Herr Drecksack und Frau Mistfotze sowie deren degenerierte Bälger

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Früher hat man seinen Bälgern ein Herbarium geschenkt, damit sie Pflanzen pressen konnten und was über die Natur lernen, oder ein Tierbuch und einen Globus, oder ein Teleskop, damit sie ehrfürchtig ins Universum schauen sollten… Natur, Verantwortung, Schöpfung, Position des Menschen darin. Heute schenkt man solch laut Elternratgeberliteraturberg pädagogisch wertvolles Geraffel maximal bis zur Einschulung, danach wollen die kleinen Mistkrüppel statt Bildungs- & Holzspielzeug lieber ein eigenes Smartphone, eine Spielekonsole und ein erstes Beauty Case. Dann hat in der Peer Group längst die Hirnwäsche begonnen, die aus den kleinen Scheißbälgern stramme Kapitalisten macht (oft geht das sogar schon in der Kita los). Paul hat aber auch – ich will das gleiche, das Merle hat, aber in Pink – ich muss – ich will – ich brauch – Mama du bist scheiße, wenn du mir das nicht kaufst! Papa, du auch; Pauls Papa fährt Porsche Cayenne!

Mit 13 ist die kleine Mistfotze dann nachhaltig verdorben. Lebensinhalt „Shoppen“, dann den Haul fotografieren und samt duckfaciger Selfies auf Insta hochladen! Juhu, endlich Titten – ich bin soooo schön. Ahhh, Papa, schenk mir zum 18ten ne Brustvergrößerung! Wenigstens aber Extensions! Sie folgt allen wichtigen Influencern – genau wie ihre Peer Group – und will später selber eine Influencerin werden! Ein grellgeschminkte dumme Hohlkopf-Fotze, die sich über ihr Aussehen und ihren Kleiderschrankinhalt definiert! Emanzipation ist was für hässliche alte Ommas, die sich den Busch nicht rasieren. Sie selber will lieber einen voll netten, voll reichen Jungen heiraten, der ihr seine Kreditkarte gibt, damit sie ihren täglichen Klamotten-Haul ins pinkfarbene Cabrio kippen kann! Denn mit der eigenen Karriere als Influencerin will es doch irgendwie nicht so richtig klappen – ist voll kompläääziert! War vielleicht nicht so gut, auf der Gesamtschule immer nur Selfies zu verschicken, statt sich mit diesem langweiligen, kompläääzierten Zeug zu befassen, das die Lehrer da immer labern…

Der fiese Drecksack mit der Rattenvisage und den Dollarzeichen in den kalt glänzenden Rattenäuglein hat nach der Banklehre BWL studiert und investierte schon während des Studiums in sein erstes Start-Up. Der fiese Drecksack trug schon vor dem Abi rahmengenähte Schuhe aus Krokoleder. Die Start-Ups des fiesen Drecksacks beuten in Hinterindien depperte Bauerntölpel aus und blasen Zeug in die Atmosphäre, das in Deutschland von den Scheiß-Grünen längst verboten wurde. Dem fiesen Drecksack ist das egal – er spritzt hinter seinem Designerschreibtisch täglich auf seine eigens zum Bespritztwerden downgeloadeten und ausgedruckten Konto- und Depotauszüge ab. Zumindest, bis er die kleine Mistfotze kennen lernt – danach spritzt er dieser mit seinem kurzen Krümmling ins Gesicht und auf das kleine gebleachte Arschloch.

Irgendwann spritzt der fiese Drecksack der kleinen Mistfotze auch noch ein paar Bälger in die Röhre. Bälger, denen man dann Pferde und Golfstunden schenken kann, damit sie besser da stehen als die Bälger vom Pöbel. Damit man selber besser dasteht, als der Pöbel, der sich nur den kleinsten Porsche leisten kann und ne armselige Reitbeteiligung für die Pöbelbälger…

Die kleine Mistfotze fotzt die kleinen Mistkrüppel nicht selbst aus, sondern lässt per Kaiserschnitt holen: Will sich nicht die Optik ihrer Labien ruinieren. Schade, dass man keine Selfies von den Vulva-Labien auf Insta hochladen darf. Voll uncool! Dann lieber wieder Weitwinkelfotos aus dem begehbaren Kleiderschrank, den sie mit der Kreditkarte des fiesen Drecksacks füllt. Voll schöööne Sachen! Viele Sachen, pinke Sachen! Bling-bling mit Glitter! Alles Sondermüll, wenn sie einmal im Jahr den Müllcontainer bestellen, um die Teile aus den vergangenen Kollektionen wegzuschmeißen… Aber – iiihhhhhh! – weg damit! Bloß nichts Unmodisches aus Spring 2018, wir haben doch schon Summer 2018 und Fall 2018 steht vor der Tür! Mit der Kneifzange in den Müllcontainer das fiese, unmodische Zeug! Will ja nicht einmal mehr die Tochter der Putzfrau geschenkt haben…

Ihr egal, wo das alles hinkommt und herkommt, wer bei der Bling-bling-Produktion verreckt, was dafür alles in die Meere gekippt und in die Atmosphäre geblasen wird – hat sie keine Ahnung von, nie von gelesenIhhhh Lesen! Bücher sind auch sowas für hässliche alte Ommas, die sich den Busch nicht rasieren. Alles voll kompläääziert!

Der geifernde, wichsfingerig-gieräugige fiese Drecksack hat schon eine gewisse Ahnung, wo das alles herkommt und hinkommt, wer bei der Tinnef-Sondermüll-Produktion verreckt, was dafür inne Meere und Atmosphäre geblasen wird – aber es ist ihm egalScheißegal! Sollen die Mistkreaturen in Hinterindien doch verrecken! Kommen neue nach, die billiger und schneller sind… Verbrauchsmaterial. Ihm doch egal. Scheißegal! Er ist doch kein Grüner, der seinen Bälgern ein Herbarium schenkt, oder sowatt… Kapitalismus! Immer feste druff auf den Planeten – holt raus, was rauszuholen ist… Nach uns die Sintflut. Interessiert doch nicht! Cashflow zählt. Alle drei Monate ein neues Smartphone, alle sechs Monate eine neue Glotze und jedes Jahr den neuen Porsche. So muss datt!

Drei kleine Mistkrüppel hat die kleine Mistfotze inzwischen ausgefotzt, bzw. labienoptikschonend und terminkalendergerecht rausschneiden lassen. Drei ist das neue zwei! Sagen ihre Girls. Muss also so. Scheiß auf die Überbevölkerung – dieses Sauvolk von Hinterindern hat doch eh zwanzigmal so viele Bälger! Dumm nur, dass die eigenen kleinen Mistbälger später unerwartet Ärger bekommen: Papas Kapital-Brutreaktoren haben die Meere und die Atmosphäre vergiftet. Mama hat alle Rohstoffe aufkonsumiert. Bling-bling ist alle. Nix mit Glitter. Draußen hat es 45 Grad im Schatten. Die kleine Mistfotze und der fiese Drecksack liegen in der Familiengruft. Die drei kleinen Saukrüppel sind inzwischen selber 80 Jahre alt. Älter werden sie nicht – sie sind die drei letzten Menschen, die dort draußen sterben. In der teuersten Gated Community. Die Erde ist nun wüst und leer. Und heiß und dreckig. Der Kapitalismus hat gesiegt.


Und Ihr dort draußen, werte Leser, gehört zu einem gar nicht so geringen Teil zu den kleinen Mistfotzen und fiesen Drecksäcken! Auch wenn Ihr noch ein paar Globen und Teleskope an Eure Bälger verschenkt – es wird nichts mehr helfen: Spätestens als Teenager werden das alles verhaltensgestörte kleine Ich!linge sein. Konsumgeile, nur auf den eigenen, schnellen Erfolg abzielende Psychopathen! Gleichgeschaltet von Influencer-Marionetten und globalen Großkonzernen, die deren Fäden in der Hand halten. Euren Bälgern wird der Planet scheißegal sein, solange es WLAN und Einhornkram gibt. Bis sie vorzeitig abkratzen müssen. Weil alles kaputtgewirtschaftet wurde in geifernder, wichsfingeriger Kapitalisten-Gier! Geschürt von egoistischen, skrupellosen fiesen Drecksäcken und am Laufen gehalten von bornierten, dummen, ferngelenkten kleinen Mistfotzen! Man hat es ja nicht kommen sehen können vor lauter Konsumstress. Außerdem ist das alles Grünen-Scheiße und voll kompläääziert! Voll Kompläääziert! Kompläääziert!

15 Gedanken zu “Herr Drecksack und Frau Mistfotze sowie deren degenerierte Bälger

    • Nö, die drei Bruderkinder sind ja noch in der „Bildungs- & Holzspielzeug“-Phase… Aber die Ichlinge bevölkern derzeit als Horrorszenario allerlei Feuilletons. 😉 …und Debatten solch alter Zyniker, wie mir.

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  1. Ich bin heute um 8 Uhr aufgewacht und konnte nicht mehr einschlafen. Ich bin dann zur DEKRA und hab mir ne TÜV-Plakette für mein Bike geholt. 66,50 Euros. Banditen!
    Danach bin ich zum Supermarkt, ich wollte mir ein Croissant zum Frühstück holen. Der ganze scheiß Parkplatz voller Karren, im Supermarkt Schlangen. Diese Visagen!!! Arbeitet eigentlich noch irgendjemand in diesem Land? Der untere Pöbel hat viel zu viele Freiheiten, denen geht es noch viel zu gut. ich bin da gleich wieder raus, sowas ertrage ich nicht. Allerhöchstens noch mal mit der Kalaschnikow rein und die Hälfte von denen wegballern.

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  2. Abhängig davon, welche Internetseite, Zeitung, Fernsehprogramm etc. man sich ansieht: Entweder geht es den Menschen zu gut oder zu schlecht, ist die Welt zu weit nach links oder nach rechts gerückt, ist sie zu grün oder nicht grün genug.

    Wie auch immer: Ich schaue lieber straight geradeaus – aus dem Fenster meines Wohnzimmers. Mag sein, dass da auch stramme Kapitalisten, fiese Drecksäcke und kleine Mistfotzen vorbeilaufen. Aber ansonsten ist die Welt da in Ordnung.
    Es gibt keine „objektive“ Welt, sondern die Dinge sind für jeden so, wie er sie durch seine eigenen Brille sieht (oder sogar „sehen will“)

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    • Diese generalisierte Gleichgültigkeit, die Dich auszeichnet, hat schon ihre Vorteile… Ich könnte/kann das (leider?) nicht – ich echauffiere mich immer noch über Ungerechtigkeiten, Kulturverfall und die unvermeidliche Vernichtung der menschlichen Lebensgrundlagen innerhalb weniger zukünftiger Jahrzehnte… Ich würde auch noch radikal wählen oder demonstrieren gehen, wenn man damit etwas ausrichten könnte – in mir brennt immer noch die Enegie des jugendlichen Revoluzzers, wenn ich mich über die Gesellschaft aufrege. 🙂 Bei mir kam durch das Älterwerden leider keine gleichgültige Gelassenheit auf, keine Geht-mir-am-Arsch-vorbei-Haltung (die ich mir doch gerade als Kinderloser gut leisten könnte), sondern lediglich mein Zynismus wächst mit den Jahren, aus Enttäuschung über die Ignoranz der Anderen. Über den dummdreisten Menschenmüll, der sich aus purer triebhafter Gier den Ast absägt, auf dem er sitzt! Ich wüsste in so vielen Bereichen, wie man es „besser“ machen könnte, die Welt retten, positive Utopien real umsetzen könnte… Doch mir sind die Hände gebunden. Man hat ja schließlich nicht die Weltherrschaft. Statt dessen muss man den ignoranten, bornierten Idioten tatenlos dabei zusehen, wie sie den Karren vor die Wand fahren, sich und andere und alles ruinieren. Ich kann ja leider nicht 7 Milliarden Menschen eigenhändig erschießen, um sie davon abzuhalten… 😉 Also bleibt die Rolle des verzweifelnden, entsetzten Zuschauers.

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      • Wenn man das Negative sehen will, sieht man es natürlich. Man könnte das Ganze allerdings auch positiv(er) sehen =“Früher war alles noch viel schlimmer“. Da gab es zwar noch keine Atomraketen Und es wurde nicht so viel Müll in die Umwelt gepestet, aber die Menschen hatten es auch nicht besser. Da ging es dem durchschnittlichen Mitteleuropäer keinen Deut besser als heutzutage den „depperten Bauerntölpeln in Hinterindien“.
        Naja, wenn allen gleichmäßig schlecht ginge, wäre den Gerechtigkeitsfanatitkern sicherlich Genüge getan. Nur hätte am Ende keiner so richtig was davon.
        Ja, wir haben einfach nur Glück gehabt, nicht in Hinterindien zur Welt gekommen zu sein. Genauso wie wir Glück gehabt haben, nicht in Afrika als Antilope zur Welt gekommen zu sein, die deren kurzes Leben im Magen eines Löwen endet. Es ist einfach nur Glück. Mehr nicht. Aber jeder hat eben nur das eine Leben. Die kliene Mistfotze ebenso wie die ANtilope

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        • Der arme Bauer vor 300 Jahren hatte immerhin noch die Gewissheit, dass seine Urenkel 100 Jahre später auch noch arme Bauern sein würden… Heute weiß man nicht, ob es in hundert Jahren überhaupt noch Menschen geben wird. Führende Naturwissenschaftler sehen das momentan als eher unwahrscheinlich an.

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        • … und gleichzeitig gibt es Medizin-Forschung, wie das Leben verlängert werden kann: auf eine Lebenserwartung von im Durchschnitt 100 Jahren, in der Spitze 120 bis 130 Jahre. Die sollten sich mit den führenden Naturwissenschaftlern kurzschließen, ob sich so eine Forschung überhaupt lohnt, wenn aufgrund anderer Ereignisse sowieso bald alles vorbei ist.

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  3. Bravo – so wie wir Dich kennen – DIE hypermentale Weltanschauung. Ähm, teile Deine Meinung, aber zumindest weitgehend öko haushalten wir doch noch, wenn schon sonst nix mehr geht: Der stete Tropfen … 💧 💧 💧 💧 💧 …

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