Weltnichtrauchertag

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Heute (31.05.) war „Weltnichtrauchertag“.

◼️ Der Weltnichtrauchertag findet alljährlich am 31. Mai statt; die Weltgesundheitsorganisation WHO hat ihn 1987 ins Leben gerufen.

◼️ Ähnlich wie der Weltdrogentag gibt der Weltnichtrauchertag jedes Jahr Anlass für Aktionen und Pressemitteilungen der Gesundheitsorganisationen und -initiativen.

◼️ Der Weltnichtrauchertag steht jedes Jahr unter einem anderen Motto. In diesem Jahr 2018 lautet dieses Motto: Pass auf, an wen du dein Herz verlierst!

0094 Hypermental

»Mein Junge, Rauchen ist eines der größten und billigsten Vergnügen im Leben, und wenn du dich dagegen entscheidest, tust du mir leid.« (Sigmund Freud)

»Auch der sinnloseste und unglückseligste Tag scheint am Ende gut verbracht, wenn man durch den blauen, wohlriechenden Rauch einer Havanna auf ihn zurückschaut.« (Evelyn Waugh)

»Eine gute Zigarre schließt die Tür vor den Gemeinheiten des Lebens.« (Franz Liszt)

»Ich verstehe es nicht, wie jemand nicht rauchen kann – er bringt sich doch, sozusagen, um des Lebens bestes Teil und jedenfalls um ein ganz eminentes Vergnügen! Wenn ich aufwache, so freue ich mich, dass ich tagsüber werde rauchen dürfen, und wenn ich esse, so freue ich mich wieder darauf, ja ich kann sagen, dass ich eigentlich bloß esse, um rauchen zu können, wenn ich damit natürlich auch etwas übertreibe. Aber ein Tag ohne Tabak, das wäre für mich der Gipfel der Schalheit, ein vollständig öder und reizloser Tag, und wenn ich mir morgens sagen müsste: heut gibt’s nichts zu rauchen – ich glaube, ich fände den Mut gar nicht, aufzustehen, wahrhaftig, ich bliebe liegen.« (Thomas Mann)

»Das Leben ist ernst und der Freuden sind wenig. Aber dies ist wohl eine: in Ruhe bei einer Tasse Kaffee und einer Zigarre zu hören, wie sich die Leute aufregen und abhaspeln und ihr schlechtes Deutsch herunterschnurren und sich versprechen und schimpfen, schimpfen, schimpfen.« (Kurt Tucholsky)

»Zuerst schuf der liebe Gott den Mann, dann schuf er die Frau. Danach tat ihm der Mann leid, und er gab ihm den Tabak.« (Mark Twain)

»Die Zigarre verbrennt dir die Lippen, wie es früher einmal die Liebe tat.« (Charles Bukowski)

»Die Zigarre ist die duftende Gefährtin der Einsamkeit. Die Zigarre war immer eine Quelle des Trostes für mich, eine Gefährtin. Sie weckte meine Lebensgeister und half mir Freundschaften zu besiegeln.« (William Makepeace Thackeray)

»Der Kultivierte bedauert nie einen Genuss. Der Unkultivierte weiß überhaupt nicht, was ein Genuss ist.« (Oscar Wilde)

◼️ Zum Glück war der Weltnichtrauchertag nicht in Haus „Zweieichen“ – viele Dinge sind zum Glück nicht in Haus „Zweieichen“. Das Abscheulichste muss draußen vor der Grundstücksgrenze bleiben. Dort darf es meinethalben geschehen… Leuten, die es brauchen…

Hypermentale Grüße aus dem selbstgewählten Exil!

20 Gedanken zu “Weltnichtrauchertag

  1. Wusste ich gar nicht, wäre mir aber auch egal gewesen – des Pressechefs Eltern waren Kettenraucher, darum ist er nicht gut drauf zu sprechen. Ich rauche nur auf dem Weg zur und von der Arbeit im Auto und wenn wir ausgehen, ganz selten mal eine. Daheim habe ich auch vor der gemeinsamen Zeit nie geraucht und während der Arbeit rauche ich auch nur so 3x/Jahr eine.

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    • Wenn ich im 19. Jahrhundert gelebt hätte, hätte ich ihn gerne mal getroffen… 😉 Er soll legendär schlagfertig gewesen sein und hatte offensichtlich einen angenehm schwarzen – nicht zu zynischen, sondern eher feinironischen – Humor. Wusstest Du übrigens, dass Marc Twain mal für einige Monate in Berlin gelebt hat? LG! 🙂

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      • Weiß ich 🙂 Hat er nicht ziemlich gelästert über die deutsche Sprache? Gäbe es Zeitreisen zu berühmten Personen, dann wäre er auch bei mir ganz oben auf der Liste. Gleich nach Chamwaset, Elisabeth I, Benedict Arnold und Albert Einstein.

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  2. Ich weiß nicht, ob es Zufall ist, dass der Weldtnichtrauchertag genau einen Tag nach dem Weltuntergang (am 30. Mai) ist. Aber davon abgesehen, rauche ich nicht nur am 31. Mai nicht, sondern an allen anderen 364 Tagen im Jahr ebenfalls nicht.

    Dafür trinke ich allerdings viel zu viel Alkohol (nach meinem eigenen Dafürhalten), was ich allerdings mit Anfang Zwanzig noch nicht getan habe, was zum Beispiel dadurch zum Ausdruck kommt, dass sämtliche Kosten für alkoholische Getränke unter „Allgemeine Kosten“ verbucht werden, d.h. gleichgesetzt sind mit z.B. Kino- und Theaterbesuchen (die bei mir mit Anfang 20 auch noch keine Rolle spielten).

    Was die Zitate angeht: So ändern sich nun mal die Zeiten. Ich kann mir kaum vorstellen, dass ein Promi heute noch Tabak-Werbung machen würde. Der letzte war wohl Helmut Schmidt, der sich öffentlich zum Rauchen bekannte.

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    • Alkohol kann ich im deutlichen Gegensatz zu früher (als in meinem damaligen Umfeld fast täglich Wein, Champagner, Cognac und Whisky konsumiert wurde und ich diesbezüglich recht viel vertrug) mit meiner Fettstoffwechselstörung leider nicht mehr vertragen – nach mehr als drei oder vier Bier läge ich im Krankenhaus mit ner versagenden Bauchspeicheldrüse… 🙄 Habe 2018 bisher nur einmal Alkohol getrunken, 1cl Laphroaig Quarter Cask, ein Single Malt Whisky von der schottischen Insel Islay („Eila“ ausgesprochen) – ich gönne mir nur noch äußerst selten mengenmäßig ganz wenig ausgesuchte und besondere alkoholische Getränke zu sehr besonderen Anlässen… Aber ein Laster sollte man sich gönnen, bei mir sind das dann die Zigarren… 😉 Prost! 🍷

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  3. Wir rauchen ja beide nicht mehr. Aber als ich geraucht habe, 16 Jahre lang, hab ichs auch sehr genossen und hätte jeden Deiner Zitate unterschreiben können. Es war toll. Ich empfehle auch jedem Raucher, das Rauchen in vollen Zügen zu genießen. Ich habe es genossen, in dem Bewusstsein, wenn ich nicht mehr rauchen werde eines Tages, ist es vorbei damit. Und so wars dann auch. – Es ist aber auch schön, nicht zu rauchen, vor allem, nicht rauchen zu müssen. Keine Zigaretten zu brauchen, sie nicht immer kaufen und dabei haben zu müssen und gar nicht mehr dem Zwang zu unterliegen, auch nicht immer zu gucken müssen, wo man hier rauchen kann. Ich genieße das. Kaffee schmeckt mir trotzdem noch, und abends trinke ich auch mal ein Likörchen oder ein Radler, so alle paar Wochen. Raucher können gerne weiter rauchen. Aber ich bin froh, dass ich nicht mehr muss.

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    • Gut, dass Ihr Beiden damit aufgehört habt… 👍😀 Mit meinen Zigarren bin ich übrigens nicht so sehr der Suchtraucher (das war ich allerdings vor rund 10 Jahren, als ich in Berlin Zigarren Kette geraucht habe), sondern eher der Genussraucher. Wenn ich mal zwei oder drei Tage keine habe, drehe ich zumindest nicht gleich durch… 😉 Vermutlich nimmt man beim Paffen weniger Nikotin auf, als beim Auf-Lunge-Rauchen… Peer (ein Studienkollege) war Zigarettenkettenraucher und hat dann eines Abends bei Viktor zu Besuch Zigarre auf Lunge gezogen: Er musste umgehend aus dem Fenster kotzen! Weil beim Lungenzug aus der Zigarre erheblich mehr Nikotin kommt, als aus ner Zigarette… 😉 Denke mir, dass das Paffen weniger abhängig macht, sondern eher ne Art Gewohnheitssucht ist…
      LG!

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    • Ich denke, dass mit dem Zigarrerauchen war bei mir so ähnlich wie bei der Entwicklung zum Gourmet. Man wird nicht als Feinschmecker geboren, sondern „arbeitet“ sich da irgendwie im Laufe der Jahre rein, bis einem die ganzen Nuancen etwas sagen – und bedeuten. Bis man als Zigarren-Aficionado den wahren „Wert“ einer sündteuren Cohiba- oder Montecristo-Zigarre erkennen kann, dauert es oft auch eine gewisse Zeit. Zunächst ist das einfach nur teuer, besser verarbeitet und möglicherweise ein reines Statussymbol mit erwünschter Außenwirkung in den gewissen Kreisen. Aus Kostengründen rauche ich aber auch vergleichsweise billige Zigarren (wenn ich temporär pleite bin, müssen sogar fabrikgefertigte, statt handgerollter ausreichen) – man ernährt sich ja auch nicht nur von Trüffeln und Kaviar, sondern alltags auch ganz gerne mal von Pizza, etc.. 😉 LG!

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    • Bevor ich im Alter verkrebse, geht mir irgendwann eh die Kohle aus, weil ich als Selbständiger nirgendwo eine Rente einzahle und mangels Einkommensüberschusses auch keine sonstigen signifikanten Rücklagen bilden kann… Falls ich deshalb irgendwann ins Männerwohnheim gehen müsste, oder wenn bei mir teuere Krankheiten auftauchen sollten bzw. allgemein meine private Krankenversicherung zu teuer werden sollte (mit 65 würden das tausend Euro monatlich sein), werde ich mich einfach erschießen! Aber ein oder zwei Jahrzehnte werden bis dahin noch ins Land gehen… 😉 LG!

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  4. Mein Zigarettenkonsum war mal ziemlich hoch, das lag an der nahen holländischen Grenze. Wenn man stangenweise zu Hause hat, raucht man halt mehr. Als ich 25 war, kam ich in Unistadt einen Hügel nicht mehr hoch, ich habe nur noch gejapst. Also letzte Schachtel verbrannt und nie wieder geraucht. Außer ein paar Jahre lang noch eine einzige an Silvester. Nur um mir zu beweisen, dass ich gleich wieder aufhören kann.

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  5. Tolles Bild – wie ein Gemälde. Ein bearbeitetes Foto? Mußte mit etwas Verzug grinsen: Chaosfee arbeitet im KH, alles kommt da rein, auch schwer Lungenkranke. 😦
    Kürzlich ertappte ich mich, wie ich die Luft genüsslich auf sog, weil ein Hauch frischer Tabakrauch darin hing. Ich komm nimmer unter die Leute, aber das weckte Erinnerungen an Badesee usw. Obwohl ich dort muffig reagierte, wenn mich wer mit seinen Rauchschwaden voll blies und ich schließlich zuerst da war. Ansonsten hätt ich doch meine Decke woanders ausgebreitet. Und dann halt diese Qualen früher: Ich wollte mich mit Freunden unterhalten, aber diese stießen mir unaufhörlich ihren Rauch ins Gesicht. Übrigens auch während meiner ersten Schwangerschaft 1979/80 und sogar im Büro. Erst später wurde mir ein separates Büro zugewiesen. Allwöchentlich abends in der Mütter-für-den-Frieden-Gruppe dieselbe Rücksichtslosigkeit, es gab auch kein Pardon, wenn mich wie so oft mal wieder meinen Brechhustenanfällen schüttelten. 1983 veranstalteten sie ein Fasten-für-den-Frieden, da war ich mit der Sina schwanger. Danach unterließen sie das Rauchen, ja ich glaub sogar, die meisten hörten ganz auf damit. Der Kindsvater hörte mit dem Rauchen auf, als sein Sohn etwa ein halbes Jahr alt wurde. Da hatte ich schon längst resigniert und nimmer auf ihn eingeredet, sondern hab stillschweigend den Raum verlassen …
    Derweil also kann ich es belächeln, wenn wer – so wie Du – seinem selten gewordenem Laster nachgeht, und sich evtl. in Gesellschaft mal eine schnorrt. Die Nina raucht übrigens auch, aber nie hat sie danach gerochen, weil sie sich nur sehr selten mal eine reinzieht. Beste Wünsche und Grüße. 🚬 *g*

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    • Direkt nach dem Knipsen kann man mit ner Graphikprogramm-App auf dem iPhone solche Bildbearbeitungen durchführen – dauert keine 10 Sekunden… 😉 Meine Zigarettengestank-Kindheitserinnerungen sind Taxifahrten in völlig zugequalmten Mercedes‘ mit Kunstledersitzen und Plastik-Holzimitat-Armaturenbrettern. Fuhr damals oft mit der Oma Taxi, denn die war ohne eigenen Führerschein aufgeschmissen, nachdem der Opa kurz vor Erreichen des Rentenalters bei einem Unfall ums Leben kam… Positive Tabakqualm-Kindheitserinnerungen sind jene an den Pfeifentabak-Geruch meines Vaters im Wohnzimmer… Früher wurde wirklich überall ohne Rücksicht auf Verluste gequarzt – ich erinnere mich noch an Fernseh-Talkshows (die damals wohl eher Debatte oder Diskussionsrunde hießen, als Talkshow), bei denen man durch den ganzen Rauch kaum noch die Leute erkennen konnte… 😆 Grüße! 🙂

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