Sisyphos und die nahende Abrissbirne

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Sprichwörtlich gibt es die „Sisyphusarbeit“ bzw. „Sisyphusaufgabe“ – mit diesem geflügelten Wort wird gemeinhin (zumindest in Kreisen mit einem Mindestmaß an zusammengeklaubter Halbbildung) eine ertraglose und dabei schwere Tätigkeit ohne absehbares Ende bezeichnet. Sisyphos (altgriechisch „Σίσυφος“, latinisiert „Sisyphus“) war ein legendärer König von Korinth. Der alte Grieche wurde einer Sage nach von den Göttern als Strafmaßnahme zu jener Sisyphusarbeit verdonnert, auf ewig jeden Tag aufs Neue mühevoll einen Felsblock auf einen Berg hinauf zu wälzen, welcher – fast am Gipfel angelangt – jedes Mal wieder ins Tal zurück rollte…

Heute erfuhr ich von einem jungen Griechen (s)eine Geschichte, die mir ziemlich zu Herzen ging und mich aufgrund eines ebenfalls vorhandenen „wie gewonnen, so zerronnen“-Aspektes ein wenig an den ollen Sisyphos erinnerte. In jenem Blogeintrag, in welchem ich in erster Linie über die lukullische Verzückung beim Verzehr eines 800°-Ofen-Steaks berichtete (zum Lesen hier klicken), erwähnte ich darüber hinaus bereits am Rande, dass wir uns hier ab und an auch mal ein deftiges Abendessen aus einem griechischen Imbiss holen, den uns mein Uralt-Kumpel Mitch empfohlen hatte. Ich bin dort mittlerweile ein regelmäßiger Kunde. Der jüngere Grieche – angenehm unkomplizierter, aufmerksamer und dabei höflich-bescheidener Typ, der optisch ein kleines bisschen an Vin Diesel erinnert (eigentlich nur hinsichtlich nicht vorhandener Frisur in Kombination mit massiv gestählten Oberarmen), betreibt in einem ländlichen Vorort am in „unserer Richtung“ gelegenen Stadtrand von „Graustadt“ gemeinsam mit seinem Vater (und aushilfsweise auch dem greisen Opa) seit einigen Jahren ein kleines, aber feines Schnellrestaurant mit außerordentlich schmackhaften, immer absolut frisch zubereiteten griechischen Spezialitäten. Laut Internet-Bewertungsportalen hat er dort eine der besten Durchschnittswertungen unter den zahlreichen Gaststätte jener Großstadt. Hat sich diese Wertschätzung ebenso redlich, wie mühselig am Gyros-Drehspieß verdient.

Gyros ist ja bekanntlich so eine Sache – leider selten wirklich gut: Bei etlichen Höllenköchen Hellas‘ bekommt man es entweder verkohlt, oder aber viel zu fettig. Einige „Experten“ schaffen es sogar, dass es gleichermaßen kohlrabenschwarz und fettschwabbelig serviert wird! Das kann man dann auch nicht mehr mit eimerweisem Einsatz von Tsatsiki kaschieren… In einer Touristenfalle am Berliner Kudamm erlebte ich das letztmals so, und ging deshalb im Anschluss daran fast ein Dutzend Jahre lang nicht mehr griechisch speisen. Nun, das Gyros von unserem hiesigen Imbiss-Dionysos ist vorzüglich! Erstklassig, eindeutig überdurchschnittlich jedenfalls. Meine Hausgenossin Philomena liebt die knackfrischen und reichhaltigen Salate, die dort immer zubereitet werden, und ich die diversen griechischen Grillspezialitäten.

Heute fiel mir sofort auf, dass der junge Imbisschef irgendwie betrübt schaute, als er mir die Styroporboxen mit dem telefonisch vorbestellten Essen in der Plastiktüte über den Glastresen reichte. Normalerweise hat er einen sehr wachen Blick, intensiv aus graugrünen Augen, und begrüßt einen immer sehr munter. Irgendwas war heute anders und er rückte auch schnell mit der Sprache heraus: „Heute haben wir hier den letzten Tag  offen – die reißen hier in drei Wochen alles ab. Ich muss raus.“

Krass. Der Investor, der auf dem Gelände einen Supermarkt betreibt, will diesen erheblich vergrößern. Deshalb wird neben der jetzt dort stehenden Markthalle auch das kleine Restaurant abgerissen, das der Grieche seit ca. fünf Jahren gepachtet hat. Knappe zwei Monate vorm Anrücken der Bagger hat man ihm erst Bescheid gesagt. Er hat noch nichts Neues gefunden, wohin er ausweichen kann. Gibt in jenem eher kleinen Stadtteil keine geeigneten, kurzfristig verfügbaren Räumlichkeiten. Wenn er in ein anderes Viertel geht, muss er dort wieder bei null anfangen und hat möglicherweise starke Konkurrenz… Mir tat er leid. Er hat sich den Laden wirklich mühseligst aufgebaut. Mein Kumpel Mitch – der den Laden schon länger kennt – hat mir mal berichtet, dass es dort anfangs selbstgebaute Tische aus mit Wachstuch betackerten Pressholzplatten gab. Im Laufe der Zeit hat der junge Grieche immer wieder umfangreich und detailverliebt ins Inventar investiert. Künstliche ionische Säulen aus Pappmaschee aufgebaut und dazwischen große Gipsbüsten antiker griechischer Philosophen. Hat den kleinen Laden richtig schön gemacht. Seine Frau pinselte hellenistisches Dekor an die Wände, selbst die beiden Kleinkinder halfen dabei schon fröhlich mit. Im Sommer saß immer die eigene Familie mit vier Generationen im zugehörigen Mini-Biergarten…

Jetzt muss er dort Knall auf Fall raus und weiß noch nicht, wohin. Ich finde es grob, dass man ihm erst zwei Monate vorher Bescheid gab. Armer Kerl. „Ich will versuchen, bald wieder aufzumachen. Ich weiß aber noch nicht, wo und wann. Vielleicht in ein paar Wochen, wenn ich sehr viel Glück habe. Vielleicht aber auch erst im Sommer.“ In drei Wochen kommt jedenfalls die Abrissbirne und er will vorher noch alles rausreißen, was irgendwie demontabel ist, um es irgendwo einzulagern. Ich hoffe, dass er schnell was finden wird. Große Ersparnisse wird er kaum angehäuft haben, denn er hat anfangs jeden Cent in den Laden gesteckt und so richtig gut läuft das kleine Restaurant auch erst seit ein oder zwei Jahren. Dauerte, bis sich die gute Qualität herumgesprochen hatte. Inzwischen kommt das ganze umliegende Neubauwohngebiet zu ihm. Wäre schön, er findet wieder was in die Nähe, damit die Stammkunden wiederkehren…

Sisyphos“ – „wie gewonnen, so zerronnen“. Sechs Tage, die Woche stand er am Grill und am Drehspieß. Keine Woche Urlaub seit der Eröffnung. Manche Leute verdienen sich ihre Brötchen wirklich sehr hart. Und manche trifft es dann auch noch hart, wenn es endlich halbwegs läuft. Hätte man diesen verfickten Scheiß-Supermarkt nicht irgendwie um die kleine Taverne herum planen können? Wieso muss immer alles weg, das „gut“ ist? Kapitalismus eben.

19 Gedanken zu “Sisyphos und die nahende Abrissbirne

  1. in 2 monaten, ohne vorankündigung soll die abrissbirne alles demolieren? widerspruch einlegen, um wenigstens etwas mehr zeit zu haben? nicht einfach per post an die verursacher, nein, es muss formal vom juristen eingereicht werden, damit der widerspruch nicht einfach ignoriert werden kann, keine fisematenten eines prozesses vor gericht, nein. nur zeit rausschinden.
    kenne hier einen fall, ein kleiner kiosk im viertel einer sehr grossen wohnungsbaugesellschaft, der komplette abriss aller wohnhäuser war lange angekündigt und geplant worden, die stadt köln ist selbst anteilig an der w.bau.ges. beteiligt. man hat ihm relativ gute finanzielle entschädigung angeboten, doch der kioskbetreiber blieb stur und trieb das ganze spiel, kleiner mann gegen grossen verein, so weit, dass man ihm einen raum liess, mit erheblichem aufwand musste der neubau um den inzwischen nicht mehr nur provisorischen kiosk herumgebaut werden. der kioskbetreiber hat mit hilfe der lokalen presse seine geschichte öffentlich gemacht und das wiederum hat formen angenommen, der ganze laden ist nun seit 13 jahren mit zeitungen des prozesses dekoriert, am monitor läuft eine kurze doku in der endlosschleife, es nervt und dementsprechend ist der umsatz sehr auf der kippe, gross verglaster eingang, tische und stühle drinnen und im sommer draussen bleiben leer.
    er hat den prozess gewonnen, doch sonst ist er seit jahren ein idiot geworden, ein unsympatischer zeitgenosse, der den berg hoch zwar geschafft hat, der nun oben vergeblich wartet, dass der stein des anstosses den umsatz endlich ins rollen brächte.

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    • Vermutlich ermöglich irgendeine Klausel im Pachtvertag solch eine kurze Kündigungsfrist. Der Grieche ist auch eher der schicksalsergeben bescheidene Typ, der nicht dagegen klagen wird.
      Denke aber, er wird sich wieder berappeln, sein Essen ist einfach zu gut. 😄

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  2. Wir alle… wir alle sind Wähler, wir alle sind Konsumenten … Wenn wir alle zum Griechen anstatt in diesen verfickten Scheiß-Supermarkt gehen würden, dann würde …
    Kapitalismus eben: das Geld fließt dahin, wo es am meisten Rendite bringt. Und wer entscheidet über die Rendite? = Letztendlich wir alle, was wir kaufen, wo wir kaufen, wie wir kaufen (im Tante-Emma-Laden oder online).
    Genauso wie wir alle über die Zusammensetzung des Bundestages und über unsere Gesetze entscheiden .. wir alle .. aber eben jeder Einzelne nur zu 0,000001 Prozent (die Zahl ist jetzt nicht mathematisch-genau recherchiert)

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    • Dennoch sehe ich da eine gewisse Chancenungleichheit und auch menschliche Tragik in der Geschichte… Formaljuristisch mag es ja möglich sein, dass nur zwei Monate Vorlauf gewährt werden (vielleicht steht das ja auch sogar so im Mietvertrag), aber mir geht es eher um den Respekt gegenüber einer mühsam aus dem Nichts heraus aufgebauten Existenz. Da lebt einer seinen Traum. Rackert sich ab…
      Nun, Du wirst sicherlich einwenden, dass der Investor sich auch in seinem BWL-Studium abgerackert und die erste Million noch recht mühselig verdient hat, evtl. sogar mehr Stunden am Tag gearbeitet hat, als der Imbisstyp. Oder, dass der Grieche besser selber Investor geworden wäre, statt einen Imbiss zu eröffnen… Mir ist das schon klar, aber so kann man nur als herzloser, emotional völlig empathiefrei nüchtern denkender Autist argumentieren. Rein auf Grundlage von Ratio, Statistik und Wirtschaftlichkeit. Ihr Asperger seid teilweise (je nach Ausprägung natürlich) die perfekten Kapitalisten, weil ihr ohne Mitgefühl über Leichen gehen könnt, wenn das zur Dienstaufgabe gehört und der herrschenden Ordnung entspricht. Deshalb wurdest Du auch Banker. Du denkst Dir beim Lesen vermutlich „wirtschaftliche Fehlentscheidung bei der Lebensplanung, na und?“ – andere Leser haben wohl eher Mitleid mit dem Griechen, fühlen sich in die Geschichte rein, schmecken das Herzblut heraus, mit dem der Mann am Werk war…
      Tja. Es gibt halt immer unterschiedliche Perzeptionsebenen – einigen wir uns darauf. 😉

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      • Es gibt unterschiedliche Perzeptionsebenen. Genau so ist es. Aber fragen wir andersherum: Inwieweit hilft dem Griechen das Mitleid der Leser weiter? Da stellt sich doch eher die Frage: „Hat er irgend etwas falsch gemacht, was er beim nächsten Mal besser machen kann?“ Meines Erachtens hat er einfach nur Pech gehabt: Dasselbe Lokal in einer anderen Stadt, Straße, Gegend, und er wäre bis zum Lebensende damit glücklich geworden.
        Dasselbe ist doch, wenn man ein Haus in einer Gegend kauft, die Jahrzehnte später von einem Erdbeben zerstört wird oder von Flut- und Schlamm-Massen überrollt wird, oder ein Flugzeug stürzt genau auf das Haus. Das ist eben einfach PECH. Genauso hätte man auch in einem Slum in Afrika auf die Welt kommen können; da ist hat von vorneherein schlechtere Lebensstart-Chancen als wenn man als Sohn von Prinz Harry zur Welt kommt. Ist einfach Scheiße, halt Pech gehabt. Aber da helfen m.E. all die emotionalen empathischen, mitfühlenden Empfindungen von Mitmenschen dem Betroffenen auch nicht viel weiter, um aus der Situation rauszukommen. Da kann ein herzloser, emotional völlig empathiefrei nüchterner Ratschlag eventuell sogar die bessere Lösung sein.

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      • vorsicht mit globalen vorurteilen, alle asperger autisten seien herzlose kapitalisten, unfähig zur empathie. dann lese doch bitte mal meine persönlichen beiträge – ein relativ kurzer einstieg im folgenden link: meine: https://wegewitz.wordpress.com/2018/03/28/gegenwart/

        ein gendefekt, ob ad[h]s oder asperher-autismus ist nach der geburt weder sichtbar noch direkt spürbar.
        es gibt andere, ausgeprägtere gendefekte im autismus / schon als kind ausgeprägt, das down-syndrom,
        familiäre oder partnerschaftliche bindungen werden mehr oder weniger deutliche probleme bekommen,
        die problematischer sind für angehörige als für ein kind – oder im alter demenz, alzheimer – parkinson.

        im blog autismus-journal fand ich zum ersten mal in meinem langen leben, mein sprachproblem in der kommunikation im asperger-autismus beispielhaft, ohne abstraktes fachwissen berindruckend formuliert.

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        • Ich denke auch, dass manche „Symptome“ nur zufällig korrelieren. = Ich kann nicht einmal bei mir selber ausmachen, was bereits von Geburt an da war (was also auf jeden Fall so gekommen wäre) und was sich erst später so ergeben hat (was also nicht zwangsläufig hätte sein müssen).
          Wäre zum Beispiel meine „Empathielosigkeit“ gar nicht zum Tragen gekommen, wenn ich selber in einer „herzlicheren“ Umgebung aufgewachsen wäre? – Und auch meine Beziehung zu Frauen: Es schallt zwar aus dem Wald so raus wie man reinruft, ABER ein anderer Wald hätte auch ein anderes Echo erzeugt (um bei dem Bild zu bleiben).

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        • darauf kann ich antworten, „je nach ausprägung“ meiner gedanken im hinterkopf vielleicht missverständlich:
          habe noch nie die bekanntschaft mit einem zur empathie völlig unfähigen asperger-autisten machen können.
          hingegen überPROPORZional viele menschen näher kennengelernt, ob privat oder beruflich, ob arriviert, demotiviert, etabliert, korrumpiert oder GANZ UNTEN, die ALLEsamt völlig unfähig waren, auch nur ansatzweise die fähigkeit des mitgefühls ahnen zu lassen.

          mitgefühl wird nicht erkennbar entäußert, indem leute an der autobahn ihre handys zücken, wenn schlimme unfälle passieren.
          auch nicht wirklich durch große oder kleine gesten – lobende erwähnungen im jahrbuch oder mit bundesverdienstkreuz vom bundespräsidenten in aller öffentlichkeit geehrt und ausgezeichnet. ist nicht gerade das der springende punkt, wenn nur ein einzelner mensch unmittelbar fähig sei, empathisch zu handeln, während andere in der menge völlig passiv und unbeteiligt bleiben?
          warum bedarf es solcher auszeichnungen, wenn empathie und zivilcourage in diesem land normalität und nicht die ausnahme wären?

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  3. Ich habe bei dem Finanzkongress gerade ein Interview mit einem Immobilein-Investor gehört (vielleicht war es zufällig der mit dem Griechen und dem Supermarkt – aber das wäre dann wirklich Zufall). Ein Satz fiel mir dabei ins Auge (bzw. ins Ohr): „Die Investoren sind diejenigen, die die Städte verschönern und nicht die Architekten“
    Investor zu sein, bedeutet nicht, Geld zu haben, das man vermehrt, sondern Ideen zu haben, die man zu Geld macht. Das Gegenteil funktioniert dagegen nicht, nämlich einem Investor einen Sack voll Geld zu geben mit der Bitte, daraus zwei (oder drei oder zehn) Säcke Geld zu machen – und sich dann auf die Couch zu setzen mit dem Gedanken „Der Investor macht das schon für mich“.
    Natürlich braucht auch der Investor Geld. Aber das leiht er sich von der Bank – für 2 % p.a.; warum sollte er dann für jemand Fremden dessen Geld verdoppeln, verdrei- oder verzehnfachen?
    Wie gesagt: bei dem Finanzkongress habe ich einige recht interessante Interviews gehört

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    • Wie auch immer, ich hätte lieber dieses individuelle, vorzügliche kleine Restaurant, als einen vergrößerten Billigsupermarkt einer eh schon flächendeckend verbreiteten Discounterkette… Das Restaurant schmückt so ein Stadtviertel auch mehr, als das der Billigmarkt tut.

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      • mein äusserst mühsam aufgebautes weltbild droht einzustürzen, wenn ich lese, die investoren seien die eigentlichen retter des abendlands. das wurde zwar anders formuliert, doch ich hab das gefühl, im falschen leben gestrandet zu sein.
        “ es gibt kein richtiges leben im falschen“ wusste schon Adorno.
        ich begreife allmählich, so ist es. so sei es. so soll es sein, so wird es sein. ach was, papperlapapp. schuster bleib bei deinen leisten, sonst werden die investoren, besonders die chinesen auch deinen laden aufkaufen und du kannst nur noch dumm aus den latschen kippen und musst dich umschauen, ob du überhaupt noch gebraucht wirst.

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