Die hypermentale Wühlerei nimmt kein Ende

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Ich fühle jeden Knochen im Leib und die Armmuskeln brennen angenehm – heute wurde im Garten viel getan. Außengehegebau für die Griechische Landschildkröte mal wieder. Am Abend weiß man, was man den ganzen Nachmittag über getan hat.

Heute  mag ich nicht lange schwafeln und berichte nur ein paar Stichworte zu diesem neuen Dauerbrenner im hypermentalen Blogeintragsthemenkanon:

  • Spannend war für mich der Verlauf des Wasserrohres, über das Regenwasser vom Hausdach in die Gräfte hinter dem Grundstück geleitet wird. Wir hatten uns genau angeschaut, wo Wasser aus der Böschung läuft, wenn man mit dem Gartenschlauch ein Starkregenereignis simuliert. Und von diesem Punkt aus Pi mal Daumen Richtung Haus zurückgepeilt. Unser Kalkül war haargenau aufgegangen: Das Rohr tauchte exakt an der Talsohle des auszuhebenden Grabensystems auf und schnitt die beiden Gräben auch genau dort, wo wir es vorhergesagt hatten.
  • Nach dem Grabenaushub per Schaufel (nun liegen ca. 2 m³ Mutterboden als riesiger Maulwurfshügel unter den Büschen am Grundstücksrand), rammte ich zwei Pfähle als temporären Kantenschutz für die Wand des Grabens ein, denn diese wäre beim folgenden Kraftakt ansonsten beschädigt worden:
  • Nachdem ich in den Graben noch ein mit der Wasserwaage exakt ausgemessen ebenes Splitt-Bett eingebracht hatte, stürzte ich das 120-kg-Trumm von Schildkrötenhaus-Unterkonstruktion passgenau in den Graben hinab. Ich hätte selbst nicht damit gerechnet, aber das Ding saß in seinem Graben und dem Splitt-Bett danach auf Anhieb so exakt, wie eine Plombe meines fabelhaften Zahnarztes!
  • Schnell noch ein paar Hiebe mit dem Vorschlaghammer, damit die Konstruktion auch absolut waagrecht stand, dann wurde Betoniert. Leider hatte ich nicht genügend Zementsäcke vorrätig, deshalb zunächst nur eine untere Fixierschicht – morgen hole ich noch ein paar Säcke mehr vom Baumarkt für eine weitere Lage Schildkrötenhausfundament.

Es folgen noch ein paar Bilder zur heutigen hypermentalen Wühlerei:

0073 Gehegebau

Das soll‘s für heute auch schon wieder gewesen sein – hypermentale Grüße an alle meine Leser und Abonnenten! 🙂

 

 

 

7 Gedanken zu “Die hypermentale Wühlerei nimmt kein Ende

  1. Habe jetzt erst deinen Eintrag vom 9. Januar entdeckt („Hypermentale Projekte – wenn sich Beton im Garten ausbreitet“).
    Da dachte ich so, ein Labyrinth für Rennmäuse wäre weniger kraftaufwändig gewesen (und vielleicht auch lustiger, die Viecher darin zu beobachten)

    Gefällt 1 Person

    • Rennmäuse sind berechenbarer – unsere Schildkröte überrascht tatsächlich immer wieder damit, Dinge zu run, die man ihr niemals zugetraut hätte: Etwa als Primaballerina auf einem Hinterbein zu stehen, um an etwas Leckeres zu kommen, das weiter oben wächst… 😉 Ich sehe zwar seit Jahren schon kein TV mehr, aber jetzt mit der Schildkröte gibt’s noch einen Grund weniger für die Glotze. 🐢

      Gefällt 2 Personen

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