“!

Aber das sage ich hier vom ländlich-geruhsamen Exil aus. Habe wohl doch eher Ahnung von dicken Knödeln, als von den Modalitäten großstadtgesellschaftlichen Zusammenlebens. Vermutlich entsteht da eine neue Folklore, die ich nicht mehr verstehe. Bin halt auch ein wütender/alter/weißer Mann – sieht man ja bereits an meinen pornösen Futtermittel-Witzchen, mit denen ich diesen Blogeintrag bestreite…

Grüß Gott (wenn Du ihn siehst, den alten Wichser)!

18 Gedanken zu “Vögeln im Garten (angry white old male – edition)

  1. Naive Sozialromantik gepaart mit Rechthaberei bei gleichzeitiger moralischer Erhabenheit mit Peer-Group passender Kleidung, Gestik und Mimik. 🤮 Mein Feindbild… „Die“ sind genauso Gift für eine Demokratie wie Personen vom rechten Rand.

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    • Ich hadere momentan auch am ehesten mit den Grünen und der AfD – die einen heucheln und die anderen zersetzen. Vermutlich bin ich soetwas wie „mitteradikal“… Oder einfach nur Realist.

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  2. Ich wünschte, es käme mal ein verdammter Vogel hoch bis zur 5. Etage 😩. Meine Meisenknödel vergammelten regelmäßig, weil die gefiederten Freunde zu faul zum Fliegen waren und lieber die Futterhäuschen auf den unteren Terrassen genutzt haben 🤣

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  3. Ich weiß gar nicht, ob es das mit diesem „links“ und „rechts“ nur in Deutschland gibt.
    Diese Gender-Sache geht mir schon seit Ewigkeiten auf den Geist. Nachdem endlich der §175 gestrichen wurde, der Homosexualität mit Zuchthaus bestrafte, kommen nun neue Gesetze auf, dass der Frauenanteil der XXX mindestens xxx betragen muss (für XXX kann man Vorstandsposten, Minister usw. einsetzen).
    Die Menschen sollten einfach nur toleranter sein und jeden nach seiner Façon leben lassen, solange die eigenen persönlichen Belange nicht beeinträchtigt werden.

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    • Menschen neigen nicht nur zur Bildung von konträr-verfeindeten Splittergruppen – sie ziehen daraus ihre Daseinsberechtigung und ihren Selbstwert. Im Prinzip sind Dogmen nichts anderes, als Fußballfanlager. Kollektive Wohlfühloasen. Gruppenexterne Feindbilder schweißen zusammen. Freigeister sind daher oftmals Eremiten.

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      • Mit dem „gegenseitig auf die Füße treten“ ist viel Wahres dran. Bald zehn Milliarden Menschen auf der Erde ist der Wahnsinn. Da hat wohl jemand den Satz aus der Bibel mit dem „vemehret euch“ zu wörtlich genommen.

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  4. Wusste gar nicht, dass du Vögelliebhaber und Religionsrassist bist.
    Mir gehen die Moslems allerdings auch auf den Keks. Darum kenne ich auch keinen. Ebenso die Chinesen – eine vermaledeite Flut von Gesocks ist das, offenbar alles Vögelliebhaber. Irgendwann wird es nur noch Moslems und Chinesen geben. Aber was soll’s, ich bin kein Rassist von irgendwas. Ich mag nur nicht alle gleich, weil ich nicht Jesus bin. Ich mag auch keine Hunde, doch muss der Hundekacke auf den Gehwegen leben… Gar nicht gut für meinen Blutdruck das.
    Na ja. Dann mal Prost!

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